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Düsenjäger kurz vor der Schallmauer Samsung Jet

Browsing / Messaging

S-60-Browser mit Birdview | Foto: Areamobile

Übersichtlicher Mail-Eingang | Foto: Areamobile.de

Das Samsung Jet ist zwar eigentlich kein Smartphone, dennoch verfügt es wie das iPhone oder das N97 über einen Webkit-basierten Browser. Er ist neu und trägt den schönen Namen Dolfin. Doch der schöne Schein trügt, denn der Browser ist weder so schnell, noch so anmutig, wie der Meeresbewohner, dessen Namen er trägt. Um Areamobile.de zu laden, benötigt der Browser selbst im WLAN 20 Sekunden; das ist zwar etwa die Zeit, die auch das N97 dafür benötigt, das iPhone schafft es allerdings in der Hälfte.

Richtig scharf ist die Darstellung anschließend trotz der hohen Auflösung des Displays auch nicht. Bei der Darstellung gibt es ansonsten auf den ersten Blick nichts auszusetzen, eine Drehung des Handys schwenkt die Anzeige ebenfalls ins Querformat. Allerdings kann der Browser offenbar nicht alles richtig interpretieren. Die Kommentare auf Areamobile etwa kann man daher nur auf der ersten Seite lesen, weiterblättern klappt schlicht und ergreifend nicht.

Das Scrolling klappt dafür recht gut und fast ruckelfrei. Nur hin und wieder gibt es leichte Hackler, doch die kann man verschmerzen. Zommen kann man problemlos mit dem neuen Ein-Finger-Zoom. Dafür muss man nur länger auf eine Stelle des Displays drücken, dann wird am Display-Rand die Zoom-Stufe angezeigt. Bewegt man den Finger nun auf oder ab, so zoomt man stufenlos und absolut flüssig hinein oder hinaus. Wie bei Safari und Opera kann man stattdessen auch einfach auf das Display klopfen. Der neue Browser beherrscht Flash, allerdings wird das Jet dabei sehr langsam. Manchmal kann der Browser sowohl per Mobilfunknetz als auch im WLAN-Betrieb die hohe Datenflut offenbar nicht richtig verarbeiten. Als Resultat sieht man dann nur die typischen Icons für fehlende Flash-Unterstützung. Dafür kann der Browser aber bis zu fünf Tabs gleichzeitig öffnen. Das ist praktisch, wenn man zwischen verschiedenen Seiten hin und her springen muss.

Einen echten E-Mail-Assistenten gibt es nicht, die Serverinformationen muss man manuell eingeben. Auch dann klappt das Abrufen von Mails nicht unbedingt reibungslos, da das Jet den Account-Namen selbständig und meist falsch aus den händisch eingegebenen Informationen zu beziehen versucht. Fünf Header passen auf den Bildschirm im Hochformat, eine querformatige Ansicht gibt es nicht. Das Abrufen der Mails dauert recht lange. Allerdings beherrscht das Jet auch eine Funktion, die man sonst nur von Business-Smartphones kennt: Push-Mail via Microsoft Exchange.

PIM-Funktionen

Kontaktinformationen | Foto Areamobile.de

Einfacher Kalender | Foto: Areamobile.de

Die meisten Handys auf dem Markt beherrschen eine mehr oder weniger gute Verwaltung von Kontakten und Zusatzinformationen. Beim Samsung Jet kann man die auch noch einfach nutzen. Das liegt am Touchscreen, der eine intuitive Bedienung erlaubt und natürlich an der Bedienoberfläche des Jet. Das Handy speichert eine große Menge an Zusatzinformationen, darunter Anruferbilder, Gruppen und Webseiten. Allerdings gibt sich Samsung etwas knausrig und macht klar, dass es sich beim Jet nicht um ein Business-Gerät handelt: Zwar kann man 2000 Kontakte speichern, allerdings insgesamt nur 25 (!) Mail-Adressen. Bei Anruferbildern gibt es außerdem einen unschönen Bug. Will man ein Foto aus der Kontaktverwaltung heraus aufnehmen, friert das Jet im Kameramodus ein. Ein Foto aufnehmen oder die Kamera verlassen kann man dann nicht mehr. Es hilft nur noch das Entfernen des Akkus.

