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Düsenjäger kurz vor der Schallmauer Samsung Jet

Mit einem Jet assoziiert man Geschwindigkeit, Hightech und Eleganz. Um diesen Vorstellungen zu entsprechen, verpasst Samsung dem neuen Multimediahandy Jet S8000 einen schnellen Prozessor mit 800 Megahertz und stopft geballte Technik in ein schnittiges Gehäuse. Ob Samsung mit dem selbst ernannten iPhone-Killer allen davon fliegt oder unsanft wieder auf dem Boden der Tatsachen aufschlägt, verrät Areamobile in einem ausführlichen Test.

Im Test: Samsung Jet | Foto: Areamobile.de

 

Als einzige Sonderzugabe packt Samsung eine Kunstlederhülle in den Lieferkarton, der das elegante Handy vor Kratzern bewahren soll. Eine Speicherkarte gib es nicht, der interne Speicher von zwei oder acht Gigabyte muss reichen.

Design und Verarbeitung

Samsung Jet Vierseitenansicht | Foto: Areamobile

 

Von den Ausmaßen her könnte es eher ein Magic-, als ein iPhone-Killer sein, denn mit 108x53,5x12 Millimetern spielt es in der Größenkategorie des HTC-Gerätes. Dabei unterbietet es das Android-Smartphone allerdings in allen Richtungen um mehrere Millimeter. Mit 110 Gramm ist es auch noch etwas leichter. Durch die starken Rundungen aller Kanten wirkt das Jet außerdem noch einmal luftiger als das Magic. Obwohl Samsung für das Jet bis auf die Alutasten unterhalb des Displays nur Kunststoff verwendet, wirkt es wesentlich eleganter und hochwertiger, als das Magic. Das liegt auch an der minimalistischen Formensprache, die auf jegliche Schnörkel verzichtet.

Der Akkudeckel schimmert je nach Betrachtungswinkel glutrot | Foto: Areamobile.de

 

Weniger ist mehr, daher kommt das S8000 auf der Frontseite auch mit gerade einmal drei Tasten aus. Seitlich werden sie durch eine Lautstärkewippe, die Kamerataste und einen Knopf zum Sperren des Displays ergänzt. Einzig eine Extrataste für das großartige 3D-Multimediamenü geht über das Minimum hinaus. Die mittig zwischen Rufannahme- und Beendentaste platzierte Menütaste ist sechseckig und wird von einem schmalen Chromrahmen eingefasst. Sie besteht aus durchsichtigem Kunststoff vor schwarzem Hintergrund und ist leicht facettenartig geschliffen. So erweckt sie fast den Eindruck eines Edelsteins.

Der microSD-Kartenslot befindet sich unter dem Akkudeckel | Foto: Areamobile.de

 

Leider ist sie nicht beleuchtet, das würde hervorragend zur Rückseite des Jet passen. Sie besteht aus einem einzigen Stück glänzenden Kunststoffes, der nur von der silber eingerahmten Kameralinse samt Doppel-LED-Blitz durchbrochen wird. Je nach Betrachtungswinkel schimmert die Oberfläche des Akkudeckels geheimnisvoll rot-schwarz oder erstrahlt glutrot. Ähnliche Effekte kennt man sonst nur von aufwändigen Flipflop-Lackierungen bei Showcars.

Der 3,5-Millimeter-Anschluss liegt frei, der USB-Port wird geschützt | mehr Bilder | Foto: Areamobile.de

 

So außergewöhnlich das Finish der Rückseite auch ist, so fingerabdruckanfällig ist sie auch. In Verbindung mit dem resistiven Touchdisplay gehört das S8000 derzeit vermutlich zu den putzintensivsten Handys auf dem deutschen Markt. Das ist jedoch auch die einzige Kritik, die an Design und Verarbeitung des Jet angebracht ist. Die Qualität des Gehäuses ist wie von Samsung gewohnt perfekt. Das Handy wirkt fast wie aus einem Teil geschnitten, Spaltmaße fallen so minimal und gleichmäßig aus, wie bei einer Schweizer Uhr. Nichts quitscht oder knirscht, besser geht es nicht.

