Die Kamera des N97 protzt nicht mit Rekordwerten. Fünf Megapixel sind schon länger Standard, einen Dual-LED-Blitz verwendet Nokia beim N97 auch nicht zum ersten Mal. Geotagging gehört da fast schon zu den Highlights, denn auch auf andere Software-Spielereien wie Gesichtserkennung oder die Wide Dynamic Range-Technologie für Gegenlichtaufnahmen verzichtet Nokia.
Der Blitz reicht etwa 2-3 Meter weit und erlaubt daher auch Innenraumaufnahmen in absoluter Dunkelheit, solange sie auf kurze Distanz geknipst werden. Die Bildschärfe geht dabei voll in Ordnung. Für Schnappschüsse ist das N97 ebenfalls gut geeignet. Schiebt man den Linsenschutz auf, benötigt das Handy etwa drei Sekunden, bis es bereit ist. Zwei Sekunden zum Scharfstellen und weitere zwei Sekunden zum Speichern eines Fotos sind ebenfalls guter Standard. Der Videomodus bietet keine Überraschungen. Die maximale Auflösung beträgt 640x480 Bildpunkte, Breitbildvideos klappen nur im niedrigeren 640x352 Pixel-Format. Die Bildwiederholungsrate liegt bei flüssigen 30 Frames, besser machen es – auch auf die Bildqualität bezogen - nur wenige Handys.
Die Bildergalerie ist ziemlich langweilig. 12-15 Thumbnails passen auf das Display, danach muss mit dem Scroll-Balken oder der unlogischen Gestensteuerung weitergeblättert werden. Zur Steuerung ist näheres in Teil IV nachzulesen. Ein Fingertipp vergrößert die Bilder ins Vollbild. Dort lassen sich die Fotos per Fingergeste weiterschieben, gezoomt wird nur über virtuelle Buttons. Die Diashow, die automatisch Bilder mit verschiedenen Überblend-Effekten aneinanderreiht, ruckelt stark während der Überblendungen. Das haben wir bei der Konkurrenz schon deutlich besser gesehen.
Musikplayer | Foto: Areamobile mehr Bilder
FM-Transmitter | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Mit sagenhaften 32 Gigabyte internem Speicher legt Nokia einen guten Grundstein für eine umfangreiche Musiksammlung, auf Wunsch schluckt das N97 zusätzlich auch bis zu 16 Gigabyte große micro-SDHC-Karten. Damit bietet das N97 sogar mehr als das iPhone 3G S, dessen 32 Gigabyte interner Speicher nicht erweiterbar sind.
Den Nutzer erwartet mit dem S60-Player bewährte Standardkost, die mit Coverart und Informationen zu Lieddauer, Name des Titels und Künstler optisch zwar nicht viel hermacht, klanglich allerdings überzeugt. Neue Funktionen gibt es nicht, Shuffle- und Repeatfunktion, Klangpresets und frei einstellbarer Equalizer sind schon länger Normalität. Geordnet wird die Musik nach Interpreten, Alben, Genres, Komponisten und Podcasts vorsortiert. Podcasts können hier direkt über das Menü heruntergeladen werden.
Das mitgelieferte Kabelheadset bringt zwar Höhen gut zur Geltung, sitzt aber schlecht und tendiert zum klirren auf maximaler Lautstärke. Bässe werden kaum wiedergegeben, ein Austausch-Headset ist also Pflicht für Musikliebhaber. Das klappt problemlos, denn dafür hat Nokia dem N97 einen 3,5-Millimeter-Port spendiert. Mit unseren Sennheiser HD 650-Kopfhörern klingt Musik gleich ganz anders. Zwar kommt das N97 auch dann nicht an die Soundgewalt eines heran, für den Alltag reicht die Klangqualität des Players aber völlig aus. Im Auto kann man mittels des eingebauten FM-Transmitters Musik auch an das Autoradio weiterleiten. Im Test funktionierte das problemlos.
Die neue Nokia Ovi Suite sorgt für umfassenden Zugriff vom PC auf die wichtigsten Multimediafunktionen des Handys. Musik kopiert man aber am besten mit dem Windows Media Player. 30 Megabyte wechseln in etwa 20 Sekunden vom PC auf das Handy.
Das UKW-Radio glänzt wie schon beim Nokia 5800 vor Allem mit optischen Reizen. Während des Betriebs wandern mehrere Laufbänder über das Display, die in verschiedenen Schriftgrößen die eingestellte Frequenz angeben. Der Funktionsumfang ist dagegen mager. Der automatische Sendersuchlauf speichert bis zu 20 Sender, Informationen zum Sender und zur laufenden Sendung werden aber wie schon beim 5800 trotz RDS-Fähigkeit nicht angezeigt.
Einen extra Standfuß wie das N96 hat das N97 zwar nicht mehr, aber sobald man das Display aufschiebt, kann man das neue Toppmodell einfach vor sich auf dem Tisch platzieren und bequem Filme anschauen. Durch Flash im Browser kann man so auch Youtube-Videos betrachten, Xvid oder DivX spielt das Handy allerdings nicht ab.
Ganz klar nicht zum Empfehlen. Kauft euch ein Apple iPhone oder ein Htc
An Anonymous der ein N97 mit englischer Tastaur will, ich verkaufe zufällig welche, du findest mich auf eBay unter napoleon.2009
Gruss
Hat eigentlich jemand eine ahnung ob es für das gerät ein language pack gibt das deutsch, griechisch und englisch unterstützt.?
Oder ist es möglich vom 5800 das language pack aufs n97 zu bringen, da es sich um die selbe version von s60 handelt?
Danke für die hilfe schon mal leute.
ich werds auch trotzdem kafen... :)
noch ne frage:
wie komm cih an das Modell mit englischer Tastatur?
könnt ihrs mir bitte mailen?
komm hier wahrscheinlihc nicth mehr her ;)
[email]meines10@yahoo.de[/email]
das mit dem knarzen stimmt nur in den ersten paar wochen danach nicht mehr
8mp=nicht gleich 8mp es gibt viele 8mp handys die machen schlechtere bilder als manche 3mp handys und die 5mp wurden wirklich gut umgesetzt
spitzenhandy v. nokia ist es allemal was besseres hat nokia in meinen augen noch nicht hingekrigt
ansonsten stimmt aber alles thx ans areamobile team