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Die neuen Smartphones von Sony Ericsson im Praxistest X10 Mini, X10 Mini Pro und Vivaz Pro

Sony Ericsson war auf dem Mobile World Congress ziemlich klein aufgestellt. Diese Aussage kann man sowohl auf die Größe des Messestandes, als auch auf die neu vorgestellten Handys beziehen. Neben dem HD-Handy Vivaz Pro wurde ein deutlich kleineres Geschwistermodell des Android-Smartphones X10 gezeigt, das es in zwei Versionen geben wird. areamobile hat die neuen Geräte angetestet.

X10 Mini und X10 Mini Pro: Zwergenaufstand der Androiden

Die neuen X10-Ableger gehören zu den kleinsten Android-Smartphones auf dem Markt. Das Mini ist nur noch 83x50x16 Millimeter groß, die Pro-Version misst 90x52x17 Millimeter. Die Technik musste allerdings dem handlichen Formfaktor in einigen Bereichen Tribut zollen. Das Display der X10 Mini-Varianten ist nur 2,6 Zoll groß, die Auflösung beträgt gerade einmal 240x320 Pixel. Im Normalbetrieb fällt beides aber kaum auf, denn Sony Ericsson hat es geschickt verstanden, hässliche Treppchenbildung und sichtbare Pixel zu verhindern. 

Sony Ericsson X10 Mini, X10 Mini Pro und Vivaz Pro auf dem MWC 2010 in Barcelona | Fotos: areamobile

X10 Mini Pro (li.) und X10 Mini sind wegen ihrer geringen Größe extrem handlich | Fotos: areamobile

 

Die für ein modernes Smartphone geringe Display-Diagonale dürfte erst beim Surfen im Internet unangenehm auffallen. Auf beiden Varianten des X10 Mini kommen als Benutzeroberflächen Timescape und Mediascape zum Einsatz, die auf das Betriebssystem Android 1.6 aufgesetzt sind. Die ältere Donut-Version 1.6 soll sich nach Aussagen von Mitarbeitern des Herstellers auf Eclair, also Android 2.1, updaten lassen.

Sony Ericsson X10 Mini, X10 Mini Pro und Vivaz Pro auf dem MWC 2010 in Barcelona | Fotos: areamobile

Im Lieferkarton wird auch ein farbiger Akkudeckel liegen | Fotos: areamobile

 

Besonders der Startbildschirm, der Android-typisch in drei Homescreens aufgeteilt ist, wurde an die geringe Diagonale angepasst. So findet man in den vier Display-Ecken Schnellzugriffe auf die Kontakte oder den MP3-Player, die lästige Umwege über das Hauptmenü ersparen.

Beide Mini-Varianten sind mit einer Kamera ausgestattet, die Fotos mit fünf Megapixeln knipst. Nachts wird sie von einem LED-Licht unterstützt. Besonderes Augenmerk verdient der neue 3,5-Millimeter-Port für Kopfhörer. Er nimmt herkömmliche Klinkenstecker auf, doch Sony Ericsson wird künftig auch eine besondere Ausstattungsreihe herausbringen, die sein spezielles Format verwendet. Damit lassen sich unter anderem aktive Boxen anschließen, die vom Handy mit Strom versorgt werden.

Sony Ericsson X10 Mini, X10 Mini Pro und Vivaz Pro auf dem MWC 2010 in Barcelona | Fotos: areamobile

Der Startbildschirm wurde an die geringe Display-Größe angepasst und hat vier Schnellzugriffe in den Ecken  | Fotos: areamobile

 

Obwohl die Minis von einem Qualcomm-MSM7270-Chipsatz mit nur 600 Megahertz Taktfrequenz angetrieben werden, haben in letzter Zeit nur wenige Sony-Ericsson-Handys so schnell und flüssig reagiert. Hakler oder Ruckler waren im Testbetrieb nicht zu sehen, Programme wurden schnell aufgerufen.

Nach Aussage des Herstellers sollen sich die Mini-Varianten vor allem an Frauen richten. Die weichen Rundungen des Gehäuses und die geringe Größe könnten die Android-Smartphones tatsächlich bei dieser Zielgruppe beliebt machen, zumal der Preis von 319 (X10 Mini) und 349 Euro (X10 Mini Pro) angemessen erscheint.

Sony Ericsson X10 Mini, X10 Mini Pro und Vivaz Pro auf dem MWC 2010 in Barcelona | Fotos: areamobile

Trotz der geringen Display-Auflösung ist keine hässliche Treppchenbildung zu sehen | Fotos: areamobile

 

Außerdem wird Sony Ericsson bei jedem Modell auch ein farbiges Wechselcover beilegen, wodurch das Handy noch etwas moderner und individueller wirkt. Eine große Überraschung bietet die ausziehbare Volltastatur des Mini Pro. Obwohl sie sehr klein ist, kann man schnell schreiben, denn die einzelnen Tasten sind ausreichend konturiert und Druckpunkt und Tastenhub fallen sehr gut aus.

