Kameravorschau | Foto: Areamobile
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Das Xda Guide verfügt nur über eine durchschnittliche Kameraeinheit mit 3,2 Megapixeln und hat keine LED-Leuchte. Lediglich ein Flimmerausgleich und die Panoramafunktion sind erwähnenswerte Features. Mit der Geotagging-Anwendung "Footprints" lassen sich Fotos mit GPS-Koordinaten und Bildunterschriften versehen.
Der Kamerasucher aktiviert sich zügig in etwa drei Sekunden im Querformat . Gezoomt wird mit dem Drehrad, der Bestätigungsknopf dient als Auslöser. Die Standardeinstellungen wie Weißabgleich, Helligkeit und Serie finden sich im übersichtlichen Menü.
Originalaufnahme O2 Xda Guide | Foto: Areamobile.de | vergrößern
Im Auswahlmenü für den Kameramodus befindet sich ein Link zur GPS-Fotografie. Beim Geotagging können Bilder mit GPS-Daten gespeichert und danach getauscht oder hochgeladen werden. Genauso funktioniert auch die vorinstallierte Footprint-Anwendung, die mit der rechten Extrataste der Steuereinheit geöffnet wird. Damit ist es möglich, alle Foto und Audioaufnahme nach Orten zu sortieren. Die Sammlung kann dann exportiert und so mit anderen getauscht werden. Im HTC-Homescreen kann man sich alle gespeicherten Footprints anzeigen lassen und bearbeiten.
Weil ein Blitz oder eine Fotoleuchte fehlen, sollte man in dunkler Umgebung besser das Nacht-Preset verwenden. Ohne günstige Beleuchtung liefert der Chip nur verschwommene und dunkle Bilder. Leider sehen auch Aufnahmen bei hellem Tageslicht fast wie Nachtaufnahmen aus, überraschender Weise erziehlt das Xda Guide bessere Aufnahmen in Räumen und bei Kunstlicht. Dann wird die Kamera zumindest bescheidene Ansprüchen gerecht. Kontrast und Farbtreue sind sogar etwas hervorzuheben, eine komplette Bruchlandung ist die Kamera also nicht.
Beim elektronischen Heranzoomen entsteht zwar kaum ein Bildrauschen, aber es gehen Details und Schärfe verloren. Ob ein Bildrauschen oder die übertriebene Weichzeichnung das kleinere Übel sind, darüber lässt sich streiten. Für den einen Schnappschuss reicht die Kamera aus, aber eine ruhige Hand ist nötig. Die Bildvorschau ist sehr intuitiv gestaltet. Alle Vorteile des Touchscreens werden genutzt. Mit einer Kreis-Geste oder dem Navkey lassen sich zum Beispiel die Bildausschnitte heranzoomen oder verkleinern.
Für Fotos und Musik empfiehlt sich die Erweiterung des internen Speichers (512 MB) mit einer größeren MicroSD-Karte. Musik spielt das Xda Guide im Player des HTC-Homescreens ab. Die Bibliothek ist ebenfalls eine Eigenentwicklung von HTC. Sie erinnert stark an die iPod-Bibliothek von Apple. Die notwendige Ordnung schafft eine Einteilung in Interpreten, Alben, Komponisten und Genres. Kopiergeschützte Dateien erhalten eine eigene Kategorie, unterstützt wird allerdings nur das DRM-Format von Microsoft. Eigene Wiedergabelisten lassen sich natürlich auch erstellen. Die Albumcover werden vom Windows Mediaplayer gleich mit synchronisiert. Als störend erweist sich das Fehlen einer Suchfunktion, die man bei großen MP3-Sammlungen dringend braucht, um sein Lieblingslied zu finden. Die mitgelieferten Kopfhörer haben einen sehr guten Klang, auch wenn sie etwas klobig im Ohr sitzen. Zusätzlich wird das Tonsignal mit dem Audioverstärker angepasst, dafür sind vorinstallierte Presets für Musik und Sprachwiedergabe vorhanden. Für einen 3,5-Millimeter-Klinkenstecker hatten die Konstrukteure leider kein Platz mehr. Wer sein Headset verliert, muss nach Alternativen mit Mini-USB suchen oder nachbestellen. Es lässt sich auch ein Bluetooth-Headset mit A2DP verwenden. Der externe Monolautsprecher auf der Rückseite kann sich hören lassen. Er liefert in jeder Lautstärke einen kräftigen unverzerrten Sound. Man muss nur aufpassen, dass der kleine Schlitz neben der Kamera nicht verdeckt wird, denn dort kommt die Musik raus. Ein UKW-Radio fehlt beim Xda Guide, obwohl es bei den meisten Geräten von HTC zum Standard gehört. Wer sich trotzdem live berieseln lassen möchte, muss seine Musik übers Internet hören. Videos werden mit der vorinstallierten Youtube-Anwendung, über den Streaming-Media-Client oder den mobilen Windows Media Player abgespielt. Mit dem RSS-Hub können Podcasts heruntergeladen und verwaltet werden. Der HTC-Player und der Windows Media Player verfügen über getrennt aktualisierte Bibliotheken. Meisten dürfte die Software von HTC ausreichen, sie lässt sich schneller starten.
