DVB-T steht für "Digital Video Broadcasting - Terrestrial" und bezeichnet einen Standard zum Übertragen von digialen Fernsehsignalen. DVB-T wird in vielen europäischen Ländern, aber auch in Teilen Asiens und Afrikas sowie in Australien als Standard für die Übertragung von digitalen Fernseh- und Radiosendern genutzt. Über DVB-T können auf der Bandbreite eines analogen Kanals drei bis sechs Fernsehprogramme in Standardauflösung gleichzeitig übertragen werden. Damit erreicht DVB-T zwar nicht die Leistung von DVB-C (via Kabel) und DVB-S (via Satellit), ist aber dennoch deutlich leistungsstärker als das bisherige analoge Antennenfernsehen.
Nachteile von DVB-T sind eine häufige Störanfälligkeit, zudem wird im Vergleich zu anderen Übertragungsstandards die Bildqualität bemängelt und es kommt zu Übertragungsverzögerungen von zwei bis acht Sekunden.
Mit der Umstellung vom 30-Pin-Anschluss auf die Lightning-Schnittstelle der neuen iPhone- und iPad-Generation wurden viele Gadgets inkompatibel und nur durch entsprechenden Adapter nutzbar. Der DVB-T-Empfänger Tivizen Pico erscheint im Frühsommer auch für den neuen Anschluss.
Fernsehen unterwegs – in Asien ist das völlig normal und in fast jedes Handy ein Empfänger integriert. Hierzulande benötigt man dafür zusätzliche Hardware, etwa einen DVB-T-Empfänger. Davon gibt es inzwischen mehrere, wir haben uns den Tivizen Pico Galaxy angeschaut, der speziell für die Galaxy Tabs von Samsung entwickelt wurde.
07.07.08 - Das europäische Konsortium DVB Project hat die Spezifikationen für den Fernsehstandard DVB-T2 veröffentlicht. Der Nachfolger soll ab 2010 DVB-T ablösen, weil er deutlich effizienter mit der zur Verfügung stehenden Bandbreite umgeht. Der Zuschauer muss sich allerdings neue Empfänger zulegen, um Fernsehen via DVB-T2 zu schauen.
(2)