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Datenautomatik

Thema: Datenautomatik

Eine Bandbreiten-Drosselung ab einem bestimmten Datenvolumenverbrauch ist in Internet-Tarifen deutscher Mobilfunkprovider gang und gäbe. In manchen Smartphone-Tarifen können jedoch durch eine sogenannte "Datenautomatik" Mehrkosten entstehen. Nicht immer ist das den Kunden bewusst.

Smartphone-Tarife mit Datenautomatik finden sich bei den Mobilfunkbetreibern Telefónica Deutschland (O2) und Vodafone sowie bei mehreren Mobilfunkmarken des Providers Drillisch (Stand Februar 2017). Das Grundprinzip ist in allen Fällen das gleiche: Verbraucht ein Kunde vor Ablauf des laufenden Abrechnungszeitraums das zur Verfügung stehende Datenvolumen für mobiles Internet mit schnelleren Datenübertragungen, reduzieren die Mobilfunker nicht die ihm gebotene Bandbreite auf GPRS-ähnliches Niveau, sondern buchen ihm kostenpflichtig weitere Highspeed-Pakete auf. Bei weiterem Mehrverbrauch sind bis zu drei Nachbuchungen in einem Monat möglich.

In der Regel kennzeichnen die Anbieter diese Tarife auch mit dem Hinweis auf mögliche Folgekosten in der Tarifbeschreibung sowie in der Preisliste. Manchmal taucht dieser Hinweis aber auch nur in den kleinen Fußnoten auf. Üblicherweise informieren die Mobilfunkanbieter ihre Kunden in Datenautomatik-Tarifen jeweils auch per SMS-Mitteilung, wenn ein Datenzusatzpaket freigegeben wird. Nicht immer haben die betreffenden Kunden dann noch die Möglichkeit, der Nachbuchung und den daraus resultierenden Folgekosten zu widersprechen.

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    08.02.2017 | Björn Brodersen
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    29.01.17 - Eine Bandbreiten-Drosselung ab einem bestimmten Datenvolumenverbrauch ist in Internet-Tarifen deutscher Mobilfunkprovider gang und gäbe. In manchen Smartphone-Tarifen können jedoch durch eine sogenannte "Datenautomatik" Mehrkosten entstehen. Nicht immer ist das den Kunden bewusst. Wir zeigen euch, welche Mobilfunkanbieter Smartphone-Tarife mit Datenautomatik im Programm haben und ob bzw. wie ihr unerwartete Zusatzkosten vermeidet.

    29.01.2017 | Björn Brodersen
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    Urteil gegen Datenautomatik von Vodafone

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    17.01.17 - Die Verbraucherschützer vom vzbv gehen gegen die Datenautomatik in Smartphone-Tarifen von Vodafone und O2 vor. Beiden Mobilfunkbetreibern haben Richter in Düsseldorf bzw. München ein automatisches Aufbuchen von zusätzlichem Datenvolumen ohne Zustimmung der Kunden untersagt. In einem Berufungsverfahren vor dem Oberlandesgericht München folgt demnächst das nächste Urteil.

    17.01.2017 | Björn Brodersen
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    Neue O2-Blue-Tarife: Das muss man über die Datenautomatik wissen

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    05.02.2015 | Steffen Herget
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