Hi, ein guter Test (modulo Rechtschreibfehler :) )
Was mich interessieren würde: Wie sieht es mit dem SMS Speicher aus? Ein bekannter hatte ein ziemlich teueres neues Handy (bin mir nicht sicher welches, was von Samsung) mit Platz für 200 SMS! Das wäre mir dann doch etwas mager. Danke schon mal im voraus!
Soweit ich weiß, wird der XDA von o2 mit D-A-CH TomTom-Karte verschifft und nur die Vorserienmodelle hatten eine Stadt dabei!? Steht auch so bei o2 auf der Seite.
Ja, da hat Areamobile einen Fehler gemacht. Man kann bei WindowsMobile so ziemlich alles nachrüsten. Unter anderem auch das fehlende Querformat. Einfach mal Google nach "Gyrator" bemühen.
hm?
o2 hat mir heute gesagt, das der browser auch im querformat läuft. was stimmt jetzt?
Netter test, auch wenn "WIN Mob." ein K.o Kriterium ist für mich ist.
ps: Wurde der Test eigentlich bevor sie veröffentlicht wurde korrigiert ? Ich als Anti-gramatik und Rechtschreib-Mensch finde sogar Fehler . . . unter Java z.B. "2D-Spiele wie dürften zuverlässig laufen, Bubblebreaker und Solitär sind bereits vorinstalliert." was soll das "wie" bedeuten ?
Ich habe das Guide(HTC Iolite) seit 3 Monaten im Einsatz, vorher habe ich ein XDA Orbit 2 benutzt. Da das Guide der Nachfolger des Orbit 2 ist, werde ich die beiden vergleichen. Ich benutze das Guide zu 90% für den Büroeinsatz mit Vodafone-Karte.
Handyfunktionen: Telefonieren und SMS schicken ist ähnlich einfach wie bei Orbit 2. Bluetooth-Verbindung ist jetzt stabiler als vorher. Ich telefoniere zu 80% mit Bluetooth im Büro und im Auto. Problem ist am Anfang, dass man die Tasten verwechselt und oftmals statt den Hörer TomTom aktiviert (Tasten vertauscht). Leider kann es vorkommen, dass Netzverbindung plötzlich weg ist, obwohl der Ort (Büro) nicht gewechselt wird. Ich glaube, dass hängt mit dauernder Datenverbindung zusammen. Sollte ab und an unterbrochen werden. Nachteil: Keine Kontrollleuchten für Telefon- und Datenverbindung. Datenverbindung kann nicht automatisch abgebrochen werden.
Kontakte, Emails, Notizen: Verwaltung Kontakte hat sich nicht großartig verändert. Geschwindigkeit ist etwa 25% schneller beim Laden der Kontakte (1500 einzelne Einträge). Darstellung Kontakte ist etwas schöner gworden als bei WM 6.0. Emails schreiben ist kein Problem, ich bevorzuge die kompakte QWERTZ, damit geht es mittlerweile zügig. Tasten sind vernünftig groß auch für Finger, und doppelt bzw. dreimal Tippen funktioniert sehr gut.