Sony Ericsson X10 Mini, X10 Mini Pro und Vivaz Pro auf dem MWC 2010 in Barcelona | Fotos: areamobile

Trotz der geringen Größe ist die Tastatur des Mini Pro gut bedienbar | Fotos: areamobile

 

Vivaz Pro: HD-Kamera mit Volltastatur

Beim Vivaz Pro sieht das etwas anders aus. Obwohl für die ausziehbare Volltastatur viel mehr Platz zur Verfügung steht, tippt man auf dem neuen S60-Smartphone nicht besser, als auf dem Mini Pro. Der Druckpunkt ist schwammiger und die Tasten stehen nicht so hoch aus dem Untergrund hervor.

Sony Ericsson X10 Mini, X10 Mini Pro und Vivaz Pro auf dem MWC 2010 in Barcelona | Fotos: areamobile

Die Tastatur des Vivaz Pro ist viel größer als beim Mini Pro, aber Druckpunkt und Erfühlbarkeit der Tasten sind schlechter | Fotos: areamobile

 

Außerdem auffällig: Trotz der auf den ersten Blick sehr guten Verarbeitung wackelte der Slider im aufgeschobenen Zustand leicht. Beim Mini Pro war das nicht so.

Neben der Tastatur hat sich im Vergleich zum Vivaz nichts geändert. Der 720-Megahertz-Prozessor des Vivaz Pro schafft es auch nicht überall, das S60-Smartphone zur flüssigen Darstellung der Benutzeroberfläche und zur prompten Ausführung von Programmen zu bewegen. Das Panel-basierte Interface, das man in ähnlicher Form auf dem Sony Ericsson Satio findet, kann vor allem mit seinem Startbildschirm nicht überzeugen.

Sony Ericsson X10 Mini, X10 Mini Pro und Vivaz Pro auf dem MWC 2010 in Barcelona | Fotos: areamobile

Der Slider wackelte beim Vorführmodell leicht, trotz Volltastatur ist das Vivaz Pro nur 14,5 Millimeter dick | Fotos: areamobile

 

Somit bleibt abgesehen vom schicken, nur 14,5 Millimeter dünnen Gehäuse und der bis auf den etwas wackeligen Slider sehr guten Verarbeitung nur die HD-Kamera. Die konnte man auf dem Messestand zwar nicht ausreichend testen, doch das wird areamobile nachholen, wenn das Vivaz Pro in den Handel kommt. 

Sony Ericsson auf dem MWC: Alle Bilder der neuen Handys (35 Bilder)

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Fazit

Nach anfänglicher Skepsis überraschten X10 Mini und Mini Pro mit handlichem Formfaktor, guter Verarbeitung und flinkem Betriebssystem. Wegen kleinem Display und geringer Auflösung reichen die 600 Megahertz des Prozessors mehr als aus, um für ordentlich Leistung zu sorgen. Die Dicke der Handys mag für einige potentielle Käufer ein Kritikpunkt sein, im Praxistest fiel sie aber nicht negativ auf, denn dadurch liegen die Geräte gut in der Hand. Das Mini in seinen beiden Varianten hat durchaus das Zeug dazu, zum Verkaufsschlager zu werden - und zwar nicht nur bei Frauen. Das setzt allerdings voraus, das Sony Ericsson das Gerät zeitnah in den Handel bringt. Während die beiden Minis mit guter Leistung und geringen Maßen bestechen, konnte das Vivaz Pro auf der Messe nicht überzeugen. Es punktet nur mit Design und HD-Kamera. Ob eine mittelmäßige Volltastatur aus dem Vivaz ein deutlich besseres Handy macht, darf bezweifelt werden.

 
 
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Kommentare
  1. 04.11.11 13:12 Anonymous (Gast)

    kanns auch nur empfehlen ist nen gutes günstiges Gerät was leicht zu bedienen ist, nen super Touch-Sensor hat und im Internet zackig ist ;)

  2. 04.11.11 13:10 Anonymous (Gast)

    mini pro is besser, bei mir is schon nen Auto drüber gefahren, alles noch genau wie beim Kauf!!! Geiles Teil!

  3. 04.11.11 13:10 Anonymous (Gast)

    jepp hat Bluetooth

  4. 07.07.11 13:44 Anonymos (Gast)
    Bluetooth

    Hat das Handy eigentlich Bluetooth. Ich hab noch nichts gefunden im Internet.

  5. 26.04.11 23:26 Anonymous (Gast)

    was iss denn jetz besser
    x10 mini oda x10 mini pro

  6. 03.01.11 10:38 Anonymous (Gast)
    super

    hi,
    ich habe das handy ne gute woche und ich finds klasse ,display reagiert hervorragend und internet geht auch gaanz schnell . ich würds empfehlen den ich brauch es auch für die arbeit also hauptsächlich internet und downloads und es klappt einwandfrei !!! :)

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