Bei der Kamera versucht HTC diesmal aufzutrumpfen. Im Gegensatz zu den bisherigen HTC-Androiden setzt der Hersteller diesmal eine Optik mit fünf Megapixeln ein. Auf einen Blitz muss man allerdings wie schon bei G1 und Magic verzichten. Das macht das neue Samsung Galaxy besser vor: zusätzlich zu den fünf Megapixeln spendierte der Hersteller dem i7500 auch einen Blitz. Dafür gibt es beim Hero endlich auch die normalen Einstellungen wie Weißabgleich, Messmodus und Effekte. Alle bisherigen Androiden hatten nur rudimentäre Optionen für die Kamera anzubieten.
Originalaufnahme HTC Hero | Foto: Areamobile.de
Für Schnappschüsse eignet sich das Hero durchaus, denn die Kamera ist bereits nach zwei bis drei Sekunden einsatzbereit. Etwa 1,5 Sekunden benötigt der Autofokus und 2,5 Sekunden das Speichern eines Fotos. Videos sollte man mit dem HTC Hero nicht drehen, eine Auflösung von 352x288 Bildpunkten ist alles andere als zeitgemäß. Dementsprechend fällt die Bildqualität aus.
Bei der Bildergalerie hat sich HTC dieses Mal deutlich mehr Mühe gegeben, als bei G1 und Magic. Zusammen mit der Nutzeroberfläche Sense kommt auch eine neue Betrachtungsoberfläche daher, die wesentlich interessanter ist, als die langweilige Bildergalerie von Android. Auf dem Hero sieht man eine Filmstreifen-Ansicht, die mit dem Finger durchgeblättert werden kann. Dabei nimmt jede Bildvorschau schon fast ein Drittel des Displays ein, darunter befindet sich eine Optionsleiste. Mit ihrer Hilfe kann man Fotos versenden, löschen oder direkt in den Kameramodus wechseln.
Zusätzlich lassen sich über die Menütaste weitere Optionen aufrufen. Hier kann man auch wieder in die typische Gitter-Ansicht wechseln oder eine die Diashow aktivieren. Sie bezieht auch Videos mit ein. Hat man ein Foto durch antippen ins Vollbild vergrößert, kommt Multitouch zum Einsatz. HTC hat diese im Android-Code versteckte Funktion aktiviert und nutzt die Zweifinger-Methode, um stufenlos zu zoomen. Das klappt sehr flüssig und präzise.
Das neue HTC Hero bietet viel Platz für Musik, hat eine optisch neue Oberfläche, aber dahinter verbirgt sich nur der bekannt simple Android-Player; das beschreibt in einem Satz zusammengefasst der Musikbereich auf dem neuen Held unter den Androiden.
Das Hero schluckt microSDHC-Karten bis zu 32 Gigabyte, auch wenn es die derzeit noch gar nicht gibt. Das bietet mehr als genug Platz für eine ordentliche Musiksammlung und die wird optisch auch noch überwiegend ansprechend präsentiert. Denn im Gegensatz zu den bisherigen Androiden von HTC und Samsung gehen beim Musiktransfer per Windows Media Player deutlich weniger Coverarts verloren.
Im Gegensatz zu den bisherigen HTC-Androiden verfügt das Hero über einen 3,5-Millimeter-Anschluss, so dass man problemlos die Kophörer wechseln kann. Das sollte man auf lange Sicht auch in Erwägung ziehen, denn die Soundqualität des mitgelieferten Headsets ist zwar ausreichend, aber die Ohrstöpsel sind zu kraftlos in der Basswiedergabe. Mit guten Kopfhörern kann man hingegen Musik richtig genießen, denn der Player produziert ein recht ausgewogenes Klangbild aus Bass und Höhen. Der Lautsprecher gibt Musik verzerrungsfrei wieder und erzeugt dabei eine hohe Lautstärke.