Synchronisieren, SD-Karte als Festplatte, Internetfreigabe: Sync funktioniert mit Outlook problemlos. Kompletter Sync nach Neuaufbau der Partnerschaft mit PC dauert natürlich etwas bei 1500 Kontakten. Sync über Exchange verhält sich ähnlich bei der Dauer. Ist allerdings weniger anfällig als bei PC. Problem: Partnerschaft musste bei PC-Verbindung ca. 1 mal im Monat neu aufgebaut werden. SD-Karte als Festplatte ist genial. Genauso schnell wie bei Orbit 2 bei Einschub der SD-Karte in PC. Ist beim Guide nicht mehr so einfach, da SD-Karte unter der Schale. Insofern ist hiermit eine gute Abhilfe geschaffen. Wichtig für Download großer Datenmengen wie z.B. neue Karten bei TomTom. Internetfreigabe nutze ich ab und zu zum Surfen mit Guide als Modem. Läuft problemlos.
Navigation: Neues TomTom 7 läuft gut und ist natürlich aktueller. Wobei ich das alte 6 nicht verachten will. GPS neigt zu Ausfällen und braucht z.T. ungewöhnlich lange, um sich zu fangen (2 min). Das kannte ich bisher nicht. Das reicht, um z.T. die Ausfahrt zu verpassen. Google Maps integriert. Pluspunkt: Kann Orte als Favoriten in TomTom zur Navigation übernehmen. Lesen der Kontakte in TomTom für Navigation geht wesentlich schneller als vorher.
Surfen: Läuft gut, surfe mit Skyfire und Opera. Allerdings muss Querformat beim Guide erst aktiviert werden. Empfiehlt sich für manche Webseiten. Nachteil: Es stehen die neuen Tastaturen nicht mehr im Querformat zur Verfügung (Nachteil beim Surfen) nur die Standardtastatur.
Einschalten, Ausschalten, Softreset: Ein- und Ausschalten problemlos. Bei meinem alten Orbit 2 ging nach 2 Jahren der Ein-/Ausschalter nicht mehr. Deswegen Umstieg. Nutze XDA Shutdown als Programm. Sehr empfehlenswert vor allem für Softreset. Sonst muss Rückschale abgenommen werden.
Gimmicks wie Kamera, Footprint etc. Kamera ist nur zum Knipsen gut. Negativ: Vorher hatte ich Autofocus, was sehr gut ist z.B. für Programm WorldCard Mobile, um Visitenkarte abzufotografieren und in Kontakt umzuwandeln. Funktioniert jetzt nich mehr. Geotagging ist ein nettes Spielzeug um die letzten Reiseziele mit Koordinaten zu dokumentieren und als Favorit abzulegen. Da ich viel reise, nutze ich es auch ab und zu.
Fazit: Integration der Software ist wesentlich runder als bisher mit dem alten Cube. Speicher ist wesentlich größer (Datenspeicher 512 MB und RAM/Programmspeicher 380 MB), was der Nutzung zu gute kommt. rnIch brauche integrierte Lösung, um im Auto nicht Handy und GPS parallel nutzen zu müssen. Integration mit festem Bluetooth von Parrot hervorragend, schaltet Ausgabe auf Autolautsprecher. Kann Kontakte aus dem Telefon zum Navigieren nehmen.
Pro:
Speicher ist wesentlich größer (Datenspeicher 512 MB und RAM/Programmspeicher 380 MB). rnTouchscreen ausgereift: Mir sind Tasten auf Smartphone zu klein. Kann besser mit Touchscreen arbeiten. Kompakte Tastatur sehr intuitiv.rnGeotagging, Integration von Google Maps und TomTom.rnStabile Bluetooth-Verbindung.rnKann Kontakte aus dem Telefon zum Navigieren nehmen.rnSD-Karte als Festplatte für schnellen Datenaustausch und große Datendownloads
Contra:
GPS nicht 100% stabil. Keine Kontrollleuchten für Telefon- und Datenverbindung. Entweder externes Programm oder Rückschale muss für SD-Kartenentnahme und Softreset abgenommen werden. Kein Autofokus bei Kamera.