Im JBenchmark schneidet das Nokia N97 zwar besser als noch das 5800 ab, berauschend ist das Ergebnis aber auch nicht. Das Topmodell der N-Series erreicht maximal 8,5 Bilder pro Sekunde im 3D-Benchmark und 413 Punkte im 2D-Test. Das lässt aber keine Rückschlüsse auf die Bediengeschwindigkeit des Handys zu, denn Nokia optimiert seine Handys nicht mehr für Java, sondern für die selbstentwickelte Spieleplattform N-Gage. Seltsam nur, dass die beiden Touchscreen-Handys Nokia 5800 und N97 N-Gage (noch) gar nicht unterstützen. Die Alltagshelfer entsprechen überwiegend dem Standard. Weltzeituhr, Rechner, Umrechner, Diktier- und Notizfunktion werden nur noch vom bekannten Quickoffice, Adobe PDF und Zip ergänzt. Dabei dient Quickoffice in der installierten Version nur zum Betrachten von Word- und Excel-Dateien, um eigene zu erstellen muss man sich vorher die Vollversion kaufen. Außerdem gibt es zahlreiche Direktzugriffe auf Programme wie JoikuSpot, die das N97 zum WLAN-Hotspot macht, DailyMe.tv zum Fernsehen oder qik, das aus dem Smartphone eine Webcam macht. Ganze zwei Spiele haben es auf das N97 geschafft, eines davon, nämlich Spore von EA, ist nicht im Spieleordner, sondern unter Programmen zu finden. Wer das Evolutions-Game vom PC oder vom iPhone kennt, wird schnell feststellen, dass diese kleine Spiele-Applikation grafisch nichts mit den genannten Versionen zu tun hat. Lediglich das Spielprinzip wurde übernommen. Ähnlich verhält es sich mit Guitar Rock Tour von Gameloft. Mit dem großen Konsolen-Pendant gibt es nur rudimentäre Ähnlichkeit, der Spielspaß fällt daher ebenfalls eher mager aus.
Die Navigation mit Nokia Maps 2.0 klappt auf dem Nokia N97 tadellos, der große Touchscreen ist sehr gut ablesbar und stellt Fahranweisungen übersichtlich dar. Die Stereolautsprecher leisten ebenfalls sehr gute Arbeit und liefern klare und ausreichend laute Kommandos. Ein Sattelitenfix dauert dank A-GPS nur wenige Sekunden, die Verbindung ist stark und konstant. Alle Karten und Funktionen von Maps 2.0 sind umsonst, nur die sprachgeführte Navigation kostet nach Ablauf der dreimonatigen Testphase extra. Die kürzeste Dauer für eine Lizenz beträgt 30 Tage und kostet für Deutschland, Österreich und die Schweiz (DACH) 8,99 Euro als PKW-Navigation und 4,99 Euro als Fußgängernavigation. Verkehrsinformationen erhält man ab 3,99 pro Monat, Städteführer und Multimedia-Reiseführer kosten 7,99 und 9,99 Euro und sind zeitlich nicht begrenzt.
Startbildschirm mit Widgets... | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
S60-Veteranen werden sich mit der Menüstruktur und dem äußeren Erscheinungsbild von S60-Touch äußerst wohl fühlen. Auch Neulinge sollten keine Schwierigkeiten haben, denn beim N97 fällt die durch S60 in der 5th Edition hervorgerufene unlogische Bedienung nicht mehr ganz so stark auf. Die hatte beim Nokia 5800 und beim Samsung i8910 HD für Frust gesorgt.
Im Hauptmenü und in vielen Untermenüs ist die Bedienung so, wie man sie von anderen Touchscreen-Handys kennt: Ein Fingertipp auf ein Symbol führt das dahinter verborgene Programm aus. Erst in Listenmenüs ändert sich das. Dann wollen Menüpunkte wieder zweimal angeklickt werden; einmal zum Anwählen und einmal zum Ausführen. Das ist nach wie vor nervig. Wenigstens scrollt der Browser jetzt vernünftig, wie man es von Konkurrenzprodukten auch kennt; mehr dazu in .
