Das Xda Guide soll vor allem als Navi-Handy
dienen. Doch die Ausstattung mit HSDPA, HTC Touchflo und
Opera Mobile 9.5 lassen auch ein gutes Smartphone für
Internet-Smartphone und Office vermuten. Areamobile hat
sich den Guide deswegen genauer
angeschaut.
Im Test: O2 Xda Guide | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Das beigelegte Zubehör des Xda Guide lässt keine Wünsche offen. Das Ladekabel für den Zigarettenanzünder und die Aufhängung zur GPS-Nutzung im Auto machen den Lieferumfang zur Vollausstattung. Die vorinstallierte Navigationssoftware Tom Tom bietet die Landkarte für eine Stadt, die man sich selbst aussuchen kann. Zusätzlich stecken ein Displayschutz und ein sehr gutes Headset sind in der schwarzen Würfelverpackung.
Der Lieferumfang des O2 Xda Guide ist vollständig | Foto: Areamobile/HTC | mehr Bilder
Das Smartphone fühlt sich gut an. Der Xda Guide ist 26 Gramm leichter als sein Vorgänger Xda Orbit 2 und in allen Dimensionen einen halben Zentimeter kleiner: 14,5 Millimeter flach ist der O2-Neuling. Mit seiner Länge von 10 Zentimetern und 53,5 Millimetern Breite ist er trotz seiner umfangreichen technischen Ausstattung recht handlich. Die Masse von 103 Gramm fällt kaum ins Gewicht.
O2 Xda Guide Vier-Seiten-Ansicht | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Genauso positiv wirken auch das Aussehen und die Verarbeitung. Zusatzpunkte holt sich das Touchphone mit durch sein elegant abgerundetes Design und die klar strukturierte Vorderseite. Sie besteht zum großen Teil aus dem Display, das gut von einem stabilem Plexiglas geschützt wird. Die Steuereinheit aus Metall dürfte ebenso langlebig sein. Um den Bestätigungsknopf dreht sich ein Scrollrad, das gleichzeitig zur Richtungsnavigation dient. Daneben ist viel Platz ist für die vier Anruf- und Extratasten, deren Symbole deutlich sichtbar eingestanzt sind.
Der Stylus steckt oben rechts statt wie sonst unten rechts im runden abgerundeten Gehäuse | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Alle Spaltmaße verlaufen präzise, an dem gesamten Gerät wackelt nichts. Der Akkudeckel lässt sich mit dem Daumennagel problemlos öffnen und rastet zuverlässig wieder ein. Das ist auch nötig, um den Slot für die MicroSD-Karte im Akkufach freizulegen. Der Stylus des Xda Guide ist gut verstaut in einem seitlichen Einschub, dort wird er von einem kleinen Magneten festgehalten.
Aufgeräumtes Inneres, der microSD-Slot befindet sich auch unter dem Akkudeckel | Foto: Areamobile | mehr Bilder
Der 2,8-Zoll große Touchscreen hat eine Auflösung von 240x320 Pixeln. Wenn das Display sehr hell eingestellt ist, kann es schon einmal blenden, deshalb wird die Helligkeit automatisch gesteuert. Schrift und Grafiken stellt der Bildschirm kontrastreich dar, eine stärkere Farbsättigung hätte allerdings nicht geschadet. Die Touchfunktion reagiert schnell und ist schon bei der Lieferung präzise kalibriert. Damit kann weitgehend auf den Stylus verzichtet werden, falls der Nutzer nicht an besonders winzigen Scroll-Leisten oder Bildschirmelementen herumfummeln muss.
Die neue Footprint-Funktion hat eine eigene Taste bekommen | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Um Texte fehlerfrei tippen zu können, muss man sich aber einarbeiten. Nach kurzer Eingewöhnung geht das schon viel besser. Die Buchstaben der virtuellen Tastatur werden nach dem Anwählen zwar vergrößert dargestellt, aber dann verschwindet die Einblendung unter dem Finger. Daher weiß man nie so genau, welches Zeichen man gerade ausgewählt hat. Manchmal reagiert die Auswahl etwas nervös, das Tippen von Zahlen durch längeres Drücken funktionierte nicht immer wie gewünscht. Dennoch ist die Touchscreen-Tastatur relativ komfortabel, bei der Konkurrenz haben wir Schlimmeres erlebt.
