Twitter Facebook Werde Teil der Community - Registriere dich jetzt kostenlos! | Login
 
 
Inhaltsverzeichnis

Das Internet-Navi im Test Garmin nüvi 1690 nüLink!

Bedienung, nüLink!-Dienste

Ein Fahrspurassistent mit Kreuzungsansicht in 3D hilft, sich frühzeitig richtig einzuordnen und an unübersichtlichen Knotenpunkten die Übersicht zu bewahren. Durch den hohen Wiedererkennungswert der gezeigten Kreuzung mit realistischen Darstellung der Fahrspuren und Autobahnschilder samt passender Beschriftung kann man sich so eine Menge Stress am Steuer sparen. Leider scheint es nicht viel Orte zu geben, an denen diese Ansicht in Erscheinung tritt. Soweit bekannt, wird außerdem die geltende Geschwindigkeitsbegrenzung eingeblendet und es erscheint ein zum Glück ein- und abstellbarer Warnton. Verlassen sollte man sich auf diese Hinweise aber nicht, neue Beschilderungen wegen Baustellen kann das 1690 nüLink! schließlich nicht kennen. Ähnliches gilt auch für die Datenbank mit festinstallierten Blitzanlagen. Deren Nutzung ist in Deutschland außerdem nur bedingt erlaubt.

Fotomontage aus 3D-Kreuzungsansicht und eingeblendeten nüLink!-Dinesten | Foto: Garmin

Fotomontage aus 3D-Kreuzungsansicht und eingeblendeten nüLink!-Diensten | Foto: Garmin

 

Garmin hat auf dem nüvi 1690 wieder seine ecoRoute(TM)-Software installiert. Mit ihr kann man genau erkennen, wie viel Kraftstoff man verbraucht hat und wie teuer das war. Dafür muss man zuvor die Verbrauchsdaten seines Fahrzeugs eingeben. So lässt sich sogar ein Fahrtenbuch führen, außerdem kann man versuchen, sein Fahrverhalten durch Spritspar-Tips zu optimieren. Das 1690 nüLink! bietet neben den Routenpräferenzen "schnellste" oder "kürzeste" auch die Option „weniger Kraftstoff“, um besonders benzinsparend ans Ziel zu kommen.

 

Auch beim nüvi 1690 nüLink! kann man wie bei vielen Geräten von Garmin auf der Homepage des Herstellers kostenlos zusätzlichen Content wie andere Navigationsstimmen herunterladen. Auch das Autosymbol, das den eigenen Standort darstellt, ist auf diesem Weg veränderbar. Auf Wunsch ruft das Gerät genaue Informationen zum derzeitigen Aufenthaltsort auf. Es zeigt dann  GPS-Koordinaten oder auch Informationen zur nächstgelegenen Kreuzung oder Tankstelle an. Mit einem per Bluetooth verbundenen Handy können entsprechende Ziele mit einem Fingertipp angerufen werden.

Mit der ecoRoute-Funktion kann man den Kraftstoffverbrauch analysieren und optimieren | Foto: areamobile

Mit der ecoRoute(TM)-Funktion kann man den Kraftstoffverbrauch analysieren und optimieren | Foto: areamobile

 

Die Sprachanweisungen während der Fahrt sind laut und sehr gut verständlich. Außerdem kommen sie früh genug, um rechtzeitig auf die nächste Abbiegung vorbereitet zu sein und auch der Straßenname wird vorgelesen. Das erhöht die Übersicht im Verkehr, selbst wenn man gerade nicht auf das große Display schaut. Das Kartenmaterial von Navteq kannte im Test auch neuere und teilweise sehr kleine Straßen. Selbst die Hausnummernzuordnung passte meist sehr exakt. Die Route stimmte fast immer mit der überein, die auch der ortskundige Tester gefahren wäre und führte verlässlich ans Ziel. Dabei erschien die Scrollgeschwindigkeit der Navigationskarte schneller als auf älteren Geräten. Positiv: Auch an eine Routenplanung mit bis zu 10 Zwischenstopps hat Garmin diesmal gedacht. Sie können beliebig angeordnet oder automatisch in der effizientesten Reihenfolge sortiert werden. Spezielle Straßenarten kann man leider nicht ausschließen. Nimmt man das Navi aus seiner Halterung, merkt es sich automatisch die entsprechende Position. So kann man stets das abgestellte Auto wiederfinden.

Informationen zur eigenen Position | Foto: areamobile

Informationen zur eigenen Position | Foto: areamobile

Wettervorhersage, auch für mehrere Tage | Foto: areamobile

Wettervorhersage, auch für mehrere Tage | Foto: areamobile

 

Das herausragende Feature am nüvi 1690 sind die nüLink!-Dienste, auf die man über das eingebaute Mobilfunkmodul des Navigationsgerätes zugreift. Per Google-Suche kann man online Points of Interest (POI) suchen. Sie sind stets aktuell und nicht durch die Auswahl des Herstellers begrenzt, welche POIs er im Gerät abgespeichert hat. Außerdem kann man nachsehen, ob der Flug der Freundin, die man vom Flughafen abholen soll, pünktlich ist oder wie viel Verspätung er hat. Entweder sucht man nach Fluglinie und Flugziel oder gibt einfach die entsprechende Flugnummer ein.

