DVB-H steht für den englischen Ausdruck "Digital Video Broadcasting Handhelds" und bezeichnet einen Standard zur Übertragung von digitalen Inhalten wie Fernsehen und Radio auf Handys, Smartphones und andere mobile Endgeräte. DVB-H funkt ebenso wie DVB-T mittels terrestrischer Signalübertragung und bietet den Vorteil, dass die Datenraten und Auflösungen an das jeweilige Sendenetz sowie die Anforderungen der mobilen Endgeräte angepasst werden können.
Hierzulande spielt DVB-H keine Rolle mehr, denn 2008 kamen die ersten mobilen Endgeräte mit DVB-T auf den Markt und die Mobilfunkbetreiber setzen bei der Übertragung von TV-Inhalten auf ihre mobilen Breitband-Dienste wie UMTS und LTE. In anderen europäischen Ländern wie Italien wurde DVB-H hingegen schon kurz nach dem Marktstart von mehr als einer Million Kunden genutzt.
07.07.08 - Das europäische Konsortium DVB Project hat die Spezifikationen für den Fernsehstandard DVB-T2 veröffentlicht. Der Nachfolger soll ab 2010 DVB-T ablösen, weil er deutlich effizienter mit der zur Verfügung stehenden Bandbreite umgeht. Der Zuschauer muss sich allerdings neue Empfänger zulegen, um Fernsehen via DVB-T2 zu schauen.
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