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HTC Magic: Das iPhone unter den Android-Handys

Vodafone verkauft seit April das zweite Smartphone mit dem Google-Betriebssystem Android in Deutschland. Areamobile hat sich das HTC Magic in einem ausführlichen Praxistest genau angeschaut.

Im Test: HTC Magic | Foto: Areamobile.de

Lieferumfang

Der Lieferumfang fällt sehr zweckmäßig aus. Eine Treiber-CD wird nicht benötigt und fehlt daher ganz. Besonders hervorzuheben ist neben der microSD-Karte mit 8 Gigabyte Speicher nur eine Schutzhülle aus weißem Kunstleder.

Design und Verarbeitung

Das HTC Magic übernimmt fast alle Vorteile des Vorgängermodells T-Mobile G1, doch es gibt auch Unterschiede. Der wichtigste ist die fehlende Tastatur, wodurch das HTC Magic wie ein iPhone aussieht. Das neue Android-Smartphone ist damit viel flacher und kürzer als das G1. Dem ultrakompakten HTC Magic sieht man gar nicht an, wie sehr es mit Technik vollgestopft ist. Es verschwindet problemlos in fast jeder Hosentasche.

HTC Magic Vier-Seiten-Ansicht | Foto: Areamobile.de

Das HTC Magic besteht zwar nur aus Kunststoff, wirkt aber trotzdem elegant. Das liegt daran, dass HTC das Gehäuse an den Seiten stark abgerundet und mit einer glänzenden Klavierlack-Optik versehen hat. Damit gewinnt das Handy zwar keine Designpreise, es sieht aber längst nicht so hässlich und billig aus wie der Androide von T-Mobile.

T-Mobile G1 und HTC Magic | Foto: Areamobile.de

Auch die Verarbeitung wirkt besser, weil weniger mechanische Elemente verbaut werden. Während die Oberseite des T-Mobile G1 wackelt und knarzt, wenn man den Touchscreen drückt, sitzt beim Magic alles bombenfest. Den Akkudeckel auf der Rückseite mit kann man allerdings ein bisschen zu leicht aufschieben. Doch niemand muss sich Sorgen machen: von alleine wird er nicht abfallen.

Dezentes Branding: Nur der Aufdruck und das Logo weisen auf Vodafone hin | Foto: Areamobile

Der Netzbetreiber Vodafone verzichtet auf ein starkes Branding, nur beim Hochfahren wird ein roter Bildschirm eingeblendet und auf dem Startbildschirm ist ein ein Browserlink zu dem Mobilfunkanbieter hinterlegt, den man aber löschen kann. Außerdem hat das Magic keinen SIM-Lock, es kann auch mit Karten von E-Plus oder T-Mobile genutzt werden.

Mit einer Display-Diagonale von 3,2 Zoll reiht sich das Magic in die Mittelklasse der Touchscreen-Riesen ein. Die Auflösung ist mit 480x320 Pixeln genauso hoch wie beim T-Mobile G1. Die Farbdarstellung überzeugt dagegen weniger als bei anderen Herstellern: 65.000 Farben sind das Maximum. Das iPhone oder das Samsung i8910 HD schaffen dagegen schon 16 Millionen Farben. Die Empfindlichkeit des Touchscreens ist aber top, was am Funktionsprinzip liegt: HTC Magic, T-Mobile G1 und auch das iPhone setzen auf einen kapazitiven Bildschirm, der auf die geringste Fingerberührung reagiert.

Das Display reagiert äußerst sensibel | Foto: Areamobile

Ähnlich wie bei anderen HTC-Geräten verdeckt die eingeblendete Tastatur einen Großteil des Bildschirms, sodass man anfangs nur drei Zeilen einer E-Mail sieht. Mit der Zeit ändert sich das, denn die ersten Zeilen scrollen nach oben und das angezeigte Textfeld weitet sich aus. Wie etwa beim HTC Touch Diamond 2 gibt der Touchscreen des HTC Magic ebenfalls taktiles Feedback. So eine kurze Vibration dient als Rückmeldung für jeden Tastendruck, damit sich der Nutzer auf den virtuellen Drückern nicht vertippt.

Jetzt auch im Querformat: Die virtuelle Volltastatur des HTC Magic | Foto: Areamobile

Das HTC Magic hat einen Kompass und einen Lagesensor eingebaut. Nach den letzten Sowftare-Updates bietet nicht nur der Browser eine Querformat-Tastatur an, wie es bei den Vorserienmodellen zur Cebit der Fall war, auch SMS und E-Mails lassen sich im Querformat schreiben. Durch den Sensor rotiert die virtuelle Tastatur automatisch und erleichtert das Tippen durch das höhere Platzangebot für die einzelnen Tasten. Aber auch im Hochformat vertippt man sich nur selten, weil die eingeblendeten Tasten ausreichend groß sind. Das gilt zumindest für iPhone-Nutzer, die sich bereits an die Qualen einer virtuellen Tastatur gewöhnen mussten. Anfänger tippen oft daneben.

Der excellente Trackball hilft bei der Navigation | Foto: Areamobile.de

Unter dem Display findet man ein paar Tasten für die wichtigsten Funktionen. Sie sind sehr klein und nicht besonders gut erfühlbar. Besser macht es der Trackball. Mit ihm kann man nicht nur präzise durch Menüs und Internet navigieren, er lässt sich auch wie beim Blackberry zur Bestätigung drücken.

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Lesen Sie alle 37 Kommentare in unser Community.
Kommentare
  1. 24.11.11 20:21 Nero.Napalm 117 (Gast)

    ich finde ihr habt recht nur ich finde dieses telefon echt perfekt :D

  2. 14.08.11 23:52 Anonymous (Gast)

    Vonwegen es hat kein Multi touch es hat einwandfreies Multi touch

  3. 14.08.11 23:51 Anonymous (Gast)

    Also ich finde dieses Handy wirklich gut auch wenn es seine kleinen Macken hat aber ich finden es besser als das iphone

  4. 20.07.11 14:00 Anonymous (Gast)
    Gut

    Neulich habe ich mir ein NOKIA 5230 gekauft, das sich aber kurz darauf als völliger Mist entpuppte. Es hangt sich auf und lässt sich nur einmal mit dem PC verbinden. Jetzt werde ich meinen Vater überreden, dass ich mir dieses Handy kaufen darf.

  5. 29.06.11 15:41 Geheeeim (Gast)

    Das Handy is der WAHNSINN !

  6. 05.12.10 22:19 Anonymous (Gast)
    einfach spitze

    stimmt es lädt lange aber super handy!
    einfache bedienung und android kann ich nur weiterempfehlen allerdings stimmt dass das htc magic eher frauen steht männer sollten da auf die anderen modelle zugreifen ;)

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