Die Kamera trumpft mit Superlativen auf, eine Optik mit 12 Megapixel ist fast einzigartig bei Handys. Doch auch hier kommt das Gerät etwas zu spät, um alleiniger Anwärter auf den Pixelthron zu sein. Vor wenigen Wochen ging das Samsung Pixon12 in den Verkauf, das ebenfalls mit einer 12-Megapixel-Kamera angeben konnte. Bei Sony Ericsson kommen ein Xenon- und ein LED-Blitz für Foto und Videoausleuchtung und verschiedene Szenen- und Aufnahmemodi dazu. Darunter fallen auch eine Gesichts- und Lächelerkennung und ein Automatikmodus, bei dem man keine Einstellungen mehr verändern kann.
Auf Wunsch lässt sich außerdem ein selektiver Fokus anstelle des Autofokus einstellen. Dabei legt man durch einen Fingerdruck auf den Touchscreen den Bereich fest, den das Satio automatisch scharf stellen soll. Per GPS können Fotos mit Geodaten versehen werden. So lässt sich auch später noch der Entstehungsort der Bilder nachvollziehen. Ein Bildstabilisator verhindert außerdem verwackelte Aufnahmen. Das klappt allerdings nur, wenn der Blitz manuell deaktiviert wurde. Die Bildqualität ist hervorragend. Im Vergleich zum direkten Konkurrenten Samsung Pixon12 fallen die Fotos deutlich rauschärmer aus und die Farben sind viel intensiver. Auch die Bildschärfe und der Detailgrad der abgebildeten Szenen ist sehr hoch, an die messerscharfen Aufnahmen des Pixon12 kommt das Satio allerdings nicht heran. Besonders im Smart-Auto-Modus setzt das Samsung-Handy in diesem Bereich neue Maßstäbe.
Abzugsreif sind aber die Ergebnisse beider Kameras. Wer seine Bilder sowieso am PC nachbearbeitet, dürfte mit dem Satio allerdings glücklicher werden. Selbst wenn es überflüssig ist: die Bildschärfe lässt sich leichter anheben, als beim Pixon12 das deutlich stärkere Bildrauschen unterdrücken. Auch das Satio verfügt über eine Automatik-Einstellung, die keine manuellen Eingriffe mehr in das Geschehen erlaubt. Während der Smart-Auto-Modus beim Pixon12 zu sichtbaren Verbesserungen an der Fotoqualität führt, kann man ihn beim Satio gleich wieder vergessen. Veränderungen bringt er nämlich nicht, stattdessen ist er bisweilen eher hinderlich. Offenbar versucht die Automatik-Software, in den abwegigsten Gegenständen menschliche Gesichter zu erkennen. Dann tauchen plötzlich irgendwo im Sucher kleine weiße Quadrate auf, die das Fokussieren des eigentlich anvisierten Objektes verhindern.
Der Auto-Modus ist allerdings interessant, wenn man oft mit verschiedenen Szenen- und Aufnahmemodi hantiert. Dann kann man nämlich mit einem Fingertipp alles wieder in die Automatikeinstellungen versetzen. Verlässt man den Auto-Modus, werden die individuellen Einstellungen wieder aktiviert.
Der Blitz enttäuscht. Bislang war das C905 von Sony Ericsson das Handy mit dem stärksten Xenon-Blitz, das neue Satio kann da nicht mithalten. Obwohl der Blitz sehr hell wirkt, sehen Fotos bei Nacht so aus, wie die von Konkurrenten mit LED-Lampe: zu dunkel und unscharf. Eine Erklärung liefert die Baugröße der Xenon-Komponente. Beim C905 ist sie einfach größer und damit leistungsstärker.
Erstaunlich ist die extrem kurze Speicherzeit, die das Satio trotz der großen 12-Megapixel-Fotos benötigt. Kaum eine Sekunde vergeht, dann ist das Bild auf die Speicherkarte gebannt. Der Autofokus lässt sich mit knapp zwei Sekunden etwas mehr Zeit, schussbereit ist die Kamera nach fast drei Sekunden. Videos nimmt das neue Pixel-Wunder mit einer Auflösung von 640x480 Bildpunkten bei flüssigen 30 Frames in der Sekunde auf. Für Sony Ericsson ist das ein Fortschritt, nahmen bisherige Handys des Herstellers schafften fast ausnahmslos maximal 320x240 Pixel. Wirft man allerdings einen Blick auf die Konkurrenz, so gerät das Satio auch bei diesem Punkt ins Hintertreffen. Inzwischen hat sich eine Videoauflösung von 720x480 Bildpunkten etabliert, das Samsung i8910 HD schafft sogar schon 1280x720 Pixel. Schlecht ist die Videoqualität des Satio aber nicht, die Filme können sich wirklich sehen lassen. Nachts kommt sogar die LED als Videolicht zum Einsatz.