Hauptmenü des nüvi 1690 | Foto: areamobile

Hauptmenü des nüvi 1690 | Foto: areamobile

Infos zu Flügen per Navi | Foto: areamobile

Infos zu Flügen per Navi | Foto: areamobile

 

Über die Funktion „Mein Garmin“ erhält man außerdem Informationen zu Updates, die man anschließend am besten über den PC herunter läd. Eine Wettervorhersage mit Einschätzung der Entwicklung der nächsten Tage gibt Tipps, ob das Cabriodach lieber offen oder geschlossen bleiben sollte und mit dem Sozialnetzwerk „Ciao“ kann man Aufenthaltsorte von Freunden einsehen, die den gleichen Dienst nutzen und die Erlaubnis dazu erteilt haben. Weiterhin steht durch die nüLink!-Dienste ein Währungsumrechner bereit, der automatisch die aktuellen Wechselkurse über das Mobilfunknetz bezieht.

Google Local Search | Foto: areamobile

Google Local Search | Foto: areamobile

Ergebnisse von Google | Foto: areamobile

Ergebnisse von Google | Foto: areamobile

 

Einige andere Features, die etwa in den Vereinigten Staaten von Amerika genutzt werden können, funktionieren in Deutschland leider nicht. Dazu gehören Informationen zu Veranstaltungen in der Nähe und Kinoinformationen. Solche Dienste bietet die europäische Version des nüvi 1690 gar nicht erst an. Ein anderer Service taucht zwar auf dem Display zur Auswahl auf, funktionierte aber nicht. Informationen zu den günstigsten Tankstellen wurden während des Tests im Raum Berlin leider nicht gefunden. Selbst der wichtige Stauwarndienst gilt nicht Flächendeckend für ganz Europa. Hier gibt es noch Nachholbedarf.

Garmin nüvi 1690 nüLink!: Alle Bilder aus dem Test (14 Bilder)

zur Bildergalerie
 

Fazit

Mit dem schnellen nüvi 1690 nüLink! hat Garmin die Messlatte wieder etwas höher geschraubt. Das Gerät vereint die Vorzüge bisheriger Garmin-Navis mit denen des Internets. Zwar ist das Angebot an nüLink!-Diensten noch ausbaufähig, aber das nüvi 1690 zeigt, wie die Zukunft von PNDs aussieht. Aber auch abseits der Internet-Dienste überzeugt das neue Garmin-Gerät. Die Fußgängernavigation ist durch CityXplorer Maps unerreicht, Features wie Text to Speech für Straßennamen, die beinahe fotorealistische 3D-Kreuzungsansicht und die gute Bluetooth-Anbindung begeistern vollauf. Auch eine Routenplanung mit mehreren Stops hat Garmin implementiert, allerdings lassen sich bestimmte Straßen nicht von der Berechnung ausschließen. Für 350 Euro gibt es kaum vergleichbare Geräte. Die wenigen Konkurrenzprodukte, die wie das Tomtom Go Live ebenfalls mit Internetdienste werben, müssen sich dem nüvi 1690 nüLink! besonders bei der Bedienung geschlagen geben.

Weiter zur Herstellerseite

Kommentar schreiben
  1. Du bist nicht dabei?
    Werde Teil der Community
    Registriere Dich jetzt kostenlos! | Login
    Sichere Dir Deinen Usernamen, damit Deine Beiträge und Bewertungen nicht verloren gehen.
    Benutzername:
    Hinweis: Da Du nicht angemeldet bist, kannst Du hier einen alternativen Namen angeben.
    Titel: (optional)
    Kommentar:
    Bitte gib hier die Buchstaben vom nebenstehenden Bild ein.
 
Kommentare
  1. 23.07.10 16:54 kingdingeling (Gast)

    man kann äpfel mit birnen vergleichen. mußt nur gemeinsamkeiten finden (gewicht, größe). :)

  2. 21.12.09 09:23 nüvi User (Gast)

    Ein bisschen kommt man sich beim Lesen des Test wie bei QVC vor, fehlt nur noch die Einblendung
    ** DAUERWERBESENDUNG **
    Die Geräte der 1x90er Serie waren alle mit der initialen Firmware kaum zu benutzen, das kann man zur Erheiterung in einschlägigen Foren in der nüvi Sektion auch Nachlesen. Und wenn dieses Gerät diese Serie durchbricht, wäre das Ebenso eine Frechheit, weil alle anderen nüvi User immer noch sehnsüchtig auf eine komplette Firmware warten. Garmin fängt ständig etwas Neues an, ohne das Bestehende fertig zu machen. Ich vermisse bei Garmin die alen Tage, als noch die Ingenieurskunst im Vordergrund stand und nicht nur die Sharholder orientierte Handeln.
    Mit dem nüvi Abo ab dem 2. Jahr hat Garmin ja schon wieder eine Kuh zum Melken kreiert und ich hoffe das der gesunde Wettbewerb mit anderen Mitbewerbern Garmin wieder dazu bringt, Qualität statt Masse zu produzieren.
    Warum vergleicht Ihr eigentlich das HD2 mit dem nüvi, kann man Äpfel mit Birnen vergleichen? Die Tücke bei den nüvis im Detail, weil sie genau dort nicht wie beworben funktionieren!

  3. 20.12.09 16:04 tonko (Member)
    @...wayne...

  4. 20.12.09 15:04 ...Wayne... (Gast)
    mich interessierts!!11elf

    kT

    (Konzentriert euch mal auf das wesentliche: Handys)

antworten
Aktuelle Handy Testberichte
weitere Handy Testberichte