Die Sprachqualität ist durchaus ausreichend, perfekt ist sie allerdings nicht. Die Lautstärke fällt hoch aus, was die Verständigung in lauterer Umgebung erleichtert, allerdings klingen Gesprächspartner etwas zu blechern. Stimmen nimmt man in etwa so wie MP3-Songs wahr, die mit zu niedriger Bandbreite aufgenommen wurden: leicht matschig. Das hört man nur bei hellen Zischlauten, es fällt zum Glück nicht stark genug auf, um die Verständigung nachhaltig zu stören. Von natürlichem Klang kann man aber definitiv nicht sprechen. Beständiges Grundrauschen mindert die Sprachqualität zusätzlich.
Beim Empfang liefert das HTC Hero überraschend schlechte Ergebnisse ab. Im Netz von o2 und T-Mobile waren während des Tests selten alle Empfangsbalken zu sehen. Sobald man das Hero in die Hand nimmt, schwindet der erste von vier Anzeigebalken. Schlimmer wird es sogar noch, wenn man das Handy mit den Händen umschließt. Dann zeigt die Empfangsanzeige schlagartig nur noch die Hälfte der maximalen Balkenmenge an, auch die Wlan-Anzeige verliert sofort einen von drei Indikatoren. Und wir testeten das Hero in Berlin. Nicht auszudenken, was auf dem flachen Land mit entsprechend schlechterem Netzausbau passiert wäre. Hoffentlich bessert HTC da noch nach.
Mit dem Akku entschädigt das HTC Hero wieder für mittelmäßige Sprachqualität und schlechten Empfang. Mit 1350 mAh bietet er zwar nur minimal mehr Leistung als der Powerpack des HTC Magic, doch das Hero scheint die gelieferte Energie effizienter zu verwalten. Im Test kam das Hero damit sogar auf Laufzeiten, für die das Samsung Galaxy einen Akku mit 1500 mAh und ein stromsparendes AMOLED-Display benötigt. Etwa zwei bis drei Tage sollte das Hero ohne Stromversorgung auskommen, bei wenig Nutzung sogar deutlich mehr. Erstaunlich und lobenswert zugleich.
Beim HTC Hero führt der taiwanische Hersteller endlich das ein, was den ersten beiden HTC-Androiden gefehlt hat: eine grafische Oberfläche. Bei seinen Windows Mobile-Geräten konnte der Konzern mit Touchflo 3D schon eingehend Erfahrung sammeln und das merkt man. Das Hero wird durch die neue Sense-UI noch anwendungsfreundlicher, als es auch mit der normalen Android-Oberfläche schon gewesen wäre und noch dazu viel hübscher. Die sieben Startbildschirme erlauben ein selten da gewesenes Maß an Individualisierungsmöglichkeiten, durch die grandiosen Szenen/Profile wird das noch einmal getoppt. Das Hero ist bislang der beste Androide, dank der Sense-UI wird es in nächster Zeit auch höchstens von einem neueren HTC-Modell übertroffen. Wohnt man in einer Gegend mit schwachem Netzausbau, sollte man wegen der deutlichen Empfangsschwäche zwar sehr gut über eine Anschaffung nachdenken, hat man allerdings keine Google-Phobie, kann man mit dem Hero ansonsten nichts falsch machen.
| Hardware | |
|---|---|
| Design |
95%
|
| Verarbeitung |
95%
|
| Sprachqualität |
80%
|
| Akku |
95%
|
| Connectivity |
95%
|
| Gesamtwertung | |
| Gesamteindruck |
92%
|
| Features | |
|---|---|
| Bedienung |
100%
|
| Internet |
100%
|
| Messaging |
100%
|
| PIM-Funktionen |
95%
|
| Sound |
80%
|
| Kamera |
85%
|
| Gaming |
85%
|
| Video |
85%
|
Nach 6 Monaten HTC Hero werde ich mir nun endlich wieder ein zuverlässiges Gerät kaufen. Die Zeit war eine Qual. Viel zu langsam für eine intuitive Bedienung. Die Sync Software hat meinen Rechner, der seit 5 Jahren stabil gelaufen war, so komplett geschafft, dass ich ihn auf eine frühere stabile Version zurücksetzen mußte. Kein Sync, kein Firmware-Upgrade. Kein Firmware-Upgrade, keine Verknüpfung mit Google Konto. Keine Verknüpfung mit Google Konto, kein Appstore. Die Sende- und Empfangsqualität ist unter aller Sau. Wenn man sich viel Zeit nimmt, bekommt man den Haufen Schrott vielleicht irgendwie ans Laufen. Aber die hab ich nicht.
tönt cool, aber wie sieht es mit dem restlichen speed aus?
Die in Teil IV getroffene Aussage, dass das Gerät mit Java nichts anfangen kann, ist aus Entwicklersicht ausgesprochen witzig, werden doch alle Programme für Android-Geräte genau in Java geschrieben, siehe http://developer.android.com/guide/tutorials/hello-world.html#ui . Mir ist zwar nicht bekannt, welche klassischen Java-Programme auf dem HTC-Hero fehlen, doch sollte es den Entwicklern nicht allzu schwer fallen, die Programme auf Android zu portieren.
Die Tasten sind meiner Meinung nach nicht zu gebrauchen. Ich hab das Handy nun 1 Woche ausprobiert und bin total unzufrieden. Android soll fingerfreundlich sein, ist es ja auch, aber das Handy als solches leider überhaupt nicht. Um zum Homescreen zurückzukommen muß man eine der winzigen, kaum zu ertastenden Tasten drücken. Wo steht das in diesem Test?
Mein Fazit : Fehlkonstruktion !!!!!!!!!!!!!
Es sei denn man hat lange Fingernägel.
Da lese ich den gesamten Artikel und hoffe auf eine gute Einschätzung der Akkuleistung und dann fehlt der gesamte Abschnitt? Nur dei Überschrift "Akku" ist zu erkennen! Grml!
.. ob G1 oder G2.. beide find ich ziemlich nice