Der Browser des HTC Hero ist wegen der Webkit-Grafikbibliothek sehr schnell und präzise. Es baut Internetseiten rasch und fehlerfrei auf und kann dabei auch Flash-Inhalte wiedergeben. Das ist neu, vorherige Androiden konnten das ab Werk nicht. Dafür nutzt das Hero die neue Flash Mobile-Version, die offiziell erst im Herbst verfügbar sein wird und deutlich leistungsfähiger ist, als das bisher auf Mobiltelefonen verwendete Flash Lite 3.1. Dadurch können jetzt etwa auch Browserspiele in Flash dargestellt und gespielt werden. Auf dem Hero funktioniert das Abspielen und die Darstellung von Flash aber nur teilweise. Surft man etwa auf der Desktop-Version von Youtube, werden zwar alle Film-Thumbnails fehlerfrei angezeigt, die Filme lassen sich aber nicht starten. Der Play-Button reagiert einfach nicht bei Betätigung. Auf anderen Seiten wie Spiegel.de wird Flash gar nicht dargestellt, stattdessen taucht an entsprechender Stelle nur ein Fehler-Icon auf. Das liegt daran, dass Flash Mobile derzeit nur bis Flash 7 kompatibel ist, neuere Flash-Inhalte können daher nicht angezeigt werden.
Auf Seiten mit wenig Flah gibt es hingegen keine Komplikationen. Für den Aufbau unserer Webseite Areamobile.de benötigt das Hero gute 14 Sekunden per Wlan, viel schneller ist das iPhone mit etwa 10 Sekunden auch nicht. Zum Zoomen bietet das Hero zwei Möglichkeiten an. Per Doppeltipp auf die gewünschte Stelle vergrößert das Handy auf einen vorgegebenen Wert, mit Multitouch kann man wie beim Apple-Handy stufenlos zoomen, indem man zwei Finger zusammen- oder auseinander zieht. Das funktioniert wegen des sehr sensiblen Displays absolut perfekt. Nahezu flüssig ist es obendrein. Das gilt auch für die Navigation auf Internetseiten, sobald die einmal vollständig geladen sind. So macht surfen richtig Spaß.
Wer seine E-Mail-Adresse bei Google hat, kann sich Nachrichten ohne Zeitverzögerung zustellen lassen. Das Hero liefert per IMAP-Idle-Protokoll Pushmails direkt aus, deren Eingang oben in der Benachrichtigungsleiste angezeigt wird. E-Mails anderer Anbieter lassen sich höchstens alle fünf Minuten herunterladen. Einen weiteren Vorteil im Vergleich zu bisherigen Android-Smartphones ist die Anbindung an Exchange. Damit kann das Hero etwa kabellos seine Kontaktdaten aktuell halten. Der Posteingang ist durch die neue Sense-Oberfläche von HTC nun etwas anders strukturiert. Durch die etwas kleinere Schrift passen sieben Header auf eine Bildschirmseite. Darunter befinden sich Icons für den ganzen Posteingang, eine Konversationsübersicht und Mails mit Anhang.
Die Kontaktverwaltung profitiert ebenfalls von der neuen Sense-Oberfläche. Wie von anderen Betriebssystemen bekannt, sieht man in der Standardansicht alle Kontakte alphabetisch geordnet. Sind Kontakten Fotos zugewiesen, sieht man diese vor dem Namen. Das kennt man schon von Touchflow 3D. Es sieht hübsch aus und erleichtert das Zurechtfinden. Am unteren Displayrand befindet sich eine Leiste mit Icons, über die man Favoriten und Anrufergruppen zuweisen und erstellen kann. Außerdem kann man hier direkt auf die Anrufliste zugreifen. Auch mit Sense bleibt die Übersichtlichkeit von Android bei der Kontaktverwaltung erhalten. Während Windows Mobile eine unendlich lange Liste leerer Informationsfelder aufreiht, müssen einzelne Felder beim Hero erst hinzugefügt werden. Zu den speicherbaren Informationen gehören jetzt auch Verknüpfungen zu sozialen Netzwerken wie Facebook oder Flickr. Von Android direkt übernommen wurde die Möglichkeit, Anrufe bestimmter Personen direkt auf die Mailbox umleiten zu lassen. Ein Klick auf einen Kontakt zeigt alle Informationen, mit einem Fingertipp auf das entsprechende Icon kann man dann direkt Nachrichten schreiben, Anrufen oder die Adresse in Google Maps anzeigen lassen.
Gut gelungen: Sense fasst alle möglichen Kommunikationsformen wie Telefonanrufe, E-Mails, SMS, Fotos oder Statusupdates von sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook in einer einheitlichen Ansicht zusammen. Diese Übersicht wird für jeden einzelnen Kontakt aus dem Adressbuch gespeichert.