Die Bildergalerie ist sehr hübsch geworden. Direkt vom Startbildschirm gelangt man mit einem seitlichen Fingerstreich zur Fotoansicht. Dort werden im Hochformat alle Bilder untereinander angezeigt, mit einem vertikalen Fingerstreich wechselt man rasend schnell und absolut flüssig durch die Thumbnails. Besser klappt das auch auf einem iPhone 3GS nicht. Das gilt auch für die im Hintergrund umher schwirrenden Lichtkugeln der X-Bar-Oberfläche in der Medienauswahl. Diese Bedienoberfläche kennt man sonst nur von der Playstation. Richtig langsam wird es allerdings, wenn man in Fotos hereinzoomt und in der Vergrößerung den Bildausschnitt bewegt.
Der interne Speicher des Sony Ericsson ist für ein Smartphone der Spitzenklasse geradezu lächerlich gering ausgefallen. Knapp 70 Megabyte fassen bei der Bildgröße der 12-Megapixel-Fotos etwa 20 Fotos, danach ist der Speicher voll. Zum Glück steckt der Hersteller eine microSD-Speicherkarte mit acht Gigabyte in den Lieferumfang, da passt deutlich mehr drauf. Natürlich auch Musik. Über den Windows Media Player kommen die Musikstücke schnell auf das Handy, Coverarts und Zusatzinformationen werden anstandslos übertragen. In der Medienbibliothek mit ihrem schickem und absolut flüssigem X-Bar-Design der Playstation kann man Musik nach verschiedenen Parametern wie Alben oder Künstler sortieren und eigene Playlists erstellen. Das sieht alles noch sehr ansprechend aus, doch dann kommt die Enttäuschung. Es liegt nicht an der Darstellung, denn die ist durch das große Coverart und die übersichtliche Darstellung der Bedienoptionen durchaus gelungen. Viel schlimmer ist der Sound. Da Sony Ericsson das Satio nicht mit einem 3,5-Millimeter-Port ausgestattet hat, ist man gezwungen, das Original-Headset mit Fastport-Anschluss zu benutzen. Dieses Headset besitzt nicht einmal einen Adapter für normale Kopfhörer. So muss man zwangsläufig die mitgelieferten Ohrstöpsel verwenden - und die sind grottenschlecht. Warum auf der Kabelfernbedienung Bassreflex steht, weiß vermutlich nur Sony Ericsson allein, denn der Sound ist dünn und bassarm. Auf höherer Lautstärke, die immer noch weit unter Sound-Granaten wie dem W995 liegt, gesellt sich zum ohnehin schlechten Klang auch noch hässliches Klirren. Zu allem Überfluss gibt es nicht einmal einen Equalizer. Wer die Topmodelle der Walkman-Reihe kennt, wird entsetzt sein. Natürlich kann man auch auf Bluetooth-Kopfhörer ausweichen, dank A2DP zur Übermittlung von Stereo-Signalen klappt das auch problemlos. Aber für das UKW-Radio mit RDS ist das Kabelheadset Pflicht, weil es als Antenne fungiert. Dann kommt auch eine inzwischen typische Funktion von Sony Ericsson zum ihrem sinnvollen Einsatz. Mit Track ID kann man kurze Musikschnipsel aufnehmen und kostenlos mit der Online-Musikbibliothek von Gracenote abgleichen. So erhält man Informationen zum gehörten Lied wie Titel, Interpret und Albumname.
ihr müsst ab und zu mal die firmware neu auflegen nach 4 - 5 monaten damit es nicht lamgsamer wird genau wie mit windows !
Ich habe das Handy Satio von Sony Ericsson und bin eigentlich sehr zufrieden, nur finde es aber wirklich bedauerlich das der Akku so schnell seinen Dienst aufgibt!!!Nachdem ich ein Akku aus dem Internet bestellt habe, gab dieses Akku noch schneller den Geist auf, wie das Originale beim kauf des Handys. Wobei das neue Akku aus dem Internet auch mit "Original" verkauft wurde. Jetzt wollte ich direkt bei Sony ein neues, wirklich "originales" Akku bestellen, nur leider verkaufen sie von Satio kein Akku mehr...Jetzt frage ich mich allen ernstes, warum verkauft Sony dann überhaupt das Handy noch, wenn man an das Akku überhaupt nicht mehr ran kommt? Wie solll ich dann überhaupt noch ein Akku bekommen, dass nicht gleich einen Tag später den Geist aufgibt???
Fragen über Fragen...
super handy!!!!!!!
ich habe dieses handy so sehr geliebt.hab extra 2 verträge abgeschlossen,weil es mir das erste mal geklaut wurde...aber das 2te wurde mir dann auch geklaut -.-
es ist zwar dick und schwer.n richtiger klobber,aber die kamera und das design sind unschlagbar.ich war rundum damit zufrieden.brauchte zwar etwas zeit um damit kla zu kommen,aber letztendlich war es das tollste handy das ich bis jetzt hatte.vermisse es so sehr....werds mir wohl bald wieder holen...=(
gabs das symbian 3 update dafür?
ich habe diese handy mit grossen erwartungen gekauft und war extrem enttäuscht! der touchscreen ist extrem ungenau und man braucht desewegen unendlich zeit zum sms schreiben!