Bereits Anfang des Jahres hat Nokia sein erstes Handy mit einer 8-Megapixel-Kamera vorgestellt, jetzt ist es da. Der Hersteller verspricht hervorragende Fotos durch neue Technik. Areamobile hat sich das N86 angeschaut und deckt auf, ob der Pixelprotz von Nokia bessere Fotos als alle Anderen macht.
Im Test: Nokia N86 | mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Nokia N86 Vierseitenansicht | mehr Bilder | Foto: Areamobile
Wie schon beim N97 und den neuen Geräten der E-Series hat Nokia bei der Verarbeitung dazu gelernt. Der Dualslider weist keine störende Spaltmaße auf, selbst zwischen Slider-Oberteil und dem Unterteil gibt es keine großen Spalte, außerdem sind sie wie die restlichen Abstände zwischen zwei Gehäuseteilen ebenfalls extrem gleichmäßig. Zwar verwendet Nokia auch beim N86 viel Kunststoff, aber der wirkt überwiegend hochwertig und fühlt sich gut an.
Der Akkudeckel deckt die gesamte Rückseite ab | mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Nur wenn man auf den Akkudeckel klopft, klingt es recht billig. Das war auch schon beim N97 so. Das liegt daran, dass die Abdeckung aus einem Stück besteht und die komplette Rückseite abdeckt, nur für die Kamera samt Blitz gibt es eine große Aussparung, durch die Staub ins Innere vordringen kann. Die Linse selbst ist durch den schon vom N85 bekannten manuellen Linsenschutz verdeckt, der automatisch die Kameravorschau aktiviert, wenn er geöffnet wird.
Das Innenleben ist aufgeräumt, der Linsenschutz funktioniert manuell und startet automatisch die Kamera | mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Wie von Nokia gewohnt, kann die Rückseite nicht wie bei der Konkurrenz aufgeschoben, sondern nur mit sanfter Gewalt aufgebrochen werden. Das klappt aber deutlich einfacher, als bei älteren Geräten des finnischen Herstellers, außerdem ist der verwendete Kunststoff weicher. Dadurch muss man nicht ständig Angst haben, den Akkudeckel bei der Öffnungsprozedur zu zerbrechen. Rings um die Kameraaussparung integriert Nokia einen kleinen Standfuß, der ausgeklappt das Aufstellen des Handys im Querformat erlaubt. So kann man Filme genießen, ohne das N86 ständig in der Hand halten zu müssen. Lange dürfte man an dieser Funktion aber keine Freude haben, denn der Standfuß ist aus Plastik und derart filigran ausgefallen, dass er schnell abbricht. Der Standfuß erinnert irgendwie an die Einzelteile in einem Revell-Modellbausatz.
Der Standfuß erscheint praktisch, aber nicht sehr stabil | mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Der Slider-Mechanismus wirkt da deutlich langlebiger, allerdings übertreibt Nokia etwas bei der Federung. Beim Aufschieben sind zwar keine nennenswerten Schleifgeräusche zu hören, aber die dafür benötigte Kraft ist etwas zu hoch. Das änderte sich allerdings im Laufe des Tests. Bleibt zu hoffen, dass das kein Indiz für frühzeitige Abnutzungserscheinungen ist. Der Slider rastet mit einem hochwertig klingenden Schnalz-Geräusch in die Endpositionen ein. Die Sondertasten erreicht man, indem das Slider-Oberteil in die entgegengesetzte Richtung aufgeschoben wird. Dabei muss man zusätzlich einen kleinen Widerstand überwinden, so sollte das N86 nicht mehr wie sein älterer Kollege N95 unbeabsichtigt in der Hosentasche aufgleitet.
Das N86 wirkt eleganter und frischer, als das N85. Es trägt die neuere Design-Sprache des N97, wegen des kleineren Displays finden allerdings unter dem Bildschirm rings um den Navkey sechs weitere Hardware-Tasten auf der Front Platz. Durch diese Tastenanordnung und die Auslegung als Dualslider erinnert es stark an ein an aufgehübschtes N85. Mit 103x51x16 Millimetern hat das N86 auch fast exakt die gleichen Maße wie der ältere Dualslider, außerdem trugen auch die auf dem Mobile World Congress in Barcelona gezeigten Prototypen die Bezeichnung N85 8MP. Leider wurde nicht alles übernommen, was an den Prototypen gefiel. Den schicken Kreuzschliff der Menütaste etwa gibt es bei der Verkaufsversion des N86 nicht mehr. Doch das sind Kleinigkeiten, auffälliger ist da schon das Gewicht. Es ist auf heftige 149 Gramm angestiegen.
Der Trend zu moderneren AMOLED-Displays ist auch an Nokia nicht vorbeigegangen, schließlich nutzte der finnische Hersteller diese Technologie schon im N85. Sie ist gleichzeitig stromsparend und brillanter in der Farbwiedergabe. Doch die Technik birgt zumindest bei Nokia auch Nachteile. Während Samsung beim i8910 in Perfektion vormacht, wie riesige AMOLED-Touchscreens aussehen müssen, kommt es bei den deutlich kleineren Minibildschirmen von Nokia bei der Darstellung von Weiß zu Farbverfälschungen. Im Vergleich zum N85 ist das zwar etwas besser geworden, einen leichten Rosastich bemerkt man aber immer noch. Vielleicht ist das auch der Grund, warum ab Werk ein sehr dunkles Theme eingestellt ist.