Schnörkelloses Design | Foto: Areamobile.de

 

Leider versteckt Samsung den 16 Gibabyte große Speicherkarten fassenden microSD-Speicherslot unter dem Akkudeckel, außerdem könnte man das simple Loch bemängeln, durch das die Kamera nach außen lugt, denn dadurch kann Staub ins Gehäuseinnere dringen. Doch bei diesem Lack wird man das Handy wohl kaum freiwillig Staub und Dreck aussetzen. Der könnte sich nämlich auch in den 3,5-Millimeteranschluss verirren, der entgegen dem von einer Schutzkappe verdeckten micro USB-Anschluss freiliegt.

Display und Tastatur

Samsung nutzt erneut die AMOLED-Technologie für das Display. Das bringt besonders Farben deutlich besser zur Geltung und ist stromsparender als ein herkömmliches LCD-Display. Beim i8910 HD wirkt der Bildschirm wegen der der schieren Größe von 3,7 Zoll zwar noch einmal bombastischer, aber auch der Screen des Jet ist grandios. Und zwar in allen Belangen. Er arbeitet resistiv und kann daher auch mit dem Stylus bedient werden. Das Ansprechverhalten ist dabei fast so gut wie beim iPhone. Die Zeiten, in denen man etliche Male auf ein Symbol drücken musste, bis das Handy die Eingabe verstanden hat, sind definitiv vorbei.

Das AMOLED-Display ist brillant | Foto: Areamobile

 

Die Farbwiedergabe ist wie angesprochen extrem intensiv, besonders helle Farben vor pechschwarzem Hintergrund werden besonders leuchtend dargestellt. Durch die hohe Anzahl von über 16 Millionen Farben sind Verläufe butterweich. Scharf ist der 3,1 Zoll große Screen ebenfalls, dafür sorgt die hohe Auflösung von 480x800 Bildpunkten.

Detailarbeit auch bei der Menütaste | Foto: Areamobile

 

Durch die Auslegung des Samsung Jet als Touchscreen-Handy gibt es nur wenige Hardware-Tasten. Egal ob Lautstärkewippe, Kamerataste oder Knopf für das Hauptmenü: Druckpunkt und Tastenhub sind perfekt. Und auch Texte lassen sich mit dem Jet geschwind tippen. Dafür hat der Nutzer die Wahl zwischen einer Zifferntastatur im Hochformat oder einer Volltastatur im Querformat.

Im Querformat gibt es eine sehr gute Volltastatur | Foto: Areamobile.de

 

Durch das vergleichsweise kleine Display fallen die einzelnen Buttons der virtuellen Tastatur nicht sonderlich groß aus, dennoch lässt es sich damit überraschend zielsicher mit beiden Daumen tippen. Das war auch schon beim Samsung Pixon so, auch wenn dabei noch ein resistiver Touchscreen zum Einsatz kam.

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Kommentare
  1. 29.07.10 08:54 Waikikitante (Youngster)

    was emails angeht kann ich leider nich mitreden denn ich schreib null emails..
    aber ansonsten is das jet klasse!! war die richtige entscheidung :)

  2. 29.07.10 08:53 Waikikitante (Youngster)

    was emails angeht kann ich nich mit reden...
    aber ansonsten is das jet klasse :)

  3. 28.07.10 23:37 Atreu (Gast)
    Nur 25 Email-Adressen?

    Eine Frage an Inhaber des Handys:

    Im Test oben steht, dass man insgesamt nur 25 Emailadressen speichern können soll. Stimmt das?

    Ich habe natürlich mehr als 25 Kontakte (mit Telefonnummer etc.) und jede der Personen hat natürlich in der heutigen Zeit auch eine Email-Adresse.

  4. 28.07.10 11:25 Anonymous (Gast)

    Ich bin auch total zu frieden mit dem handy hab es für schlappe 249 ohne vertrag bei Media Markt gekauft, einmal samsung immer samsung

  5. 13.07.10 09:35 Anonymous (Gast)

    War am überlegen, ob ich mir so ein Handy kaufe, habe zufällig dieses Testbericht gefunden, mir durchgelesen und jetzt bin ich mir sicher. Ich hatte fast immer nur Samsung Handys, und die haben mich noch NIE im Stich gelassen. Das nächste wird wieder ein Samsi :D

  6. 08.07.10 14:48 Anna Blaa (Gast)

    Also ich find das Handy echt cool

    aber wie viel kostet es den ez

    Danke schon mal ;D

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