Ein Fingertipp auf den Scrollbalken am rechten Displayrand blendet ein schnell durchscrollbares Alphabet ein. So kann man zum Beispiel schnell zu den Namen wechseln, die mit "Z" beginnen und ganz unten im Telefonbuch stehen. Wahlweise kann man den entsprechenden Buchstaben aber auch einfach in der Suchzeile eingeben, die auch dann eingeblendet bleibt, wenn man mit dem Finger die Kontaktliste nach unten scrollt. Das klappt absolut flüssig, bei jedem einzelnen Eintrag, der über das Display huscht, vibriert das Handy kurz.

Beim Jet gibt es zu jedem Kontakt nur zwei Icons für den Nachrichtenversand und den Anruf der Standardnummer. Erst wenn man einen Kontakt öffnet, gibt es weitere Schnellzugriffe etwa zum Schreiben von E-Mails. Fotos der entsprechenden Kontaktperson sieht man auch erst, wenn man einen Kontakt öffnet, nicht aber schon in der Liste zuvor.

Der Kalender ist demgegenüber sehr simpel geraten. Geburtstage werden nicht automatisch aus den Kontakten übernommen, eine Unterscheidung der Termine gibt es nicht. In den Zusatzoptionen können Einstellungen wie Terminlänge, Wiederholung und Signaltöne eingestellt werden. Gerade einmal 300 Einträge lassen sich speichern; 200 Termine und 100 Jahrestage.

Connectivity / Sync

Übersichtliche WLAN-Suche | Foto: Areamobile.de

Das UMTS-Mobiltelefon Samsung Jet funkt im Quadband-GSM-Netz auf 850, 900, 1.800 sowie 1.900 Megahertz und ermöglicht damit fast weltweite Erreichbarkeit. Für Daten nutzt es neben GPRS und EDGE auch den UMTS-Turbo HSDPA mit bis zu 3,6 MBit/s. WLAN ist noch schneller und ebenfalls an Bord.

Als Drahtlostechnik im Nahbereich steht Bluetooth 2.0 zur Verfügung, das auch das A2DP-Profil zum kabellosen übertragen von Stereomusik unterstützt. Während man über Bluetooth problemlos seine Kontakte und Termine mit dem PC synchronisieren kann, sollte man Musikdateien oder Bilder mit dem mitgelieferten USB-Kabel übertragen.

Das auf Mini-CD mitgelieferte PC-Studio bietet eine Fülle an Bearbeitungsoptionen, für den reinen Transfer von Bildern, Videos und Musik sollte die Samsung-Software aber nicht genutzt werden. Im Massenspeichermodus oder über den Windows Media Player klappt das nämlich deutlich schneller. 10 Fotos à 3 Megabyte wechseln in etwa 6 Sekunden den Speicherort. Als Extra lässt sich das S8000 dank TV-Ausgang an externe Geräte anschließen. Filme machen so gleich noch mehr Spaß.

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Kommentare
  1. 20.11.11 15:00 Anonymous (Gast)
    Handy top seit anfang

    Ich habe das handy seit es aufem markt war, Ich bin mit dem sehr zufrieden er ist schnell und rubust...

    wenn man ordnugsgemäß damit ungeht hält es ewig^^

  2. 16.08.11 16:42 TR3YF1X (Gast)