Der Navkey lässt sich nicht nur drücken, sondern auch drehen | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Ein Druck auf den Einschaltknopf deaktiviert das Display und das Xda Guide geht in den Stromsparmodus mit Tastensperre, genauso einfach wird das Handy auch wieder aufgeweckt. Die physischen Tasten mit knackigem Feedback haben auf der Steuereinheit viel Platz. Unter dem Drehrad, das man am besten zum Zoomen oder Scrollen benutzen kann, befinden sich Richtungstasten. Sie erleichtern das Navigieren durch die Menüs.
Die Beleuchtungsintensität wird durch einen Sensor geregelt | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Die Lautstärkewippe und der Einschaltknopf sind etwas schwer zu bedienen, weil sie kaum aus der Geräteseite herausragen. Immerhin wird dadurch ein unabsichtliches Deaktivieren der Tastensperre erschwert. Die Beleuchtung hinter den Tasten sorgt für gut erkenntliche Symbole, eine LED über dem Display meldet zusätzliche Ereignisse wie Termine oder verfügbare Netzwerke.
Hi, ein guter Test (modulo Rechtschreibfehler :) )
Was mich interessieren würde: Wie sieht es mit dem SMS Speicher aus? Ein bekannter hatte ein ziemlich teueres neues Handy (bin mir nicht sicher welches, was von Samsung) mit Platz für 200 SMS! Das wäre mir dann doch etwas mager. Danke schon mal im voraus!
Soweit ich weiß, wird der XDA von o2 mit D-A-CH TomTom-Karte verschifft und nur die Vorserienmodelle hatten eine Stadt dabei!? Steht auch so bei o2 auf der Seite.
Ja, da hat Areamobile einen Fehler gemacht. Man kann bei WindowsMobile so ziemlich alles nachrüsten. Unter anderem auch das fehlende Querformat. Einfach mal Google nach "Gyrator" bemühen.
hm?
o2 hat mir heute gesagt, das der browser auch im querformat läuft. was stimmt jetzt?
Netter test, auch wenn "WIN Mob." ein K.o Kriterium ist für mich ist.
ps: Wurde der Test eigentlich bevor sie veröffentlicht wurde korrigiert ? Ich als Anti-gramatik und Rechtschreib-Mensch finde sogar Fehler . . . unter Java z.B. "2D-Spiele wie dürften zuverlässig laufen, Bubblebreaker und Solitär sind bereits vorinstalliert." was soll das "wie" bedeuten ?
Ich habe das Guide(HTC Iolite) seit 3 Monaten im Einsatz, vorher habe ich ein XDA Orbit 2 benutzt. Da das Guide der Nachfolger des Orbit 2 ist, werde ich die beiden vergleichen. Ich benutze das Guide zu 90% für den Büroeinsatz mit Vodafone-Karte.
Handyfunktionen: Telefonieren und SMS schicken ist ähnlich einfach wie bei Orbit 2. Bluetooth-Verbindung ist jetzt stabiler als vorher. Ich telefoniere zu 80% mit Bluetooth im Büro und im Auto. Problem ist am Anfang, dass man die Tasten verwechselt und oftmals statt den Hörer TomTom aktiviert (Tasten vertauscht). Leider kann es vorkommen, dass Netzverbindung plötzlich weg ist, obwohl der Ort (Büro) nicht gewechselt wird. Ich glaube, dass hängt mit dauernder Datenverbindung zusammen. Sollte ab und an unterbrochen werden. Nachteil: Keine Kontrollleuchten für Telefon- und Datenverbindung. Datenverbindung kann nicht automatisch abgebrochen werden.
Kontakte, Emails, Notizen: Verwaltung Kontakte hat sich nicht großartig verändert. Geschwindigkeit ist etwa 25% schneller beim Laden der Kontakte (1500 einzelne Einträge). Darstellung Kontakte ist etwas schöner gworden als bei WM 6.0. Emails schreiben ist kein Problem, ich bevorzuge die kompakte QWERTZ, damit geht es mittlerweile zügig. Tasten sind vernünftig groß auch für Finger, und doppelt bzw. dreimal Tippen funktioniert sehr gut.
