Im schicken Slider Sony Ericsson W995 steckt
nicht nur der hervorragende Musik-Player der
Walkman-Serie, sondern auch eine Kamera mit 8,1 Megapixel
und LED-Blitz. Bei der restlichen Ausstattung spart Sony
Ericsson ebenfalls nicht. Areamobile.de hat ausprobiert,
ob das neue Top-Modell tatsächlich so gut ist, wie die
technischen Daten versprechen.
Beim Sony Ericsson C905 brauchte die 8-Megapixelkamera noch viel Platz. Obwohl das W995 die gleiche Auflösung erreicht, ist es mit 97x49x15 Millimetern fast einen Zentimeter kürzer und 3 Millimeter dünner. Einen dicken Buckel, unter dem sich beim C905 die Kamera verbirgt, gibt es beim neuesten Walkman-Handy auch nicht. Es bringt außerdem über 20 Gramm weniger auf die Waage als das Kamerahandy, dennoch wirkt es deutlich schwerer, als die 113 Gramm vermuten lassen. Das liegt auch am edlen Material: Slider-Oberteil und Akkudeckel bestehen nämlich aus Aluminium.
Das kühle Metall wirkt wesentlich wertiger und robuster, als der billige Kunststoff des C905. Die beiden Handys unterscheiden sich auch im Design. Das W995 ist kantiger, die starken Rundungen an Stirn- und Fußseite des Kamera-Sliders wurden beim Musikhandy nicht übernommen. Dafür sorgen kleine Design-Kniffe für ein jüngeres und aggressiveres Auftreten. Schon die rot-eloxierte Farbgebung unseres Testmodells lässt das Gerät frischer wirken, die Lautsprechergratings an Stirn- und Fußseite erinnern an die gittergeschützten Lufteinlässe bei Musclecars. Dieser Eindruck wird durch gezielte Chrom-Einlagen noch verstärkt.
Bei der Farbgebung leistet sich Sony Ericsson allerdings einen kleinen Patzer. Der Rotton des Akkudeckels fällt violetter aus, als das übrige Gehäuse. Beim Metall auf der Vorderseite war man aufmerksamer. An der Verarbeitung gibt es kaum etwas auszusetzen. Das Slider-Oberteil gleitet straff gefedert auf und zu und sitzt selbst im aufgeschobenen Zustand fest auf dem Unterteil. Spaltmaße sind kaum vorhanden, der Akkudeckel schließt sehr gleichmäßig. Der Verschlussmechanismus ist allerdings etwas ungeschickt gelöst. Er arretiert nicht automatisch, wenn man die Abdeckung wieder schließt. Stattdessen muss sie manuell verschlossen werden.
Da der Standfuß auf der Rückseite zugeklappt leicht über den Akkudeckel ragt, vergisst man die manuelle Verriegelung aber schon mal. Als Resultat hat man dann unter Umständen Akku, Akkudeckel und Handy getrennt voneinander in der Hosentasche. Da die M2-Speicherkarte nur bei entferntem Akkudeckel entnommen werden kann, öffnet man ihn zwangsläufig öfter als etwa beim C905. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft den Linsenschutz, denn es gibt schlichtweg keinen. Das wünscht man sich von einem Handy mit 8 Megapixel und einer UVP jenseits der 500 Euro definitiv anders.
Die bloßen Fakten des in einen schmalen Chromrahmen eingefassten Displays reißen niemanden vom Hocker. 2,6 Zoll Diagonale, eine Auflösung von 320x240 Bildpunkten und 262.000 Farben sind im Vergleich zu Touchscreen-Riesen wie dem HTC Touch HD geradezu mickrig. Für ein Musikhandy reicht das aber aus. Außerdem ist die Leuchtkraft des W995-Displays außerordentlich gut, daher wirkt es sehr brillant. Allerdings treten mitunter Helligkeitsschwankungen auf, denn der entsprechende Sensor über dem Display lässt sich nicht deaktivieren. Er hilft dem Handy beim Strom sparen.
Die Qualität der einzelnen Tasten des W995 fällt unterschiedlich aus. Generell sind die Sondertasten an Front und Seiten des Handys zu klein. Besonders die Lautstärkewippe ist geradezu winzig. Da die meisten Tasten auch kaum aus dem Gehäuse hervorstehen, lassen sie sich blind schlecht bedienen. Störend ist auch der uneinheitliche Druckpunkt der Sondertasten. Während er normalerweise extrem knackig und teilweise sogar übertrieben hart ist, schwächeln die beiden Softkeys unter dem Display und die Walkman-Taste mit einem teigigen Druckgefühl. Kamera- und Walkman-Taste sind darüber hinaus ungeschickt platziert.
Die Kamerataste weist nicht nur eine viel zu hohe Druckkraft auf, wodurch Fotos schnell verwackeln. Außerdem erwischt man beim Fotografieren schnell die die Walkman-Taste mit dem Daumen, weil sie fast genau gegenüber dem Kameraauslöser sitzt. Beim Navkey gibt es derartige Probleme nicht. Er ist ausreichend groß geraten, Druckpunkt und Tastenhub fallen optimal aus. Das gilt auch für die Tasten zum Annehmen und Beenden von Anrufen.
Der Ziffernblock ist schlecht zu erfühlen. Die einzelnen Tasten stehen kaum aus dem Untergrund hervor, außerdem sind sie mit einer glatten Oberfläche versehen. Der Druckpunkt ist nicht einheitlich, insgesamt aber ausreichend gut ausgeprägt. Von Tastenhub kann man dagegen kaum sprechen, er müsste viel länger ausfallen. Dafür ist der Abstand der Tasten zueinander groß genug, sodass man auch mit dicken Fingern keine Platzprobleme bekommt.
wie viel muss ich jetzt ungefähr für dieses handy bezahlen?
Wo bekommt man denn neue, aktuelle Updates für das W995 her?
Also ich habe das Handy jetzt schon seit 2-3 Jahren und es hat keine Kratzer obwohl es mir schon öfters runtergefallen ist. Es sieht noch WIE NEU AUS!
Ich finde das Handy ist im insgesamten kaum zu übertoppen und mir sind kaum Mängel aufgefallen!
Ich hab das Handy seit Juli 2010. Sind kaum 3 Monate vergangen hat das Display versagt. Hab dann n neues von Sony bekommen weil die das verschlampt haben als ich das eingeschickt hatte. Jetzt versagt das Slider-Oberteil. Ich hatte bis zu dem Handy noch nie eines in Reperatur geben müssen. Ich achte immer sehr darauf und trotzdem geht das teil immer wieder kaputt. Is nie was mit passiert (z.B. runter gefallen, wasserschaden,...).
Also meiner Meinung nach ist das Handy für seine Verarbeitung viel zu teuer.
nach ständigen SW-Problemen wie Gesprächabbrüche, selbstst. abschalten ect wurde mein Nokia N8 nun Rückabgewickelt. Die Navi-SW des 3 Jahre alten 6210 Navi wird nicht mehr von Nokia unterstützt.. Das W995 halte ich für das beste Telefon mit Cam und Musik. Die Touchgeräte sind unpraktisch beim Telefonieren und haben ständige SW-fehler. Palm, Samsung, Nokia, Apple.. brauch ich sicher nicht nochmal. Schade dass der W995-Blitz nicht manuell zuschaltbar ist.