Das AMOLED-Display punktet bei der Darstellungsqualität, hat aber leichte Farbfehler | mehr Bilder | Foto: Areamobile
Ansonsten gibt es wenig zu meckern, nur die Displaygröße und die Auflösung hätten gerade bei einem Fotohandy ruhig etwas höher ausfallen dürfen. Dennoch ist die Darstellungsqualität vorbildlich. Auf 2,6 Zoll werden 320x240 Pixel scharf dargestellt, bei über 16 Millionen Farben macht auch die Foto- oder Videobetrachtung Spaß.
Nackey und Sondertasten lassen sich hervorragend erfühlen und bedienen | mehr Bilder | Foto: Areamobile
Die Tasten gestaltet Nokia viel besser, als beim N85. Dort hatte man mitunter mit schlechtem Druckpunkt und schwammigem Tastenhub zu kämpfen. Die Tasten des N86 stehen wie Knöpfe einzeln aus dem Untergrund hervor. Das gilt sowohl für den Ziffernblock, als auch für die Sondertasten und den Navkey. Die Zifferntasten sind glatt lackiert, während der Untergrund aus mattem Kunststoff besteht. So kann man jede Taste gut erfühlen, außerdem haben alle einen knackigen Druckpunkt und einen gleichmäßigen Tastenhub.
Die guten Sondertasten lassen sich in Player und Browser nutze | Mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
Das gilt auch für die Sondertasten. Im Gegensatz zum Prototyp sind die jetzt farbig hinterlegt und verschmelzen daher nicht mehr so elegant mit dem Untergrund. Dafür sind sie so weit erhaben und scharf konturiert, dass sie auch blind perfekt erfühlbar sind. Was für die Zifferntasten gilt, passt auch auf die vier Sondertasten, die zum Vorschein kommen, wenn man den Slider in die entgegengesetzte Richtung aufschiebt. Die vier Knöpfe steuern den Musikplayer oder zoomen im Browser. Zum Spielen kann man sie ebenfalls nutzen.
Die Tastaturbeleuchtung ist zwar nicht sehr hell, aber in dunkler Umgebung ausreichend | mehr Bilder | Foto: Areamobile.de
hab die kommentare nur kurz gelesen. ist ja trotzdem erschreckend.
zu areamobile: kenn ich aus alten zeiten durch areaxbox.
ich brauch ein neues handy. ich hasse touchscreen. mein htc lag nach nichtmal einem monat in der ecke und ich kaufte mir ein 60eur nokia-handy bei aldi, nur damit ich wieder tasten habe.
jetzt sagt areamobile zum n86: das beste, wenn man kein touchscreen will.
ich sage: danke - die aussage hab ich gesucht. handy wird bestellt.
und wenn am auf apple steht, dürfen sie das. solange sie so entscheidene aussagen machen.
area mobile wird mir niemals ein iphone aufdrängen, mit nokia haben sie es geschafft.
manchmal mus man schonmal selbst abwegen.
also: alles im lot hier.
danke und grüße
ich finde das Handy super - wenn man eine Internetflat (da es auch automatisch Internet software aktualiseirungen unternimmt) hat ist es echt der Hamma und wenn nicht - gehen auch alle downloads mit W-Lan...die Grafik und Fotoqualität ist super und das Material fühlt sich toll an!
Anfangs ist das Menü etwas gewöhnungsbedürftig aber wenn man weiß wie es funktioniert ist es eine super Bedienung.
Ich bin wirklich sehr zufrieden mit dem Handy und kann es nur weiterempfehlen.
Gruß
Das Tienchen
ich find das handy einfach nur super...finde mal eine Nokia handy mit dieser Kamaraqualität....einfach super...das macht nokia einfach noch besser als es überhaupt schon war...jetzt zieht es mit der kamara auch hinterher...year..ich hab es und es is einach mega super...
Gruß...icke...xD
Seltsam. Wie geht denn die Bewertung des N86 mit dem Test zusammen? Fast alles und Fazit klingt super. Wie dann nur 70 % bei Kamera und Video wenns doch einer der besten sein soll unter allen??? bzw. nur 85 % beim Sound? Der ist echt Klasse!
Design ist klasse, Verarbeitung sehr gut mit hochwertigen Materialien. Man könnte fast schon von einem Edelhandy sprechen. Ihr hattet es doch selbst schon in der Hand! Also, wenn kein Touchscreen, dann kann es ja wohl nur dieses sein!
Mir reichts jetzt mein Kollege hat das Handy! Jetzt hole ich mir das Handy, es gefält mir! Muss sagen einfach gutes Handy!
HILFE
Ich weiß nicht ob, wenn ich gerne Musik höre und Fotos mache (was nicht die Hauptsache sein soll), das N86 richtig ist oder ob da eine andere Marke nicht besser wäre