Wenn eines Tages die Geschichte geschrieben wird, dann vergesst nicht 2008! Es ist das Jahr, in dem Google lebendig wurde. Ab jetzt tragen tausende Nutzer das T-Mobile G1 an ihrem Herzen und ernähren das System mit ständig neuen Informationen. Google kennt uns bald besser als wir selbst: Wer wir sind, wo wir uns aufhalten, welche Informationen wir suchen und wen wir anrufen. Kein Wunder, dass das Unternehmen aus der Liste der 20 vertrauenswürdigsten Unternehmen in den USA herausgeflogen ist.
Als einen der Gründe nennt das Ponemon Institute, welches jedes Jahr diese Hitliste aufstellt, die Datensammelwut von Google. Gerade haben sie sich wieder geweigert, ihre Suchmaschinen-Abfragen weniger als neun Monate zu speichern. Yahoo kommt mit 90 Tagen aus. Selbst was wir nicht zu fragen wagen, geht in die riesige Datenbank von Google ein.
Die letzte Spitzelaffäre hat schon gezeigt, dass es gar nicht auf das Belauschen von Telefongesprächen ankommt. Die Deutsche Telekom war viel mehr daran interessiert, wer wann wen angerufen hat. Genau solche Informationen meldet jeder G1-Nutzer kontinuierlich an Google. In der DDR musste man noch der HGL (Hausgemeinschaftsleitung) melden, wenn man Westbesuch empfangen wollte. Solche Stasi-Methoden sind heute gar nicht mehr nötig. Durch GPS und Location Sharing weiß Google schon vor uns, wenn der Besuch sich nähert. Mit dem richtigen Datamining lässt sich daraus ein schönes Persönlichkeitsprofil erstellen. Die Maschine kann sogar vorhersagen, was wir als nächstes tun werden, obwohl wir das selbst noch gar nicht wissen. Die Werbe-Industrie dürfte das freuen, denn sie kann in solche Entscheidungen eingebunden werden. Technisch ist das möglich.
Ein schönes Beispiel gab es neulich in der Krimiserie CSI zu sehen: Ein Hacker installierte "Datenspinnen" im Internet. Diese Software belauschte systematisch die Nachrichten per E-Mail und Messenger, bis sie daraus den Wunsch einer ausspionierten Person ablesen konnte. Daraufhin schickte sie automatisch eine E-Mail mit einem Angebot zur Lösung des Problems. Bei CSI war es ein Killer, der so seine Kunden suchte. Google ist heute kaum weniger klug, schließlich kann die Suchmaschine schon ganze Fragen beantworten. Auch Kurznachrichten erscheinen nicht mehr sicher. Weil Instant Messaging billiger ist als SMS, werden viele Benutzer darauf ausweichen. Die Chats lassen sich mit einem Tastenklick auf dem Server von Google Talk speichern.
Da lobe ich mir doch die Sicherheit von Research In Motion (RIM). Der Blackberry-Hersteller sagt, dass er seine Kunden gar nicht belauschen kann, denn alle Datenpakete rauschen ohne Zwischenspeicherung durch sein Netzwerk und sind außerdem verschlüsselt. "Die Daten lassen sich erst auf dem Handheld des bestimmungsgemäßen Empfängers entschlüsseln", erklärte Jens Kühner, Director Sales & Technical Services bei RIM im Interview mit Areamobile.de. "Alle privaten Keys für die Verschlüsselung werden jedem Benutzer individuell zugewiesen. Es existiert kein Masterkey und kein Mechanismen für Dritte, an den privaten Key heranzukommen - auch nicht für uns bei RIM." Keine Geheimdienst und keine Polizei kann da ran. Solche Aussagen würde ich mir auch von Google wünschen.
Als ich die Software Wikitude auf dem G1 sah, kam mir eine Idee: Vielleicht schickt jemand einen Terminator in die Vergangenheit? Im Jahr 1998 könnte er Larry Page und Sergey Brin einen Schrecken einjagen, damit sie lieber ihr Studium beenden, statt die größte Suchmaschine der Welt zu gründen. Der Filmbösewicht heißt dann nicht Skynet, sondern Google. Aber wahrscheinlich setzen wir unsere Hoffnung besser auf Firmen wie den deutschen Softwareanbieter Srware. Er hat aus Google Chrome alle Spionagefunktionen herausoperiert und einen sicheren Browser namens Iron übrig gelassen. Mit quelloffener Software ist das möglich. Jetzt wird es Zeit, dass jemand ein Android-Handy ohne Hintertürchen für Google entwickelt. Openmoko? Auch ein Yahoo-Handy mit Android als Betriebssystem könnte ein Schritt zu weniger Datenkonzentration in einer Hand sein.
| Hardware | |
|---|---|
| Design |
80%
|
| Verarbeitung |
80%
|
| Sprachqualität |
85%
|
| Akku |
50%
|
| Connectivity |
95%
|
| Gesamtwertung | |
| Gesamteindruck |
85%
|
| Features | |
|---|---|
| Bedienung |
100%
|
| Internet |
100%
|
| Messaging |
100%
|
| PIM-Funktionen |
90%
|
| Sound |
85%
|
| Kamera |
75%
|
| Gaming |
85%
|
| Video |
75%
|
das beste was es gibt. scheißt auf das iphone das so wie so der letzte müll ist. android macht seinen job klasse und hat eine 1a bedinung. wusstet ihr außerdem schon dass das g1 multi touch hat der noch aktiviert werden muss den die anderen htc handys nicht haben? das macht dieses handy zum könig aller smartphones^^
@Anonymous: Wow, krasse Rechtschreibung!!!!
Ich habe mein G1 seit 3 Wochen uuuuuund ich würde es nicht mehr hergeben!! Ist ein super Gerät mit vielen, vielen nützlichen und auch spaßigen highligths. Prima auch für Termine, Mails etc. Fazit: I LOVE MY G1
ich habe eines in ebay ersteigert neu in ovp für 170? freue mich schon darauf das es kommt mfg Robin
Ja man kann ICQ Installierren bzw apps welche msn, icq, facebook usw. gleichzeitig beherrschen.
Bin voll Zufrieden mit dem G1!
Gruß
hm .. weiss nicht so recht was ich von dem ding halten soll. Ich kenne nur ein: die aller dümmsten kälber wählen ihren Metzker selber. Und ich hab kein bock das googel alles weis was ich wissen will. es gibt auch unabhäniege suchmaschienen im i-net .. goggelt doch mal danach XD, oder schaut bei wiki .....
Habe mir dieses Handy vor 1 Woche gekauft. War sehr skeptisch, wegen Qualität und Design.
Bin aber ziemlich begeistert davon. Lediglich die Gehäusequalität ist nicht die Beste.
Es ist schnell, Touchscreen gut, Tastatur klasse und jede Menge Sachen zum runterladen auf dem Market.
Das mit dem kontrollieren seh ich nicht so eng, mir egal wer was über mich weisst, sollen die doch den Müll sammeln ;).
Achja wer nicht damit ins Internet möchte, lädt sich einfach Apndroid runter. Damit hindert man die Verbindung zum Internet.