Jetzt im App Store: 3D-Shooter Doom Resurrection | Foto: Areamobile | mehr Bilder
Sprachmemos | Foto: Areamobile.de mehr Bilder
Beim iPhone 3G S hat Apple einen neuen Grafikprozessor eingebaut. Dabei handelt es sich um den PowerVR SGX, der OpenGL 2.0 unterstützt. Das vorherige iPhone mit seinem MBX-Prozessor unterstützt den neuen 2.0-Standard nicht. Das einzige Smartphone, das diese Grafik-Schnittstelle ebenfalls beherrscht, ist das Gigahertz-Wunder Toshiba TG01. OpenGL 2.0 kann 3D-Objekte darstellen, die mit Partikel- und Lenseflare-Effekten versehen sind. Es gibt Experten, die das iPhone 3G S schon auf eine Stufe mit Sonys tragbarer Spielekonsole PSP stellen.
Bisher ist allerdings noch kein Spiel mit OpenGL 2.0 erschienen. Aber bereits jetzt gibt es Games für das iPhone, die mit eindrucksvoller 3D-Grafik glänzen und besser als jedes Java-Spiel aussehen - zum Beispiel der Shooter-Klassiker Doom von id Software. Man bekommt ihn für 7,99 Euro im App Store. Apple betreibt den beliebtesten Online-Shop für Handysoftware. Die Nutzer haben schon mehr als eine Milliarde Mal Software heruntergeladen. Die Bedienung ist einfach und die Bezahlung der 50.000 angebotenen Programme erfolgt mit einem Klick. Um ihre Software in den App Store einzustellen, müssen die Entwickler ein Zertifikat kaufen, das 99 Dollar oder 299 Dollar pro Jahr kostet. Damit können unbegrenzt viele Programme signiert werden. Im App Store gibt es im Prinzip für alles und jeden die richtige Software.
Ein Sprachrekorder ist auf dem neuen 3G S bereits vorinstalliert. Er funktioniert in der Praxis ausgezeichnet, weil er auch entfernte Gesprechspartner gut wiedergibt und Störgeräusche im Hintergrund bleiben. Die Aufzeichnungsdauer ist nur durch die Batterielaufzeit und den Speicherplatz begrenzt. Die Sprachschnipsel können als E-Mail oder SMS verschickt werden. Vorher kann man sie direkt auf dem Gerät kürzen und als Memo, Podcast, Vortrag oder Meeting kennzeichnen. Telefonate lassen sich nicht aufzeichnen.
Das iPhone 3G S ist mittlerweile ein vollwertiges Navigationsgerät. Möglich wird das durch die Firmware 3.0, die zahllose neue Features für alle drei iPhones bietet. Navigation ist aber nur auf iPhone 3G und iPhone 3G S sinnvoll, weil dem ersten Modell GPS fehlt. Der Navigationsspezialist Navigon bietet mittlerweile im App Store seinen MobileNavigator Europe an, der 74,99 Euro kostet. TomTom und Sygic stehen schon mit eigenen Navi-Löungen in den Startlöchern. Mit der Software von TomTom soll auch ein Car-Kit für das Auto auf den Markt kommen.
Navi-Ansicht auf dem iPhone 3G S | Foto: Navigon | mehr Bilder
Mit Fahrspur-Assistent: Navigon Mobile Navigator | Foto: Navigon | mehr Bilder
Die iPhone-Software von Navigon bietet alle Funktionen, die der Hersteller auch in seine normalen Navigationsgeräte einbaut. Dazu gehört die Reality View Pro, die Autobahnkreuze und Ausfahrten grafisch darstellt, der Fahrspurassistent Pro und eine reale Anzeige von Verkehrsschildern. Außerdem kann die Software auf das Telefon- und Adressbuch zugreifen und ist so in das einfache Bedienkonzept des iPhone eingebettet. Nach einem eingehenden Telefonat setzt das iPhone die Navigation automatisch wieder fort.
Der digitale Kompass auf dem iPhone 3G S | Foto: Areamobile | mehr Bilder
Die GPS-Ortung des iPhone 3G S ist außerordentlich schnell. In der Regel findet das Handy bereits nach wenigen Sekunden die eigene Position. Selbst in geschlossenen Räumen wird sie angezeigt, weil Apple auch das Mobilfunknetz und sogar WLAN für die Ortung nutzt. Ganz neu ist GPS-Tracking: Wer sein iPhone verloren hat, kann es über GPS wiederfinden. Man loggt sich bei Apples MobileMe ein und dort wird es in Google Maps angezeigt. Apple nennt den Dienst "Find My iPhone". Wenn es gestohlen wurde, kann man die Daten des iPhone auch aus der Ferne löschen.
Während "Find my iPhone" auch auf dem 3G-Modell funktioniert, gibt es den digitalen Kompass nur auf dem dem neuesten Apple-Handy. Wenn man in Google Maps doppelt auf den Bildschirm tippt, richtet sich die Landkarte immer neu nach Norden aus. Der Kompass zeigt aber nicht nur die Himmelsrichtung an, in die das iPhone gerade gehalten wird, sondern erfasst immer die exakte Ausichtung des Gerätes. Das sind Informationen, die Entwickler für innovative Programme und Spiele nutzen können, die an die Bewegungen oder die Blickrichtung des Nutzers gekoppelt sind. Man denke nur an die Android-Software Wikitude, die Daten von Kompass und GPS kombiniert und damit Reise-Informationen auf dem Handy-Bildschirm einblendet. Diese Form der erweiterten Realität kommt bestimmt auch auf das neue iPhone.
