Samsung hat sich einiges vorgenommen. Das war zweifelsfrei auf dem pompösen "Samsung Unpacked"-Event zu spüren, auf dem der Hersteller sein erstes Handy mit dem neuen Bada-Betriebssystem vorgestellt hat. Doch nicht nur die Präsentation war beeindruckend. Areamobile erklärt, warum das erste Bada-Handy Wave hohe Wellen schlagen könnte.
Das Samsung Wave ist wie fast immer bei Samsung hervorragend verarbeitet. Außerdem nutzt der Hersteller nicht nur schnöden Kunststoff für das Gehäuse, sondern hochwertiges Aluminium. Das verleiht ihm eine ausgesprochen hohe Qualitätsanmutung. Das Glas auf der Front und das Metall auf der Rückseite lassen das Wave wie aus einem Guss erscheinen. Durch die angeschrägte Rückseite liegt es sehr gut in der Hand, mit Maßen von 118x56x10,9 Millimetern sollte es auch in jede Hosentasche passen. Zum Gewicht hat Samsung bislang keine Angaben gemacht, es dürfte bei etwa 125 Gramm liegen.
Eine Tastatur sucht man vergeblich, das Wave wird fast ausschließlich über den 3,3 Zoll großen Touchscreen mit scharfer 800x480-Auflösung bedient. Beim ersten Handy mit dem neuen Bada OS ist das kein herkömmlicher AMOLED-Touchscreen, sondern ein Panel mit Super-AMOLED-Technik. Sie ist deutlich weniger Anfällig für Spiegelungen und bietet außerdem extrem hohe Betrachtungswinkel. Die Farben sind noch einmal intensiver, als bei allen anderen Handy-Displays. Im Vergleich dazu sieht das LCD-Display des HTC HD2 aus wie ein Schwarzweiß-Bildschirm. Dafür sorgt auch der Einsatz der mDNIe-Technik, eine Variante der DNIe-Technik zur natürlichen Farbdarstellung, die Samsung in LCD- und LED-Fernsehern verwendet. Das Wave-Display reagiert außerdem perfekt auf Berührung, besser geht es derzeit nicht.
Gegen das neue Display des Samsung Wave sieht das LCD-Display des HTC HD2 farblos aus | Foto: areamobile
Auch die drei Tasten unter dem Display lassen sich perfekt bedienen, sie dienen zum Annehmen und Auflegen und führen in das Hauptmenü. Das Menü ist in ähnlicher Form schon von Handys mit Touchwiz 2.0 bekannt und kann auch wieder nach den eigenen Vorstellungen umsortiert werden. Es reagiert jetzt aber super fix und direkt auf Befehle wie das Ausführen von Programmen oder das Weiterblättern der Menüseiten. So schnell war bislang noch kein Samsung-Handy. Das liegt natürlich auch an dem rasanten Prozessor des Wave, der mit 1 Gigahertz getaktet ist und nach Angaben des Herstellers der schnellste Handy-Chip der Welt sein soll. Das Wave reagiert in allen Lebenslagen schnell und flüssig.
Bekannt von Touchwiz 2.0: Auch in der neuen Version kann man das Hauptmenü sortieren | Foto: areamobile
Das gilt auch für den neuen Startbildschirm. Er liefert nun Platz für zahllose Widgets, insgesamt kann man 10 Homescreens erstellen, die mit dem Finger weitergeblättert werden können. Die Widget-Leiste auf der linken Bildschirmseite wurde auf den unteren Bildschirmteil verschoben. Neue Widgets wird es im App Store von Samsung geben, den der Hersteller beim Verkaufststart des Wave im April auf über 50 Länder weltweit ausweiten will. Er enthält zusätzlich Software wie Spiele oder sogar E-Books.
Insgesamt erinnern einige Bedienelemente jetzt stark an Android, erscheinen aber oft intuitiver. So kann man mit dem Finger vom oberen Bildschirmrand aus ein kleines Menü öffnen, das direkten Zugriff auf Bluetooth und WLAN ermöglicht und das Wave stumm stellt. Außerdem dient diese Darstellung auch als Taskmanager und zeigt Benachrichtigungen an. Bisweilen gibt es ähnliche Menüs, die sich vom unteren Display-Rand aufklappen lassen. Sie zeigen intuitiv auf die jeweilige Anwendung abgestimmte Optionen an oder liefern Hilfestellung.
