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HTC Vive

Datenbrille
 
Stefan Schomberg | 1

HTC Vive: Mit dieser VR-Brille kommt man richtig ins Schwitzen

VR – das ist die Zukunft des Gaming. Aber nicht nur zum Spielen ist die virtuelle Realität gut, auch andere Dinge wie Simulationen für Handwerker oder der virtuelle Rundgang durch das zu buchende Hotel sind denkbar. Wir haben eine der derzeit besten Brillen auf der IFA ausprobiert: die HTC Vive. In unserem Video erfahrt ihr unsere ersten Erlebnisse mit der neuen Dimension.

00:00 min | 10.09.2015 | Views: 893
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In fremde Welten eintauchen – das klappt derzeit entweder mittels unsere eigenen Phantasie oder durch Medien wie Filme und Spiele für PC oder Konsole. 3D hilft, diese Simulationen noch echter wirken zu lassen. Doch wenn man zur Seite schaut, verfliegt das Gefühl, komplett an einem anderen Ort zu sein, völlig. VR-Brillen wollen das ändern, denn die erkennen auch noch Kopfbewegungen und stellen die künstliche Welt dann um einen herum entsprechend aus einem anderen Blickwinkel dar. Das Resultat: Man schaut nicht mehr nur von außen in eine andere Welt, sondern man befindet sich fast mittendrin. Fast? Ja, denn das ist einerseits eine Frage der Technik und andererseits kann man die Welt sehen und hören, aber weder riechen, noch anfassen.

Bei der Technik sind mindestens zwei Dinge besonders wichtig: Wie gut ist die optische Darstellung? Kann ich also Pixel sehen oder ist die Grafik so schlecht, dass die dargestellten Dinge einfach nicht realistisch aussehen? Und außerdem kommt es darauf an, wie gut die Darstellung an die eigenen Kopfbewegungen angepasst ist. Stimmt da etwas nicht, wird dem Nutzer schnell schlecht und dann verliert man schon nach wenigen Minuten den Spaß an der virtuellen Realität.

Bei der HTC Vive, die der Smartphone-Hersteller zusammen mit dem Spiele-Guru und Steam-Betreiber Valve entwickelt, gibt es solche Probleme nicht. Wir konnten sie jetzt erstmals auf der IFA 2015 in Berlin ausprobieren und waren begeistert. Absolut scharf ist die Darstellung zwar noch nicht, das macht nichts – auf einzelne Pixel achtet man sowieso nicht, da die Eindrücke in der künstlichen Welt einfach viel zu real wirken. Auch Übelkeit dürfte bei dem Großteil der Menschen nicht aufkommen, denn die HTC Vive erfasst mit etwa 90 Sensoren exakt die Bewegungen des Nutzers und passt die Darstellung entsprechend an. Mit 90 Bildern pro Sekunde und keiner wahrnehmbaren Verzögerung bei Schwenks fühlt sich alles sehr natürlich an.

Und die Vive kann auch noch mehr als etwa eine Gear VR von Samsung: Dank zweier Laser, die in den entgegengesetzten Ecken eines etwa 20 Quadratmeter großen Raumes positioniert werden müssen, kann sich der Anwender komplett frei in diesem kleinen Bereich bewegen – so frei, wie das die Kabel, die derzeit noch wegen der möglichst schnellen Übertragung von und zur Brille benötigt werden, erlauben. Wir waren dennoch absolut begeistert, wie man am Ende des Videos gut nachvollziehen kann.

Kommentare
  1. 10.09.15 17:33 Noticed (Handy Master)

    Die sollen die VR Brillen endlich auf den Markt bringen!

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