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Das Internet-Navi im Test Garmin nüvi 1690 nüLink!

Design, Navigation, Bedienung

Das nüvi 1690 ist das erste Navigationsgerät von Garmin, das über den neuen nüLink!-Dienst verfügt, mit dem man über das Mobilfunknetz Zusatzinhalte in Echtzeit empfangen kann. Dazu gehören Verkehrsinformationen oder eine erweiterte Point of Interest-Suche über Google. Ein kostenloses einjähriges Abonnement für die nüLink!-Dienste ist bereits im Lieferumfang des nüvi 1690 enthalten, danach werden jährlich 79 Euro fällig. Außerdem bietet es alle bewährten Funktionen an, die areamobile auch schon im Test des Garmin nüvi 1390Tpro herausgestellt hat.

Dazu gehört Kartenmaterial für 42 Länder West- und Osteuropas, ein Fahrspurassistent mit Kreuzungsansicht und vieles mehr. Per Bluetooth können Handys mit SIM Access Protocol (SAP) außerdem mit dem Navi gekoppelt werden, um anschließend über das eingebaute Mikrofon und die kräftigen Lautsprecher des Garmin-Gerätes zu telefonieren. Das klappt noch besser, als mit dem 1390Tpro.

Im Test: Garmin nüvi 1690 nüLink! | Foto: areamobile

Im Test: Garmin nüvi 1690 nüLink! | Foto: areamobile

 

Mit dem nüvi 1690 kommen nicht nur Autofahrer verlässlich ans Ziel, sondern auch Fußgänger und Radfahrer. Dann bezieht das nüvi 1690 zusätzlich Parkwege und für Kraftwagen gesperrte Straßen mit in die Routenplanung ein. Kauft man die CityXplorer(TM) Maps dazu, werden sogar öffentliche Verkehrsmittel in die Routenplanung aufgenommen. CityXplorer(TM) Stadtkarten sind einzeln für viele große Städte zum Preis von 10 bis 15 Euro auf der Homepage des Herstellers  erhältlich. Nach spätestens vier Stunden ist allerdings Schluss mit der autarken Navigation, dann verlangt der Lithium-Ionen-Akku nach Strom.

Das neue nüvi 1690 nüLink! kann nicht nur viel, es sieht auch noch schick aus. Mit dem edlen Klavierlack und dem Chromrahmen erinnert es fast an eine Designstudie. Und das, obwohl es für ein PND mit großem 4,3 Zoll-Display nur Maße von 125x79x19 Millimeter aufbietet. Auch knapp 175 Gramm Gewicht gehen für den gebotenen Leistungsumfang voll in Ordnung. An der Alltagstauglichkeit ändern Design und Maße außerdem zum Glück nichts.

Das nüvi 1690 nüLink! ist zwar dicker als ein HTC HD2 mit gleicher Display-Gröé, es muss aber auch nicht in die Hosentasche passen | Foto: areamobile

Das nüvi 1690 nüLink! ist zwar dicker als ein HTC HD2 mit gleicher Display-Größe, es muss aber auch nicht in die Hosentasche passen | Foto: areamobile

 

Der bevorzugte Einsatzort für das nüvi 1690 dürfte die Windschutzscheibe eines Autos sein. Die meisten Features und auch das Zubehör richten sich daher speziell an Autofahrer. Wie bei mobilen Navigationsgeräten üblich findet man in dem vollgestopften Lieferkarton kein Ladegerät für die Steckdose. Im Kraftfahrzeug bezieht das Navi Strom über das mitgelieferte Ladekabel für den Zigarettenanzünder.

Zur Befestigung auf dem Armaturenbrett oder der Autoscheibe dient eine Saugnapfbefestigung, die sehr kompakt und stabil wirkt. Ihr Befestigungsarm ist sehr kurz, daher haben Vibrationen selbst während der Fahrt auf der Autobahn keine Chance und die problemlose Ablesbarkeit bleibt so stets gewährleistet. Das liegt auch am guten Display. Der resistive Touchscreen mit einer Auflösung von 480x272 Bildpunkten scheint sogar noch eine Spur heller zu sein, als der des sehr erfolgreiche Referenzmodells 765T, das ebenfalls von Garmin stammt. Auch bei starker Sonnenlichteinstrahlung gibt es daher keine Probleme bei der Ablesbarkeit.

