Oft vergessen die Hersteller bei vollständig ausgestatteten Smartphones wie dem N900, auf Grundfunktionen wie Sprachqualität zu achten. Beim Maemo-Handy von Nokia ist das zum Glück nicht so, sie ist sehr zufrieden stellend. Gesprächspartner könnten zwar noch etwas lauter zu hören sein, wegen der guten Qualität gibt es aber keine Verständigungsprobleme. Lediglich etwas mehr Höhen wären wünschenswert gewesen, doch die werden wohl auch wegen der starken Rauschunterdrückung verschluckt, die Nokia beim N900 einsetzt. Dadurch entfällt zwar auch das Grundrauschen, das bei den meisten Mobiltelefonen zu hören ist, allerdings klingt die Telefonleitung beinahe wie tot, wenn beide Gesprächspartner kurzzeitig nichts sagen. Auch beim Freisprechen gelten die beschriebenen Kritikpunkte.
Der Akku hat nur eine Kapazität von 1350 mAh, das ist zu wenig für ein Gerät auf diesem Ausstattungniveu. Das N900 hält etwa 35 Stunden durch - wenn man es kaum in die Hand nimmt. Bei intensiver Nutzung schafft das Gerät knapp einen Tag, meistens sogar weniger.
Nokias Computer 3.0 schlägt vor allem wegen der ansprechenden Benutzeroberfläche das hauseigene Konkurrenzmodell, das N97, und ist das derzeit beste Smartphone des finnischen Herstellers. Die Hardware ist über jeden Zweifel erhaben. Bis die neue Maemo-Software allerdings in allen Belangen optimal läuft, muss der Nutzer zu viel selbst Hand anlegen. Das N900 ist ein Frickler-Handy. Technik-Geeks werden wegen der zahllosen Einstellungsmöglichkeiten hellauf begeistert sein, der Durchschnittsnutzer wird am N97 mehr Freude haben. Außerdem steckt Maemo 5 noch in den Kinderschuhen, viele Zusatzprogramme gibt es daher nicht. Ein großer Kritikpunkt älterer Nokia-Handys, nämlich die schlechte Verarbeitung, trifft auf das N900 zum Glück nicht zu. Nur am Design des robusten Smartphone hätten die finnischen Entwickler noch etwas feilen müssen. Das Mini-Laptop ist nicht nur wegen der ausschweifenden Maße ein echter Klotz. Ein leidiges Thema bleibt: Die Akkulaufzeit ist geradezu mickrig. Statt eines Akkus mit nur 1350 mAh hätte das N900 einen Kraftspender mit mindestens 1500 mAh verdient.
| Hardware | |
|---|---|
| Design |
75%
|
| Verarbeitung |
85%
|
| Sprachqualität |
90%
|
| Akku |
65%
|
| Connectivity |
95%
|
| Gesamtwertung | |
| Gesamteindruck |
86%
|
| Features | |
|---|---|
| Bedienung |
95%
|
| Internet |
95%
|
| Messaging |
90%
|
| PIM-Funktionen |
85%
|
| Sound |
85%
|
| Kamera |
85%
|
| Gaming |
85%
|
| Video |
90%
|
ich wollte nur anmerken, dass man die Zusatztaste nicht unbedingt gedrückt halten muss um eine Zahl zu schreiben. Es reicht aus, sie kurz vorher zu drücken. Dasselbe gilt hier auch für die Shift-Taste. Das drücken und halten würde es sehr schwierig machen eine 1 zu schreiben.
Leider steht auch noch das Update aus, in dem der Desktop im Portrait-Mode verwendet werden kann, damit das N900 "Handy-freundlicher" wird.
Mfg
Das Nokia N97 mini hat ein 3.2 Zoll Display. Das nokia N97 hat 3.5 Zoll, genau wiee das N900.
Das N97 hat doch ein 3,2 Zoll großes Display!
Also nicht gleich groß N900 und N97!
Ausgeliefert wird das N900 mit Flash 9.4 ohne GPU-Beschleunigung. Es wird erst mit Flash 10.1 besser werden:
http://dailymobile.se/2009/10/26/flash-player-10-1-running-on-nokia-n900/
Das dass n900 bei Flash ruckelt liegt wohl eher an abode. Flash ist absoluter Mist und sau schlecht programmiert. Hoffentlich setzt html 5 dem Schrott ein Ende
Wer hat denn diesen Bericht geschrieben :/
Warscheinlich jemand der jeden Tag 5 Handys bekommt únd dann heißts nur "schreib mal"...