An die optische Gestaltung hat HTC noch einmal Hand angelegt. Wegen der neuen Sense-Oberfläche sieht das ohnehin junge Betriebssystem Android gleich noch viel frischer aus. Sense übernimmt Elemente des von HTC auf seinen Windows Mobile eingesetzen Touchflo 3D-Interfaces, interpretiert sie aber teilweise neu. So klappen Coverarts im Player immer noch ansprechend um, wenn man mit einem Fingerstreich das Lied wechselt, die Perspektive wurde allerdings verändert. Absolut ruckelfrei klappt das zwar nicht, dafür spricht das Hero jetzt direkt an. Man muss nicht mehr warten, bis das Coverart endlich weitergeblättert wird. Die Sortiermöglichkeiten wurden ebenfalls von Touchflo 3D übernommen und so gegenüber dem Android-Original leicht erweitert.
Ein Equalizer ist beim Musik-Player eine der wichtigsten Funktionen, doch die hat HTC leider auch beim Hero nicht implementiert. Schade, denn selbst im Android-Market sucht man bislang vergeblich danach. Auch der restliche Funktionsumfang des Players geht nicht über den Android-Standard hinaus, Funktionen für Shuffle und die Wiederholungung gehören schon lange zum Grundstock jedes Handys. Ein UKW-Radio fehlt, der Android Market bietet stattdessen zahllose Streaming-Programme zum Internet-Radio-hören an.
Für Videos gibt es wie beim iPhone einen speziellen Youtube-Client, obwohl das Hero als erstes Android-Handy sogar Flash im Browser darstellen kann. Und zwar echtes Flash, nicht nur Flash Lite. Diese Fähigkeit werden weitere Handys erst im Herbst erlangen, wenn Adobe Flash Mobile auf den Markt bringt. Damit kann man sogar Browsergames spielen. Mehr dazu findet sich in .
Nach 6 Monaten HTC Hero werde ich mir nun endlich wieder ein zuverlässiges Gerät kaufen. Die Zeit war eine Qual. Viel zu langsam für eine intuitive Bedienung. Die Sync Software hat meinen Rechner, der seit 5 Jahren stabil gelaufen war, so komplett geschafft, dass ich ihn auf eine frühere stabile Version zurücksetzen mußte. Kein Sync, kein Firmware-Upgrade. Kein Firmware-Upgrade, keine Verknüpfung mit Google Konto. Keine Verknüpfung mit Google Konto, kein Appstore. Die Sende- und Empfangsqualität ist unter aller Sau. Wenn man sich viel Zeit nimmt, bekommt man den Haufen Schrott vielleicht irgendwie ans Laufen. Aber die hab ich nicht.
tönt cool, aber wie sieht es mit dem restlichen speed aus?
Die in Teil IV getroffene Aussage, dass das Gerät mit Java nichts anfangen kann, ist aus Entwicklersicht ausgesprochen witzig, werden doch alle Programme für Android-Geräte genau in Java geschrieben, siehe http://developer.android.com/guide/tutorials/hello-world.html#ui . Mir ist zwar nicht bekannt, welche klassischen Java-Programme auf dem HTC-Hero fehlen, doch sollte es den Entwicklern nicht allzu schwer fallen, die Programme auf Android zu portieren.
Die Tasten sind meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen. Ich hab das Handy nun 1 Woche ausprobiert und bin total unzufrieden. Android soll fingerfreundlich sein, ist es ja auch, aber das Handy als solches leider überhaupt nicht. Um zum Homescreen zurückzukommen muß man eine der winzigen, kaum zu ertastenden Tasten drücken. Wo steht das in diesem Test?
Mein Fazit : Fehlkonstruktion !!!!!!!!!!!!!
Es sei denn man hat lange Fingernägel.
Da lese ich den gesamten Artikel und hoffe auf eine gute Einschätzung der Akkuleistung und dann fehlt der gesamte Abschnitt? Nur dei Überschrift "Akku" ist zu erkennen! Grml!
.. ob G1 oder G2.. beide find ich ziemlich nice