Das HTC Desire beeindruckt mit flottem Gigahertz-Prozessor, großem AMOLED-Display und der schicken Sense-Oberfläche. Reicht das, um die starke Konkurrenz mit iPhone, Nexus One, Motorola Milestone und HTC HD2 auszustechen? In einem ausführlichen Test gibt areamobile die Antwort.
Beim Spitzenmodell Desire findet der Nutzer nur das Nötigste im Lieferkarton - das ist typisch HTC. Man vergisst das aber schnell, wenn man das Handy in die Hand nimmt. Sowohl das Desire als auch das Schwestermodell Google Nexus One werden von HTC gebaut, die Ähnlichkeit beider Geräte erklärt sich daher von selbst. Sie sind gleich groß, haben das gleiche schwarzbraune Kunststoff-Gehäuse und liegen mit ihrem ergonomisch abgerundeten Gehäuse sehr gut in der Hand. Das Design ist eher zweckmäßig als schön, Preise wird der Hersteller damit nicht gewinnen. Der Hosentaschenkönig HTC HD2 wirkt da viel edler. Dafür hat man gleich das Gefühl, dass das Desire auch einen härteren Einsatz schadlos übersteht.
Unterschiede gibt es aber doch, auch wenn sie erst auf den zweiten Blick auffallen. Die Seiten des Desire sind nicht so stark abgerundet, wie beim Nexus One. Außerdem hat das Desire dort, wo beim Google-Handy ein fast schon altertümlich wirkender Trackball sitzt, ein schickes, metallisch glänzendes Trackpad. Man findet es in ähnlicher Form auch bei den neuen Blackberrys. Diese modernen optischen Touchpads haben gegenüber einem Trackball zwei entscheidende Vorteile: sie gehen seltener kaputt, weil mechanische Teile fehlen und die Steuerung ist noch einmal bequemer, weil man nur leicht mit dem Finger drüber streichen muss.
Auf beiden Seiten des Trackpads befinden sich beim Desire die typischen vier Android-Tasten. Im Gegensatz zu den berührungsempfindlichen Sensor-Feldern des Nexus One sind sie mechanisch ausgelegt und stehen aus dem Untergrund hervor. So lassen sie sich leicht erfühlen. Sie überzeugen mit guter Haptik und knackigem Druckpunkt. Außerdem lassen sie das Handy durch ihre Ganzmetall-Auslegung noch einmal edler erscheinen, als das Nexus One. Und das ist nicht die einzige Stelle, an der HTC hochwertiges Metall verwendet. Der komplette Rahmen rings um das Display besteht ebenfalls aus diesem Material. Unter der braunen Farbschicht fällt das allerdings erst bei genauerer Betrachtung auf.
Das Innere ist aufgeräumt, der Akkudeckel wirkt geöffnet billig, fasst sich aber wegen der Soft-Touch-Oberfläche gut an | Foto: areamobile
Auf der Rückseite sind den Designern von HTC offenbar die zündenden Ideen ausgegangen, nur vereinzelt fällt auch hier die Liebe zum Detail auf. So findet man etwa um die Kameralinse herum eine fein gefräste Metalleinlage und der Schriftzug des Herstellers glänzt dezent in Chromoptik. Das Design des Akkudeckels ist zwar sehr zurückhaltend, wirkt aber in sich stimmig. Das Kameramodul steht nur minimal aus der Rückseite hervor, da hat der Hersteller offenbar aus den Fehlern gelernt, die er beim HD2 gemacht hat. Beim Desire ist die Anordnung fast optimal.
Bei der Verarbeitung leistet HTC nicht ganz so optimale Arbeit. Zwar treten nirgendwo gravierende Mängel auf, aber man bemerkt sofort mehrere Ungenauigkeiten, sobald man das Gerät länger als 20 Sekunden in der Hand hält. Da wäre etwa der Akkudeckel, der bei unserem Testgerät einen Hauch zu groß zu sein schien und daher minimal übersteht. Außerdem sitzt die Lautstärkewippe nicht ganz fest, daher klappert sie beim Schütteln des Handys dezent. Ungleichmäßige Spaltmaße zwischen Metall und Kunststoff kann man ebenfalls erkennen. Für knapp 500 Euro kann man etwas mehr erwarten.
Der Touchscreen ist beeindruckend. Er ist mit 3,7 Zoll zwar nicht ganz so groß, wie beim Display-Riesen HTC HD2, verwendet aber die bessere Technik: AMOLED. Diese modernen Aktivmatrix-Displays stellen Farben deutlich brillanter dar als herkömmliche LCDs und verbrauchen dabei gleichzeitig weniger Strom. Vor allem im direkten Vergleich wird das deutlich: Für sich allein gesehen wirkt das LCD des HD2 zwar brillant, wenn man das Desire daneben legt, bemerkt man aber sofort den Unterschied.
Selbst auf höchster Leuchtkraft sieht das HD2 viel blasser aus. Nicht ohne Grund hat HTC hier Technik von Konkurrent Samsung eingekauft. Der koreanische Elektronikriese hat bei Displays einen technologischen Vorsprung von mindestens einem Jahr gegenüber allen Mitbewerbern. Das hat er mit dem Wave demonstriert, dessen Super-AMOLED-Display alle anderen Handys weit hinter sich lässt.
Deutlich problematischer ist die Ablesbarkeit bei Sonnenlicht. Bei direkter Einstrahlung kann man kaum mehr etwas auf dem Display erkennen, selbst im Schatten klappt das nur leidlich. Das ist kein spezielles Problem des Desire-Displays, sondern der verwendeten AMOLED-Technik. Diesen kleinen Preis muss man für die ansonsten überragende Darstellung bezahlen.
Beim Tippen von Texten schlägt sich das Desire hervorragend. Dabei ist es egal, ob man im Hoch-, oder im Querformat schreibt. Das Display reagiert sehr direkt und vor allem äußerst präzise auf Eingaben, daher entstehen Texte schnell und fehlerfrei.
Auweia ...
Ein kleiner nokiafanboy der anonym ein bisschen basher spielen will.
So wie du schreibst hattest du das Teil nicht mal in der Gandhi.....
Desire ? Das Handy ist Schrott und sein Geld nicht Wert. Die Software ist unfertig, undurchdacht. Steuerung geht beschiessen trotz haufen Sensoren. Keine einzige Funktion ist zufriedenstellend programmiert. Batterie bei Nichtbenutzung nach zwei Tagen platt!! Einfach zum Kotzen, nur Ärger mit dem Schrottteil. Nie wieder HTC. Nokia forever!
i am gay by daniel
gelbe
Ich hab das HTC Desire jetzt sit 1 woch und bin sowas von begeistert. Hammer auflösung, schnelles Internet und nicht schwer zu bedienen.
Hab auch schon das neue windows phone 7 htc mozart getestet war zwar gegeistert aber das Desir ist besser (finde ich).
Es ist immer noch Geschmackssache, nokiafanboy. Welches Handy man sich nun zulegt,liegt an der Weite des Horizonts! HTC ist kein Smartphone für Anfänger, deswegen ist das Nokia auch nur soweit gut, wie der benutzer schlau ist...
Mfg