Sony Ericsson hat endlich die letzen Geheimnisse um sein neues Spitzenmodell Idou gelüftet. Es kommt unter dem Namen Satio auf den Markt, hat einen gigantischen Touchscreen, eine riesige Kamera und eine angepasste S60-Oberfläche. Areamobile konnte einen Prototypen bereits vorab testen.
[UPDATE vom 23.11.2009] Es handelt sich nur um einen Hands-On-Test. Den vollständigen Test des Seriengerätes finden Sie hier.
Im Hands-On-Test: Neues Spitzenmodell Sony Ericsson Satio | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Das Satio wird in Schwarz, Silber und Bordeaux-Rot auf den Markt kommen. Aber: "Der deutsche Markt ist eher konservativ, daher stehen hier Schwarz und Silber im Vordergrund", sagt der Marketingleiter von Sony Ericsson Deutschland, Gunther Thiel, bei der Präsentation des kommenden Top-Modells. Areamobile.de hat die Silber-Variante am besten gefallen.
Das Handy glänzt von allen Seiten. Für die Rückseite verwendet Sony Ericsson einen hochwertigen Kunststoff, der wie poliertes Metall aussieht. Der Schieber für die Kamerlinse besteht dagegen aus einer Platte aus gebürstetem Aluminium. Die Seiten schimmern ebenfalls in dem Metallic-Kunststoff, während die darin eingelassenen Knöpfe verchromt wurden. Der Materialmix aus glattem Plastik, glänzendem Chrom und gebürstetem Aluminium lenkt wohlwollende Blicke auf das Smartphone. Man sieht dem Satio sofort an, dass es sich um ein Highend-Handy handelt.
Kompakt ist es aber nicht geworden, ganz im Gegenteil: den 126 Gramm schweren Klopper kann man nicht so einfach in die Hosentasche stecken. Mit 13,3 Millimetern ist das Satio nämlich viel dicker als die meisten anderen Touchscreen-Handys. Im Kamerabereich ist es sogar 17,6 Millimeter dick und sprengt damit fast alle Rekorde. Aber eine Optik mit 12 Megapixel braucht eben viel Platz.
Dicker Brocken: Das Satio im Vergleich mit dem Samsung Innov8 | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Obwohl es so groß ist, liegt das Satio sehr gut in der Hand. Das Gewicht ist gleichmäßig auf das Gehäuse verteilt, außerdem gibt es kaum störende Spalte. Die Verarbeitung ist top, so wird der Speicherkarten-Slot von einem Kunststoff-Deckel geschützt. Selbst unser Vorserien-Modell wackelte oder knarzte an keiner einzigen Stelle. Einzig der riesige Fastport-Anschluss auf der rechten Seite trübt den guten Ersteindruck.
Endlich: microSD- statt M2-Slot, aber immer noch mit breitem Fastport | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Auch bei seinem kommenden Top-Modell schafft es der Hersteller nicht, einen standardisierten 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss einzubauen. Immerhin bewegt sich Sony Ericsson an anderer Stelle. Das Satio schluckt nämlich keine teuren M2-Sticks mehr, sondern kann mit den herkömmlichen und billigeren microSD-Karten bestückt werden. Ein echter Fortschritt.
An der Seite findet man die gleiche Tastenanordnung wie beim Kameraprofi Sony Ericsson C905 | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Die virtuelle Volltastatur, die das Satio einblendet, kennt man bereits vom Nokia 5800 XpressMusic. Das ist auch kein Wunder, weil Sony Ericsson das gleiche S60-Betriebssystem verwendet. Texte lassen sich fehlerfrei und schnell schreiben, jeden Tastendruck bestätigt das Satio durch kurzes Vibrieren. Die Knöpfe auf der rechten Seite sind genauso angeordnet wie beim Kamera-Profi C905: es gibt eine Zoom-Wippe, die auch als Lautstärke-Regler dient, die Tasten daneben führen zur Bildergalerie und schalten zwischen Foto- und Videomodus um. Der große Drücker ist natürlich der Auslöser für die Kamera.
Keine Ahnung warum hier geschrieben wurde die Fotos und Videos wären schlecht. Meine Fotos werden mit dem Satio besser als mit meiner kleinen 10 MP Kompaktkamera! Klar, mit ner Bridge- oder Spiegelreflex kann das Satio natürlich nicht mithalten. Dafür ist es auch nicht gedacht. Ich jedenfalls bin mit dem Handy superglücklich, habe meine Kompaktkamera jetzt eingemottet und nutze nur noch die Kamera des Satio für den alltäglichen Gebrauch. Ansonsten greife ich zur Spiegelreflex. Und was das Handling des Satio ansonsten angeht: typisch SE intuitiv und easy. Wirklich einziger kleiner Kritikpunkt: die seitlichen Knöpfe hätten etwas "wertiger" ausfallen können. Der Rest ist in der Verarbeitung aber sehr solide, stabil und funktional. Von "billig" keine Spur! Obendrein sieht das Handy noch klasse aus. Ich kann es von meiner Seite aus nur empfehlen...
Die Knöpfe sind billig verarbeitet
Ich habe mit das Satio im Zuge einer Vertragsverlängerung zuschicken lassen, weil ich eben auch neugierig war auf die 12,1 MP Kamera! Ich hatte bisher ein Nokia N95 8GB mit 5MP Kamera und muss ganz klar sagen (da ich auch Hobbyfotografin mit einer 12 MP DSL-Kamera von Canon, dass das Nokia mit seiner "schlichten" 5 MP-Kamera WESENTLICH BESSERE Fotos und Videos macht, als das SOE Satio! Über die Tonqualität will ich gar nichts sagen, denn die ist mehr als nur katastrophal! Der Akku läßt extremst zu wünschen übrig, besonders wenn man die Push-email-Funktion aktiviert hat. Sorry, aber meiner Meinung nach, ist das Satio gerade mal ein nettes Spielzeug, der an Bild- und Tonqualität und Funktionalität im Allgemeinen keine besonders hohen Ansprüche stellt. Ich gehöre nicht dazu und steige wieder um auf Nokia! Diese Kritik soll kein Angriff auf die Leute sein, die von diesem Handy begeistert sind. Es handelt sich hierbei schlichtweg nur um meine persönliche Meinung.
im vergleich zum samsung pixon12 hat das satio eine DEUTLICH bessere kamera!
ich bin auf das satio wegen seiner 12MP kamera gestoßen und schwanke nun zwsichen satio und samsung pixon12.
welchen kauf soll ich tätigen??
lg
Hast du auch auf "12MP" eingestellt? Vielleicht liegts daran; außerdem macht das Handy HD-Videos, die Quali ist garantiert nicht so wie du sie beschreibst.