Synchronisieren, SD-Karte als Festplatte, Internetfreigabe: Sync funktioniert mit Outlook problemlos. Kompletter Sync nach Neuaufbau der Partnerschaft mit PC dauert natürlich etwas bei 1500 Kontakten. Sync über Exchange verhält sich ähnlich bei der Dauer. Ist allerdings weniger anfällig als bei PC. Problem: Partnerschaft musste bei PC-Verbindung ca. 1 mal im Monat neu aufgebaut werden. SD-Karte als Festplatte ist genial. Genauso schnell wie bei Orbit 2 bei Einschub der SD-Karte in PC. Ist beim Guide nicht mehr so einfach, da SD-Karte unter der Schale. Insofern ist hiermit eine gute Abhilfe geschaffen. Wichtig für Download großer Datenmengen wie z.B. neue Karten bei TomTom. Internetfreigabe nutze ich ab und zu zum Surfen mit Guide als Modem. Läuft problemlos.
Navigation: Neues TomTom 7 läuft gut und ist natürlich aktueller. Wobei ich das alte 6 nicht verachten will. GPS neigt zu Ausfällen und braucht z.T. ungewöhnlich lange, um sich zu fangen (2 min). Das kannte ich bisher nicht. Das reicht, um z.T. die Ausfahrt zu verpassen. Google Maps integriert. Pluspunkt: Kann Orte als Favoriten in TomTom zur Navigation übernehmen. Lesen der Kontakte in TomTom für Navigation geht wesentlich schneller als vorher.
Surfen: Läuft gut, surfe mit Skyfire und Opera. Allerdings muss Querformat beim Guide erst aktiviert werden. Empfiehlt sich für manche Webseiten. Nachteil: Es stehen die neuen Tastaturen nicht mehr im Querformat zur Verfügung (Nachteil beim Surfen) nur die Standardtastatur.
Einschalten, Ausschalten, Softreset: Ein- und Ausschalten problemlos. Bei meinem alten Orbit 2 ging nach 2 Jahren der Ein-/Ausschalter nicht mehr. Deswegen Umstieg. Nutze XDA Shutdown als Programm. Sehr empfehlenswert vor allem für Softreset. Sonst muss Rückschale abgenommen werden.
Gimmicks wie Kamera, Footprint etc. Kamera ist nur zum Knipsen gut. Negativ: Vorher hatte ich Autofocus, was sehr gut ist z.B. für Programm WorldCard Mobile, um Visitenkarte abzufotografieren und in Kontakt umzuwandeln. Funktioniert jetzt nich mehr. Geotagging ist ein nettes Spielzeug um die letzten Reiseziele mit Koordinaten zu dokumentieren und als Favorit abzulegen. Da ich viel reise, nutze ich es auch ab und zu.
Fazit: Integration der Software ist wesentlich runder als bisher mit dem alten Cube. Speicher ist wesentlich größer (Datenspeicher 512 MB und RAM/Programmspeicher 380 MB), was der Nutzung zu gute kommt. rnIch brauche integrierte Lösung, um im Auto nicht Handy und GPS parallel nutzen zu müssen. Integration mit festem Bluetooth von Parrot hervorragend, schaltet Ausgabe auf Autolautsprecher. Kann Kontakte aus dem Telefon zum Navigieren nehmen.
Pro:
Speicher ist wesentlich größer (Datenspeicher 512 MB und RAM/Programmspeicher 380 MB). rnTouchscreen ausgereift: Mir sind Tasten auf Smartphone zu klein. Kann besser mit Touchscreen arbeiten. Kompakte Tastatur sehr intuitiv.rnGeotagging, Integration von Google Maps und TomTom.rnStabile Bluetooth-Verbindung.rnKann Kontakte aus dem Telefon zum Navigieren nehmen.rnSD-Karte als Festplatte für schnellen Datenaustausch und große Datendownloads
Contra:
GPS nicht 100% stabil. Keine Kontrollleuchten für Telefon- und Datenverbindung. Entweder externes Programm oder Rückschale muss für SD-Kartenentnahme und Softreset abgenommen werden. Kein Autofokus bei Kamera.