Bada integriert und verknüpft soziale Netzwerke, Messenger, Mail-Konten und Kalender miteinander, wie es bislang kaum ein anderes Handy- Betriebssysteme schafft. Samsung nennt das Social HUB und meint damit etwa den Ultimate Inbox genannten globalen Posteingang oder den Push Calendar, der sich mit Internet-Kalendern wie denen von Google, Yahoo oder Facebook synchronisieren lässt. So kann man etwa seinen Freunden bei Facebook Terminvorschläge schicken, die diese dann direkt beantworten. Auch die Kontaktverwaltung ist neu und verlinkt zahllose Daten unterschiedlichster Quellen. Egal ob Informationen aus Facebook, Myspace oder Twitter, das Wave mit Bada OS führt sie übersichtlich zusammen.
Das Wave knipst Fotos mit einer 5-Megapixel-Kamera, die mit Autofokus und LED-Blitz ausgestattet ist. Zahlreiche Hilfsfunktionen wie Gesichtserkennung, Smile Shot, Beauty Shot, Vintage Shot und Lomo Shot, unterstützen den Fotografen für bestmögliche Ergebnisse. Videos nimmt das Bada-Handy in 1280x720 Pixel auf. Auf dem Super-AMOLED-Display sehen Videos absolut grandios aus, das Wave unterstützt neben den Standards auch DivX und Xvid.
Für Musik nutz Samsung virtuellen 5.1-Surround-Klang. Wichtiger ist aber der 3,5-Millimeter-Anschluss, der die Nutzung beliebiger Kopfhörer ermöglicht. Samsung hat dem Wave eine leicht überarbeitete Version seines bekannten Musik-Players verpasst, der sich dank Bada an einigen Stellen aber noch besser bedienen lässt. Für genug Speicher sollen acht Gigabyte interner Speicher sorgen, außerdem kann man bis zu 32 Gigabyte große microSD-Karten nachrüsten. Ein UKW-Radio steht ebenfalls zur Verfügung.
Der Player lässt sich durch die intuitiven Menüs von Bada und Touchwiz gut bedienen | Foto: areamobile
Das Mobiltelefon unterstützt HSDPA mit 7,2 Megabit pro Sekunde und den neuen WLAN-Standard 802.11n für noch schnellere Übertragungsraten. Ebenfalls neu und rasend schnell ist auch der neue Bluetooth-Standard 3.0, der bei geringerem Stromverbrauch Übertragungsraten bis zu 24 Megabit pro Sekunde schafft. Ein Akku mit satten 1500 mAh sollte für ausreichende Laufzeiten sorgen.
Der Preis für das Bada-Handy wurde bislang nicht genannt, er wird vermutlich aber unter 500 Euro liegen. Ab April soll das Wave in Europa erhältlich sein.
Startbildschirm: Selbst aus solchen Winkeln dank Super-AMOLED noch sehr gut ablesbar | Foto: areamobile
Erstaunlich, was Samsung da auf die Beine gestellt hat. Das Wave ist top verarbeitet, sie gut aus und ist sehr handlich. Technisch trumpft es mit WLAN/n, Bluetooth 3.0 und dem Super-AMOLED-Display auf, das alles wird von einem Prozessor mit 1 Gigahertz angetrieben und macht das Handy rasend schnell. Das neue Betriebssystem Bada OS punktet mitder starken Verknüpfung von sozialen Netzwerken Kalendern und Kontakten, sieht dank Touchwiz 3.0 gut aus und lässt sich intuitiv bedienen. Letztendlich wird der Kunde entscheiden, ob er noch ein neues Betriebssystem haben möchte, obwohl es starke Konkurrenz wie Android bereits gibt.
| Hardware | |
|---|---|
| Design |
90%
|
| Verarbeitung |
95%
|
| Sprachqualität |
80%
|
| Akku |
95%
|
| Connectivity |
95%
|
| Gesamtwertung | |
| Gesamteindruck |
88%
|
| Features | |
|---|---|
| Bedienung |
90%
|
| Internet |
85%
|
| Messaging |
80%
|
| PIM-Funktionen |
80%
|
| Sound |
95%
|
| Kamera |
85%
|
| Gaming |
80%
|
| Video |
90%
|
"Es sind nur 2 GB interner Speicher, nicht 8..."
Ja und? Es hat ja auch keine 7,2 Mbit, sondern nur 3,6. ;)
Wirklich kompetenter Bericht ... lol!
Lauter blödsinn
ich habe das handy jetzt, seit gestern. Es macht einfach nur spaß dieses Handy in der hand zu halten, die qualität der Bilder ist TOP 5/5 Sterne. Geschwindigkeit 5/5. Alles 5/5 :)
Ic habs auch und sage einfach nur GEIL !!!
wie schon in den bewertungen steht der mp3 player ist der hammer alle features die man braucht lautstärke geht auch bis sehr leise und superlaut
habe iphone 4 s und wave und ich sag nur eins APPLE IST SCHEIßE!!!
der bildschirm ist so geil und der prozessor erst also an alle die das wave hassen ihr seid nur neidisch!!!