Einiges hat HTC mit der Sense-Oberfläche also sehr gut verändert oder ergänzt, alles hat man dabei leider nicht beachtet. Die HTC-Oberfläche bietet jetzt zwar die Möglichkeit, Geburtstag und Jahrestag für Kontakte festzulegen, in den Kalender werden die aber trotzdem nicht übernommen. Der Kalender bietet Tagesagenda und Monatsansicht, Serientermine und Erinnerungsfunktionen. Unterschiedliche Kategorien für Termine gibt es immer noch nicht. Terminüberschneidungen werden widerstandslos akzeptiert. In der Tagesansicht wird wie beim Touch Pro 2 sogar die Wettervorhersage angezeigt, sofern das entsprechende Datum nicht zu weit in der Zukunft liegt. HTC hat mit solchen Details gute Arbeit geleistet, ganz perfekt ist das Gesamtergebnis aber noch nicht. Durch die Fotos in der Gesamtübersicht ruckelt es sogar leicht beim Scrollen.
Wer seine Mails, Kontakte und Termine ohnehin über Google verwaltet, der findet im Hero ein optimales Werkzeug. Das Handy verbindet sich automatisch mit dem Internet, um Adressbucheinträge, E-Mails und Messenger-Nachrichten aktuell zu halten. Ohne einen günstigen Datentarif kann das teuer werden. Quadband-GSM, EDGE, HSDPA mit 7,2 Megabit pro Sekunde und der Upload-Beschleuniger HSUPA mit bis zu 2 Megabit pro Sekunde sorgen für eine weltweite Erreichbarkeit und schnellen Datentransfer. Im Nahbereich übernehmen WLAN, Bluetooth und USB die Datenübertragung.
Die Kontaktsynchronisation mit Microsoft Outlook wird nur über Drittsoftware unterstützt. Wer kein Geld dafür ausgeben will, kann seine Adressdaten lediglich als CSV-Datei zu Google hochzuladen, um sie dann mit dem Handy abzugleichen. Das entspricht der Strategie von Google, alle Daten im Netz zu lagern, Nutzer althergebrachter Systeme wie Windows Mobile dürfte das aber gewaltig nerven.
Als erstes Android-Handy beherrscht das Hero Microsoft Exchange. Damit kann das Hero etwa kabellos seine Kontaktdaten aktuell halten.
Nach 6 Monaten HTC Hero werde ich mir nun endlich wieder ein zuverlässiges Gerät kaufen. Die Zeit war eine Qual. Viel zu langsam für eine intuitive Bedienung. Die Sync Software hat meinen Rechner, der seit 5 Jahren stabil gelaufen war, so komplett geschafft, dass ich ihn auf eine frühere stabile Version zurücksetzen mußte. Kein Sync, kein Firmware-Upgrade. Kein Firmware-Upgrade, keine Verknüpfung mit Google Konto. Keine Verknüpfung mit Google Konto, kein Appstore. Die Sende- und Empfangsqualität ist unter aller Sau. Wenn man sich viel Zeit nimmt, bekommt man den Haufen Schrott vielleicht irgendwie ans Laufen. Aber die hab ich nicht.
tönt cool, aber wie sieht es mit dem restlichen speed aus?
Die in Teil IV getroffene Aussage, dass das Gerät mit Java nichts anfangen kann, ist aus Entwicklersicht ausgesprochen witzig, werden doch alle Programme für Android-Geräte genau in Java geschrieben, siehe http://developer.android.com/guide/tutorials/hello-world.html#ui . Mir ist zwar nicht bekannt, welche klassischen Java-Programme auf dem HTC-Hero fehlen, doch sollte es den Entwicklern nicht allzu schwer fallen, die Programme auf Android zu portieren.
Die Tasten sind meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen. Ich hab das Handy nun 1 Woche ausprobiert und bin total unzufrieden. Android soll fingerfreundlich sein, ist es ja auch, aber das Handy als solches leider überhaupt nicht. Um zum Homescreen zurückzukommen muß man eine der winzigen, kaum zu ertastenden Tasten drücken. Wo steht das in diesem Test?
Mein Fazit : Fehlkonstruktion !!!!!!!!!!!!!
Es sei denn man hat lange Fingernägel.
Da lese ich den gesamten Artikel und hoffe auf eine gute Einschätzung der Akkuleistung und dann fehlt der gesamte Abschnitt? Nur dei Überschrift "Akku" ist zu erkennen! Grml!
.. ob G1 oder G2.. beide find ich ziemlich nice