Kameravorschau | Foto: Areamobile
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Muss ein Internet-Handy auch fotografieren können? Nicht zwangsläufig, aber vorteilhaft ist es schon, schließlich war ein großer Kritikpunkt am iPhone die schwache Kamera. HTC setzt darum auf eine 3,2-Megapixeloptik samt Autofokus, allerdings ohne Blitz. Genau wie das iPhone bietet auch die G1-Kamera kaum Einstellungsmöglichkeiten. Lediglich der Speicherort für die Fotos ist wählbar und die automatische Bildvorschau kann deaktiviert werden.
Originalaufnahme T-Mobile G1 | Foto: Areamobile.de
Entsprechend fällt die Bildqualität aus. Während Farbwiedergabe und Bildschärfe für die gebotene Megapixelzahl angemessen sind, werden Fotos immer deutlich zu dunkel, die Bilddynamik ist viel zu schwach ausgeprägt. Zusätzlich stört ein Nebelschleier, der partiell über allen Aufnahmen hängt. Aufnahmen von wichtigen Ereignissen sollte man lieber einer vernünftigen (Handy-)Kamera überlassen. Auch die Bildergalerie bietet nichts Neues und präsentiert sich eher langweilig. Aus der Thumbnail-Ansicht heraus können Bilder ins Vollbildformat vergrößert werden. Gestensteuerung ist hier nicht möglich, alle Aktionen wie Weiterblättern, Drehen oder Zoomen funktionieren nur über virtuelle Buttons.
Auch wenn Musikwiedergabe nicht den Schwerpunkt des G1 darstellt, so präsentiert sich das Google-Handy durchaus als brauchbarer Ersatz für den MP3-Player. Das liegt allerdings weniger an den Features, die der Musikplayer bietet, sondern am Klang.
Auf das Handy kommen die Musikstücke in rasender Geschwindigkeit mit dem Windows Media Player. Einzelne Lieder brauchen dafür kaum mehr als eine Sekunde. Ärgerlich: zwar landen alle ausgewählten Songs auf dem Handy und können dort auch abgespielt werden, die dazugehörigen Coverarts werden aber mitunter verschluckt.
Beim Abspielen werden Coverarts in einem Fenster in der oberen linken Ecke angezeigt. Die Einstellungsmöglichkeiten sind schnell aufgezählt. Das G1 sortiert Musik lediglich nach Interpreten und Alben, immerhin kann man eigene Wiedergabelisten erstellen. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, die Shuffle- und die Wiederholfunktion zu aktivieren. Obwohl ein Equalizer fehlt, verdient sich das T-Mobile G1 für den Klang des Players die meiste Achtung. Der Player gibt ein recht ausgewogenes und volles Klangbild wieder, das in Verbindung mit dem sehr guten Original-Headset auch angenehm viel Bass transportiert. Erst bei maximaler Lautstärke geht der Bass zurück, Klirren tritt aber nicht auf. Wer diese brüllende Soundgewalt länger als ein paar Sekunden ertragen kann, sollte sich ohnehin schon einmal auf die Suche nach einem guten Ohrenarzt machen. Ein echtes UKW-Radio gibt es nicht, stattdessen findet man bereits jetzt im Android Market mehrere Streaming-Programme, um Internet-Radio hören zu können.
Hallo Redaktion!
Ich finde eure Testberichte super!- Genau das was ich brauche und wissen will! Weiter so!
Ratsuchende
unter den bildern steht teilweise SOny Ericsson G7xx - bite verbessern !
besser als dass iPhone?
Also das ''Aussehen'' des G1 (ich sage extra nicht Design) ist ja wohl unter aller Kanone. Zwar ist die matte Oberfläche echt gut im Vergleich zu den Fingerprint-Klavierlack-Spiegeloberflächen von anderen Geräten, aber designtechnisch würd ich da eher zu nem HTC greifen.