Der alte Active-Standby-Screen wurde vollständig überarbeitet und erweitert. Er besteht jetzt aus mehreren kleinen Informations- und Schnellzugriffs-Widgets, die frei auf dem Bildschirm platziert und verschoben werden können. So liefert er auch weiterhin Informationen zu anstehenden Termine oder zu im Hintergrund laufender Musik. Außerdem kann man sich dort erneut vier Schnellwahltasten einrichten, mit denen die Lieblingskontakte ohne den Umweg über das Telefonbuch angewählt werden können. Das gab es in ähnlicher Form schon beim Nokia 5800. Zusätzlich stehen verschiedene Widgets für Direktzugriffe auf Comunity-Tools wie Facebook oder Onlineshops wie Amazon bereit. Eine Wettervorhersage wie bei HTC gibt es auch. Sie kommt grafisch fast an die der Geräte des taiwanischen Herstellers heran. Ein horizontaler Wisch auf dem Startbildschirm räumt alle Widgets weg und gibt den Blick auf das Hintergrundbild frei. Außerdem bleiben Uhr, Datum und das gewählte Profil sichtbar.
Auch wenn die Tastatur wie in Teil I beschrieben nicht gerade perfekt ist, schreibt man auf ihr dennoch besser, als auf den meisten virtuellen Touchscreen-Tastaturen. Besonders Vielschreiber werden daher über schlechten Druckpunkt und mickrigen Tastenhub hinwegsehen. Außerdem lässt sich das ganze N97 auch ausschließlich über die Tastatur und den Navkey steuern. Wer will, kann so komplett auf die Touch-Bedienung verzichten. Doch dazu gibt es eigentlich keinen Grund, denn der Minibildschirm reagiert hervorragend auf Berührung. Absolute Touch-Fans können daher im Gegenzug auch vollständig auf die Tastensteuerung verzichten. Die Reaktionsgeschwindigkeit des Systems bietet wenig Grund zur Kritik - vor allem wenn man bedenkt, mit wie wenig Hardwarepower Nokia das N97 ausgestattet hat. Das liegt auch daran, dass Symbian S60 Im Vergleich zum OS-Konkurrenten Windows Mobile recht ressourcenschonend ist. Dem neue Topmodell von Nokia reichen 128 Megabyte RAM und ein auf 434 Megahertz getakteter ARM-11-Prozessor. Das erste Touchscreen-Handy des finnischen Herstellers musste noch mit 369 Megahertz auskommen, der Arbeitsspeicher war allerdings gleich groß. Die zusätzlichen Megahertz merkt man dem N97 an, denn es ist fast überall einen Tick schneller als das XpressMusic-Handy. Menüs werden nahezu verzögerungsfrei geöffnet, Drehungen des Bildschirms geschehen fast augenblicklich. Die vom 5800 bekannten Blackouts, in denen das Display zwischendurch für etwas mehr als eine Sekunde schwarz blieb, gibt es beim N97 nicht mehr.
Für eine gänzlich Berührungsfreie Steuerung implementiert Nokia sowohl Sprachwahl als auch Sprachsteuerung. Nachrichten kann man sich sogar vorlesen lassen. Das klappte im Test sogar recht gut, allerdings werden wohl nur die Wenigsten Nutzer ausschließlich die Sprachsteuerung für die Bedienung eines Handys nutzen. Immerhin drei Themes bietet Nokia dem N97-Nutzer an, weitere gibt es aus dem Internet. Bei den Profilen geben sich die Finnen spendabler, wie auf den bisherigen S60-Phones bieten sie hier eine große Anzahl an, die noch dazu erweitert und vollständig modifiziert werden kann.
Ganz klar nicht zum Empfehlen. Kauft euch ein Apple iPhone oder ein Htc
An Anonymous der ein N97 mit englischer Tastaur will, ich verkaufe zufällig welche, du findest mich auf eBay unter napoleon.2009
Gruss
Hat eigentlich jemand eine ahnung ob es für das gerät ein language pack gibt das deutsch, griechisch und englisch unterstützt.?
Oder ist es möglich vom 5800 das language pack aufs n97 zu bringen, da es sich um die selbe version von s60 handelt?
Danke für die hilfe schon mal leute.
ich werds auch trotzdem kafen... :)
noch ne frage:
wie komm cih an das Modell mit englischer Tastatur?
könnt ihrs mir bitte mailen?
komm hier wahrscheinlihc nicth mehr her ;)
[email]meines10@yahoo.de[/email]
das mit dem knarzen stimmt nur in den ersten paar wochen danach nicht mehr
8mp=nicht gleich 8mp es gibt viele 8mp handys die machen schlechtere bilder als manche 3mp handys und die 5mp wurden wirklich gut umgesetzt
spitzenhandy v. nokia ist es allemal was besseres hat nokia in meinen augen noch nicht hingekrigt
ansonsten stimmt aber alles thx ans areamobile team