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Hübscher Flachmann zum Telefonieren Sony Ericsson T700

Sony Ericsson erscheint ein wenig ratlos. Statt neue Wege zu betreten, bleibt der Hersteller mit seinem Modell T700 auf alten Pfaden und preist es selbst als Neuauflage seines Verkaufsschlagers aus dem Jahr 2003 an. Das T610 stand in jeder Hinsicht Pate und wurde lediglich um ein paar zeitgemäße Funktionen erweitert. Warum das T700 trotzdem ein Knüller geworden ist, verrät Areamobile.de in seinem ausführlichen Praxistest.

Im Test: Sony Ericsson T700 | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder

 

Lieferumfang

Das T700 wird in einer quadratischen Box aus durchsichtigem Plastik ausgeliefert. Nur die üblichen Standards sind im Lieferumfang enthalten. Erwähnenswert ist allenfalls die 512 Megabyte große M2-Speicherkarte, die schon im Speicherslot des Geräts steckt.

Design & Verarbeitung

Typisch Sony Ericsson! Das Design des T700 steht ganz offensichtlich in der Tradition des Herstellers, mindestens vom T310 aufwärts. Besonders deutlich wird dies im Vergleich mit dem T610, das bereits seit fünf Jahren seinen Dienst tut. Die schwarze Oberseite mit dem Display und der in Silber gehaltene untere Teil mit Steuereinheit und Ziffernblock dürften schon viele gesehen haben. Beim T700 wurde alles einfach um knapp die Hälfte zusammengepresst.

Sony Ericsson T700 Vierseitenansicht | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder

 

Ergebnis: mit 104x48x10 Millimetern ist der Barren ultrakompakt und wiegt dabei nur 78 Gramm. Wer vom T610 aufs T700 umsteigt, und dafür könnten sich durchaus zahlreiche Nutzer entscheiden, wird sich schnell an sein neues Kleinod gewöhnen.

Das kleine Barrenhandy schmeichelt der Hand und schont die Gelenke. Ein griffiges Oberflächenprofil auf dem Kunststoff-Akkudeckel sorgt für rutschfeste Haptik. Die Berührung der Displayoberfläche zieht allerdings Fingerabdrücke nach sich.

Rückseite mit Lautsprecher und Kameralinse | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder

 

Monströs wie eh und je fläzt sich der gigantische Fastport-Anschluss für Strom, Daten und Headset in die Seite, an dem Sony Ericsson nach wie vor festhält. In den Zeiten von kleinen micro- und mini-USB-Anschlüssen stellt sich die Frage: ist das wirklich im Sinne der Nutzer? Der M2-Speicherkarten-Slot befindet sich direkt unter dem Fastport, er wird durch einen Gummideckel verlässlich vor Staub, Wasser und Schmutz geschützt. Dem Akkudeckel wurde ein spezieller Öffnungsmechanismus mit zwei kleinen Plastikhebel spendiert. Das T700 überzeugt mit einer stabilen und verlässlichen Verarbeitung.

Die linke Seite des Handys mit dem riesigen Fastport-Stecker und dem speziellen Verriegelungsmechanismus für den Akkudeckel | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder

 

Display & Tastatur

Mit einer Bilddiagonale von 2 Zoll und einer Auflösung von 240x320 Pixeln hat das Display nicht viel zu bieten. Die größte Helligkeitsstufe reicht bei Sonnenschein gerade so aus, um den Bildschirminhalt noch ablesen zu können. Die Anzeige ist immerhin kontrastreich, auch Übergänge werden sauber dargestellt, leichtes Antialiasing liegt über allen Schriften und Symbolen.

Sony Ericsson T700 Tastatur | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder

 

Die Zifferntasten auf den drei plastisch hervorgehobenen Tastenreihen bieten ein sanftes, aber hundertprozentig angemessenes Feedback. Mit ausreichend Platz nach allen Seiten tippt man längere SMS-Botschaften ermüdungsfrei. Auch die Steuereinheit unter dem Display lässt sich trotz der Miniatur-Maße sehr angenehm bedienen. Eine Taste führt zum Schnellmenü samt Taskmanager, Ereignisanzeige und Internetanwendungen. Die seitlichen Extratasten bieten ebenfalls überdurchschnittlichen Bedienkomfort.

Helligkeitssensoren auf beiden Seiten sorgen für die Anpassung der Helligkeit und die Aktivierung der Tastaturbeleuchtung. Die ist gleichmäßig, aber ziemlich trübe. | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder

 
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Kommentare
  1. 16.02.09 17:50 Anonymous (Gast)

    naja gps brauch ich net also ich denk ich nehm des w910i

  2. 13.02.09 18:46 someone95 (Gast)

    das w760 hat die bessere kamera [obwohl beide ja nicht besonders gut sind] und gps, das w910 hat das größere display.
    da muss jeder selbst entscheiden, was wichtiger ist.
    zum musikhören würde ich das t700 weniger empfehlen,weil man sich erst noch bessere kopfhörer und eine größere speicherkarte dazukaufen muss, um das potential voll auszuschöpfen, auserdem wird es wohl so sein, das walkmanhandys die bessere klangqualität haben. achja, und die walkmantaste ist natürlich auch sehr praktisch...

  3. 11.02.09 20:22 Anonymous (Gast)

    und warum ist das w760i so besser als das w910i

  4. 11.02.09 20:19 Anonymous (Gast)

    muss nicht unbedingt slider sein
    vergleich des w760i zum t700
    welches is besser?

  5. 10.02.09 21:22 Anonymous (Gast)

    Dschoi (10.02.2009):
    Ich würde statt des W910i das W760i vorziehen. Je nach Farbe ist es unter 220 Euro zu bekommen. Die Verarbeitung ist etwas besser was sich besonders beim Aufschieben des Handys bemerkbar macht. Auch der Sound der Lautsprecher spricht für sich.

  6. 10.02.09 19:25 Anonymous (Gast)

    welches würdest du für max. 220 Euro empfehlen,wenn du einigermaßen (für´n handy halt) gute bilder und videos machen, musik hören und halt ne gute standartausstattung haben willst. ich hab vor allem das w910i im auge

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