Das Display des Garmin-nüvi 1690 ist selbst auf 60 Prozent Helligkeit viel klarer, als das des HD2 und spiegelt außerdem nicht | Foto: areamobile

Das Display des Garmin-nüvi 1690 ist selbst auf 60 Prozent Helligkeit viel klarer als das des HD2 und spiegelt außerdem nicht | Foto: areamobile

 

Die Benutzeroberfläche von Garmin mag nicht sonderlich peppig wirken, allerdings ist sie klar strukturiert und intuitiv. Ob man Points of Interest (POI) wie Tankstellen oder Restaurants sucht, Adressen eingibt oder navigiert: Verständnisprobleme treten nicht auf. Das war auch schon beim 1390Tpro so, dessen Nutzeroberfläche in erweiterter Form auch auf dem 1690 nüLink! zum Einsatz kommt. Spätestens nach kurzem ausprobieren hat man alle Funktionen verstanden.

 

Was für die Menüführung gilt, ist bei der Navigation genau so: Die Darstellung bleibt stets sehr übersichtlich, denn der Zoomfaktor ändert sich automatisch im Verhältnis zur gefahrenen Geschwindigkeit und die Kartendarstellung ist klar strukturiert. Zu den angezeigten Werten gehören Geschwindigkeit, geschätzte Ankunftszeit, Abbiegeinformationen und Zoombuttons. Gegenüber herkömmlichen Garmin-Navis ist außerdem eine Anzeige hinzugekommen, die die Verbindungsstärke des Mobilfunkmoduls darstellt. Die Informationen über die Verkehrsdichte bezieht das Navigationsgerät nämlich nicht mehr über eine TMC-Antenne, sondern über das Funknetz. Die dafür anfallenden Kosten werden über die nüLink!-Lizenz beglichen, weitere Ausgaben fallen nicht an.

So sieht der Hauptbildschirm des nüvi 1690 aus. Temperatur und Empfangsleisttungsanzeige oben rechts sind hinzu gekommen | Foto: areamobile

So sieht der Hauptbildschirm des nüvi 1690 aus. Temperatur und Empfangsleisttungsanzeige oben rechts sind hinzu gekommen | Foto: areamobile

 

Ein kleines Auto-Symbol am linken Display-Rand in gelb und rot an, wie hoch das Verkehrsaufkommen auf der geplanten Route ist. Bei rotem Indikator, also etwa zähfließendem Verkehr oder gar Stau, berechnet das 1690 dann automatisch eine alternative Route. Sollte man dennoch einmal an einer etwa wegen Baustelle gesperrten Straße nicht weiterkommen, reicht ein Fingertip zur berechnung einer alternativen Route. Das klappte im Test rasend schnell.

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Kommentare
  1. 23.07.10 16:54 kingdingeling (Gast)

    man kann äpfel mit birnen vergleichen. mußt nur gemeinsamkeiten finden (gewicht, größe). :)

  2. 21.12.09 09:23 nüvi User (Gast)

    Ein bisschen kommt man sich beim Lesen des Test wie bei QVC vor, fehlt nur noch die Einblendung
    ** DAUERWERBESENDUNG **
    Die Geräte der 1x90er Serie waren alle mit der initialen Firmware kaum zu benutzen, das kann man zur Erheiterung in einschlägigen Foren in der nüvi Sektion auch Nachlesen. Und wenn dieses Gerät diese Serie durchbricht, wäre das Ebenso eine Frechheit, weil alle anderen nüvi User immer noch sehnsüchtig auf eine komplette Firmware warten. Garmin fängt ständig etwas Neues an, ohne das Bestehende fertig zu machen. Ich vermisse bei Garmin die alen Tage, als noch die Ingenieurskunst im Vordergrund stand und nicht nur die Sharholder orientierte Handeln.
    Mit dem nüvi Abo ab dem 2. Jahr hat Garmin ja schon wieder eine Kuh zum Melken kreiert und ich hoffe das der gesunde Wettbewerb mit anderen Mitbewerbern Garmin wieder dazu bringt, Qualität statt Masse zu produzieren.
    Warum vergleicht Ihr eigentlich das HD2 mit dem nüvi, kann man Äpfel mit Birnen vergleichen? Die Tücke bei den nüvis im Detail, weil sie genau dort nicht wie beworben funktionieren!

  3. 20.12.09 16:04 tonko (Member)
    @...wayne...

  4. 20.12.09 15:04 ...Wayne... (Gast)
    mich interessierts!!11elf

    kT

    (Konzentriert euch mal auf das wesentliche: Handys)

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