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Stefan Schomberg | 0

Samsung Galaxy Note 8: Das Stift-Phablet mit Dual-Kamera im Hands-on

Was bietet das Samsung Galaxy Note 8 an neuen Features? Wir zeigen euch das neue Samsung-Phablet mit S-Pen im Hands-on-Video und führen die neuen Anwendungen und Funktionen vor.

06:07 min | 23.08.2017 | Views: 5323
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Technisch gibt es nichts zu meckern am neuen Samsung Galaxy Note 8, auch wenn vieles an dem Gerät mit Features der S8-Modelle identisch ist. Hauptunterschied ist die Dual-Kamera mit jeweils 12-Megapixel-Sensoren, die jeweils mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet sind. Eine Kamera stellt dabei mit einer Blendenöffnung von f/1.7 einen normalen Weitwinkel, die zweite Linse bietet einen 2-fach-Zoom mit einer Blendenöffnung von f/2.4.

Das Super-AMOLED-Display des Stift-Phablets ist mit 6,3 Zoll nur 0,1 Zoll größer als beim S8 Plus, die Auflösung ist mit 2.960 x 1.440 Pixel gleich geblieben. Auch der Chipsatz ist aus den S8-Modellen bekannt, in Europa sorgt der Exynos 8895 mit seinen acht bis zu 2,3 GHz getakteten Kernen für flüssige Bedienung. Im Note 8 können sie aber auf 6 statt 4 GB Arbeitsspeicher zurückgreifen. Standards wie LTE, Bluetooth 5.0 und NFC sind natürlich genauso mit dabei wie der Infrarot-Iris-Scanner der S-Klasse. Daten können im 64 GB internen Speicher abgelegt werden, zusätzlich nimmt das Note 8 microSD-Karten mit bis zu 256 GB auf.

Software

Die meisten Unterschiede zu den S8-Modellen bietet das neue Samsung Galaxy Note 8 bei der Software, von der ein Großteil auf den S-Pen zugeschnitten ist. Nicht alles ist neu, einiges wurde auch einfach weiter verbessert. Dazu gehört etwa das schon auf dem Galaxy Note 5 eingeführte Screen-off-Memo, bei dem man Notizen auf dem Lockscreen ablegen und dort dauerhaft anzeigen lassen kann. Beim Note 8 können so nicht nur bis zu 100 Seiten an den Lockscreen gepinned werden, sondern Informationen wie etwa ein Einkaufszettel lassen sich auch immer wieder bearbeiten und erneut auf dem Lockscreen ablegen.

Eine weitere neue Funktion, die über das beim Ausziehen des Stylus automatisch öffnende Kreismenü ausgewählt werden kann, erlaubt das Erstellen und Versenden von Animationen innerhalb von Chats und Mails. Das Note 8 nimmt dabei die Schreib- oder Zeichenreihenfolge auf und spielt sie auf Knopfdruck nach kurzer Umwandlungszeit wieder ab. Anschließend kann die Animation nicht nur im Samsung-eigenen Chat, sondern etwa auch per Whatsapp verschickt werden.

Neu, aber letztendlich auch eine sinnvolle Weiterentwicklung ist die Funktion App Paar. Sie lässt sich über das seitliche Edge-Menü aufrufen und nutzen. Mit ihrer Hilfe kann die Dual-Window-Funktion, bei der zeitgleich zwei unterschiedliche Apps jeweils die Hälfte des Displays einnehmen und gleichzeitig nutzbar sind, mit nur einem Klick auswählen. Dafür müssen sie zuvor ausgewählt und die Reihenfolge ausgesucht werden. Gerade auf einem so großen Display wie beim Galaxy Note 8 ist das sinnvoll, durch die neue Funktion funktioniert das noch einfacher.

Zeichnen kann man mit der App Penup, die besonders auf den S Pen zugeschnitten ist. Sie gibt für einen einfachen Start Formen bereits vor und erlaubt zusätzlich das Erstellen eigener Bilder. Der Stylus fühlte sich beim ersten Ausprobieren weniger rutschig als bei älteren Galaxy-Note-Modellen an, statt des typisch rutschigen Gefühls von Kunststoff auf Glas bietet der S-Pen beim Note 8 einen gewissen Widerstand und wirkt dadurch natürlicher.

Auch das Note 8 verfügt über einen Bixby-Taste, mit der das Assistenzprogramm von Samsung aufgerufen werden kann. Neben in Karten dargestellten Informationen kann man hier inzwischen auch in Deutschland Bixby Voice aufrufen und dem Note 8 entsprechend Befehle per Spracheingabe erteilen. Dafür sollte der Nutzer aktuell aber auch hierzulande des Englischen mächtig sein, Bixby versteht bislang nur Englisch und Koreanisch. Wann eine deutsche Lokalisierung erfolgt, ist derzeit unbekannt.

Kamera

Die neue Dual-Kamera mit ihren beiden 12-Megapixel-Linsen verfügt ebenfalls über neue Software, mit deren Hilfe ein künstlicher Bokeh-Effekt, also Unschärfe im Hintergrund erzeugt werden kann. Andere Hersteller wie Huawei und Apple haben diese Funktion schon länger im Programm. Da Samsung erst jetzt auf den Dual-Kamera-Zug aufspringt, hinkt der koreanische Hersteller hier zeitlich hinterher. Die Funktion nennt sich Live Focus und erlaubt auch das nachträgliche Anpassen der Hintergrund-Unschärfe. Außerdem werden solche Aufnahmen immer doppelt abgespeichert: Einmal im normalen Weitwinkel und einmal mit zweifachem Zoom. So kann sich der Nutzer auch im Nachhinein noch für den richtigen Ausschnitt entscheiden.

Auch an das Zubehör für das Galaxy Note 8 hat Samsung Hand angelegt. Neben diversen Schutzhüllen gibt es auch wieder die Dex-Station, mit deren Hilfe der Hersteller einen vollwertigen Desktop-PC aus dem Smartphone machen will. Die Dex-Station wird dafür an Monitor, Tastatur und Maus angeschlossen und sobald das Note 8 auf das Dock gestellt wird, wechselt die Darstellung vom Smartphone-Display auf eine angepasste Präsentation auf dem großen Bildschirm. Statt Berührung mit dem Finger werden dann Keyboard und Maus für die Steuerung genutzt. Neben einer Überarbeitung der Darstellung von installierten Apps wurde vor allem der Fenstermodus überarbeitet. Sind Apps entsprechend angepasst, kann man jetzt etwa auch Spiele wie am heimischen PC im Vollbild spielen. Außerdem zeigte Samsung auf der Präsentation ein kostenfrei herunterladbares Musikprogramm, das auf den ersten Blick recht umfangreich erschien. Hier dürfte sich dann auch der größere Arbeitsspeicher des Note 8 positiv bemerkbar machen. Vorbesteller erhalten die Dex-Station kostenlos.

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