    Hallo ich hatte dieses "SMART"-phone das letzte halbe Jahr.... Wie schon gesagt, der Klinken-Eingang ist MÜLL!! Auch scheint mir dieses Handy im nachhinein eher sowas wie der Bodybuilder unter den Mobiltelefonen gewesen zu sein. Auf dem Blatt echt überzeugend, aber nach langem Nutzen stellte ich für mich gravierende Mängel fest. Instabile Wlan-Konektivität, langsame Kamera, sehr sehr wenige apps (nur 2-3 wirklich nützliche....), Stumme Lautsprecher bei Telefonanrufen etc., teilweiße sehr sehr träger Menüablauf (also von 8000 mhz ohne Benutzten der "Service-Einstellungen" auf Performance nicht wirklich spührbar.... ), Bluetoothverbindungen viel viel zu kompliziert Einzustellen bzw. zu löschen... , die vordere Kamera (640* 480 px oder so) nur mit Servicecodes nutzbar. Außerdem neigte das Handy dazu sich regelmäßig (mindestens einmal in zwei Wochen) für einen halben Tag zu spinnen. Das heißt, es wurde plötzlich Neugestartet (was meistens über eine Stunde dauerte o.O ). Auch hat mich der Musikplayer nicht sehr überzeugen können, da er sich schlicht und ergreifend weigerte bestimmte Albencover anzuzeigen, zwischen Titelwechseln ruckelte etc.
    Dieses Telefon hat mich leider zu sehr enttäuscht und werde es nur Personen mit einem Modefimmel, die ihr Handy nur zum Sms schreiben benutzen empfehlen (was übrigens außerordentlich gut funktionierte)
    Positives an dem Samsung S8000 ist das Display, oder besser gesagt, die Farbqualität, welche wohl manchen Fernseher (in der Preisklasse bis 500€) zu übertreffen vermag. Leider sind hier dafür die Touch-Eigenschaften enttäuschend, außer der Nutzer verfügt über lange Daumennägel. Der Klang des Telefon mit mitgeliefertem Headset war, als die Klinkenbuchse noch intakt war, überragend für ein Telefon. SRS-Zertifikat mit einem eigenen Equalizer-Preset.
    Ein weiteres nettes Gadget war das Fotokontaktbuch, welches aber durch den zu kleinen internen Speicher stark eingeschränkt wurde (warum das Samsung, bei einem Performance Handy :( )
    Außerdem scheint der Arbeitsspeicher des S8000 viel zu gering auszufallen, was Multitasking, oder das laden mehrerer Internetseiten behinderte.
    Meiner Meinung nach könnte dieses Telefon viel viel mehr, hätte es ein anderes Betriebssystem (kein Touchwiz 2.0) und einen größeren internen Speicher (ich meine nicht die 2.0 GB bzw. 8.0 GB die dem Nutzer zu Verfügung stehen, sondern der Speicher auf dem alle Apps, gespeicherte Nachrichten etc. abgelegt werden)

  3. 10.07.11 20:22 Anonymous (Gast)
    hi

    meinär

  4. 08.07.11 01:22 Schwanzus Longus (Gast)

    du bist eine fehlanzeige und ich verrate dir auch wo: hinterm hirn gleich links

  5. 08.07.11 01:14 Anonymous (Gast)

    habe das handy jetz seit knapp 1 1/2 jahren und muss sagen, dass es ein riesiger fehler war dieses scheiß handy gekauft zu haben. die hardware mag auf dem papier wohl ganz gut sein, jedoch ist die umsetztung ein riesiger mist. die software ist unausgereift und der wohl größte mist den samsung seit langem verzapft hat, denn es kann nicht sein dass ein handy mit 800mhz prozessor so langsam ist, ständige abstürze sind an der tagesordnung und softwareupdates.... fehlanzeige ......

  6. 30.06.11 22:50 Anonymous (Gast)

    Bin jetzt wieder nach Nokia umgestiegen....
    Optisch ist das Samsung Handy Topp, ebenfalls leicht zu bedienen. Fotos und Videos sind ebenfalls 1A. Aber....
    nach dreimaligen Einschicken bin ich jetzt wieder nach Nokia umgestiegen..denn :
    1.Die Software ist der reinste Mist.Das Handy stürzt extrem oft und es kann passieren das es nach dem Ausschalten nicht mehr angeht...Pin wird nicht angenommen. Fazit: Alle Daten die auf dem Gerät gespeichert waren sind weg nichts zu machen.
    2.Oft funktioniert das Telefonieren nicht man kann schon wählen jedoch hört man nichts kein Freizeichen nichts..Das gleiche gilt wenn man angerufen wird es klingelt man nimmt ab aber hört wieder einmal Nichts...
    ;-( ....nun ja der Sinn bei einem Telefon ist ja das ich telefonieren möchte....Kommentar des Betreibers die Software wäre noch nicht so ausgereift und es kommen ständig Reperaturaufträge rein....
    Ich kann nur sagen Finger weg ...und wer einmal ein Nokia hatte soll auch besser dabei bleiben!!!

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