Systemweite Suche Spotlight | Foto: Areamobile.de | mehr Bilder
Sprachsteuerung | Foto: Areamobile.de mehr Bilder
Bedienungshilfen | Foto: Areamobile | mehr Bilder
Der Hauptprozessor wird weiterhin von Samsung geliefert. Der Chip mit der Bezeichnung S5PC100 basiert auf dem Design eines ARM Cortex A8 (ARMv7) und kann mit einer Taktrate von bis zu 833 Megahertz betrieben werden. Apple hat ihn beim iPhone 3G S allerdings auf 600 Megahertz heruntergetaktet, vermutlich um Strom zu sparen. Damit ist er immer noch schneller als der Hauptprozessor des iPhone 3G, den der Hersteller mit einer Geschwindigkeit von 412 Megahertz laufen lässt. Der Arbeitsspeicher wurde beim neuen Modell auf 256 Megabyte verdoppelt.
Das Ergebnis: Speed. Ob man Anwendungen wie Google Maps öffnet, ein Spiel startet oder die Kamera aktiviert, das iPhone 3G S reagiert nahezu verzögerungsfrei. Wo beim 3G-Modell mitunter ein Screenshot einige Sekunden Wartezeit überbrücken hilft, landet man beim Speed-Modell fast unverzüglich im Programm. Beeindruckend. Es gibt im Moment kein Handy mit einem schnelleren Betriebssystem. Das Technik-Blog anandtech.com hat die Reaktionszeiten auf des Apple-Handys mit anderen Smartphones verglichen: Für den Start der Kamera vergehen beim S-Modell nur 2,8 Sekunden, das Palm Pre genehmigt sich dafür 4,4 Sekunden, das G1 landet mit 4,9 Sekunden auf dem letzten Platz. Bei anderen Anwendungen wie Google Maps führt das iPhone 3 G S ebenfalls mit Abstand.
Programme im Hintergrund laufen zu lassen, ist auf dem iPhone weiterhin verboten. Nach Meinung von Apple würden Hintergrundprogramme die Batterielaufzeit deutlich verkürzen. Statt dessen bietet das Unternehmen einen Service mit der Bezeichnung Push Notification an. Startet der Nutzer beispielsweise einen Chat und wechselt dann zu einer anderen Applikation, wird er mit einem Pop-Up oder einem Ton über eine Antwort benachrichtigt, obwohl das Programm geschlossen ist. Die Benachrichtigungen können im SMS-Stil erscheinen oder heben nur das Icon in den Vordergrund, für das gerade eine Nachricht eingegangen ist.
Für die neue systemweite Suche mit dem Namen Spotlight wurde extra ein neuer Home-Screen angelegt, der sich links vom Standard-Homescreen befindet. Die Suche reagiert extrem schnell. Es reicht bereits die Eingabe von zwei Buchstaben, schon werden die Ergebnisse nahezu in Echtzeit angezeigt.
Die neue Sprachsteuerung wird aktiviert, wenn man länger auf die Home-Taste drückt. Mann kann eine Telefonnummer oder einen Namen anrufen und Musik steuern, indem man den Künstler, das Album oder eine Wiedergabeliste in das Mikro spricht. Die Genius-Funktion lässt sich ebenfalls über Sprache ansteuern. Wenn das Handy keine Treffer findet, dann wird die Sprachsteuerung automatisch wieder geschlossen. Systembefehle werden nicht angenommen.
Apple hat die Bedienung nochmals vereinfacht und diesmal spezielle Funktionen für Hörgeschädigte und Sehbehinderte implementiert. Man kann die gesamte Bedienoberfläche vergrößern oder auf Schwarz-Weiß umschalten. Außerdem lässt sich Mono-Audio aktivieren, bei dem auf beiden Kanälen der gleiche Ton augegeben wird.
Jeder, der ein nicht Apple smartphone hat kennt wohl die bekannten Fehlermeldungen und Abbrüche, die einen Neustart fordern.
Das iOS, ist das tolle, nicht das iPhone. Das kackt nämlich nicht ab.
Ihr seid ein Haufen neidiger und armseliger Kinder...
Ist das aussagekräftig? Die Deutsche Bahn hat in ICE Zügen eigens T-Mobile Empfang bereit gestellt. Da hat man überall vollen Empfang. Sogar im Tunnel... Ich finde den Empfang vom 3GS nicht wirklich berauschend. Da hat SonyEricsson immer besseren Empfang.
ey wo solln das ein guter wert sein das das iphone einen ganzen tag hält ???
bei anderen handys wird gesagt "müssen meist nach einem tag wieder an die steckdose " un hier wird das als guter wert hingestellt ???
da stellt sich mir nur eine frage : bekifft oda voll???
aber mal ganz ehrlich welche handycam ist schon toll dafür habe ich eine canon eos digi. spiegelreflex und das ist auch gut wer halbwegs gute bilder braucht macht die eh nicht mit mobiltelefonen und mal ehrlich wer mac und ander appel sachen hat holt sich aich das iphone und wer sagt das iphone wär schrott oder müll ist da nicht oft auch etwas neid der besitzlosen dabei ??????
Dfhgfhh